Liebe Leute, wenn Sie heute lesen, was Harald Klix im Stormarnteil vom Abendblatt schreibt, dann werden Ihnen die Tränen kommen – ob beim Weinen oder vor Lachen, das können Sie selbst entscheiden. Grund: Die Straßen in Ahrensburg sind total marode, was natürlich kein Geheimnis ist, zumal Szene Ahrensburg immer wieder darauf hingewiesen hat. Und Sönke Gerundt, Leiter des Fachdienstes Straßenwesen, erklärt uns Bürgern nun in der Zeitung: „Die
Witterungsbedingungen dieses Winters waren extrem. Eine derart hohe Belastung unserer Straßen haben wir seit rund 15 Jahren nicht mehr erlebt. Entsprechend groß ist aktuell der Reparaturbedarf im gesamten Stadtgebiet.“
Und dann kommt’s, und zwar ulkig: Wir Bürger sollen beim Füllen der Löcher helfen, indem wir ans Rathaus schreiben und die Löcher dort melden. Und wenn 10.000 Bürger ihre E-Mails mit Löchern ins Rathaus schicken, dann wird das dort neue Löcher reißen, und zwar in der Personaldecke im Tiefbauamt – wetten, dass…?! 😉
Das Stopfen der Löcher wird auf 60 Millionen Euro geschätzt. Und hätte man die Straßen bei Zeiten gepflegt, dann wäre der Schaden vermutlich weniger hoch. Aber nein, es musste ja stattdessen unbedingt der Deppenkreisel für 580.000 Euro auf dem Wulfsdorfer Weg gebaut werden, um dort die Verkehrsteilnehmer inklusive der Busfahrer zu schikanieren, statt dass man das Geld in die Beläge der Straßen gestopft hat, und zwar bevor der Frost eingesetzt hat.

Richtig, Herr Tiefbauamtsleiter, wir hatten in diesem Winter nicht nur Eis, sondern sogar Schnee. Das gab es hier bei uns im Süden zuletzt vor 15 Jahren, wie Sie das festgestellt haben. Dazu passend mein Tipp: In die Löcher einfach Dübel stecken und verschließen mit Schrauben, die man kräftig anziehen muss. Aber das wissen Sie ja selber, denn Sie sind ja vom Fach und wissen wahrscheinlich sogar, wie man die Löcher im Käse schließt. 😉
Richtig Peter Silie, dass es im Winter manchmal Kalt ist und Schnee
liegt, hat sich vielleicht bis in unser Rathaus und im Speziellen
bis zu dem Leiter des Fachdienstes Straßenwesen, noch
nicht herumgesprochen.
Es ist wie mit dem 24. Dezember, der kommt auch jedes Jahr völlig
überraschend. Es ist schon frustrierend, als Bürger mit anzusehen,
wie alles im weiter heruntergewirtschaftet wird.
Wäre man in den vergangenen Jahren seitens der Verwaltung, mit
ein wenig mehr Sorgfalt zu Werke gegangen, würde Ahrensburg
sicherlich in jeder Hinsicht heute besser dar stehen.
Die Leute, die zurzeit die Geschickte unserer Stadt bestimmen,
sind die gleichen Leute, für die auf den Tiefkühlpizzakartons steht:
Folie vor dem Verzehr entfernen.