Offener Brief an Sandra Bahr, Filialleiterin Hamburger Sparkasse (Haspa) Zweigstelle Ahrensburg

Hallo Frau Bahr! Sicher wissen Sie, dass die meisten Menschen für das Geld, das sie am Monatsende auf ihr Girokonto bekommen, hart arbeiten müssen. Und Sie wissen auch, dass viele Menschen gutherzig sind und von ihrem schwer verdienten Geld etwas spenden in der Absicht, dass es einer guten Sache zukommt. Wenn Sie diesbezüglich aber auf das Haspa-Kundenkonto IBAN DE85 2005 0550 1352 1253 46 blicken, dann sehen Sie, dass dort schon seit Monaten Geld eingeht, das von Bürgern gespendet worden ist, denen von der BürgerStiftung Region Ahrensburg erklärt wird, dass dieses Geld für gemeinnützige Zwecke nicht nur gesammelt sondern auch verwendet wird.

Dazu habe ich eine Frage an Sie: Wem hilft Geld, das monatelang auf einem Girokonto lagert? Hat man bei der Haspa keine moralischen Bedenken, wenn man sieht, wie Spendengelder von Bürgern (sicher auch Haspa-Kunden) eingezahlt werden, die aber über Monate lang nicht für die Öffentlichkeit erkennbar für soziale Projekte ausgezahlt werden? Oder werden von diesem Konto womöglich die Miete und die Nebenkosten für Strom, Internet und Telekommunikation für das Büro der BürgerStiftung Region Ahrensburg An der Reitbahn 1 abgebucht genauso wie Wasser, Gas und Hausverwaltungskosten…?

Dr. Michael Eckstein, der Pate von Ahrensburg, sucht ja schon seit ewiger Zeit nach Paten, die jährliche Patenschaften in unterschiedlichen Metallen von Bronze = € 100,– bis Platin = 1.000 € übernehmen. Dadurch sollen die Paten dann Steuern sparen und bekommen eine gerahmte Urkunde von der BürgerStiftung in Platin, Gold, Silber oder Bronze. Und dazu die „Nennung in den Publikationen und im Internet-Auftritt der BürgerStiftung“ – siehe die Abbildung rechts, die ich aktuell im Internet gefunden habe!

Außerdem: Sie, Frau Bahr, werben für die Haspa auf dem Werbeportal der kommerziellen Firma Stifter-Service GmbH & Co. KG. Wenn eine Firma Werbung macht, dann verlangt sie auch eine Leistung vom Werbeträger. Kennen Sie die Leistung von Ahrensburg-Portal, will meinen: Klickrate und eine Kosten/Leistung-Rechnung, wonach Sie einen Return on Investment für Ihre Werbung ersehen können? Oder schalten Sie diese Werbung mit Firmengeld einfach „blind in den Raum“ und als Gegenleistung, weil Sie Spendengelder horten dürften, die Sie vermutlich nicht einmal verzinsen müssen…?

Für Ihre Antwort dürfen Sie gern die Kommentarfunktion hier auf Szene Ahrensburg benutzen. Und wenn Sie selber nicht antworten wollen, dann schicken Sie doch einfach einen Link zu diesem Blog an meinen Namensvetter Dr. Harald Vogelsang, damit dieser dann Ihren Kunden erklärt, warum das, was Sie tun, im Sinne der Hamburger Sparkasse ist.

Mit freundlichen Grüßen von der Szene Ahrensburg – Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Januar 2026

2 Gedanken zu „Offener Brief an Sandra Bahr, Filialleiterin Hamburger Sparkasse (Haspa) Zweigstelle Ahrensburg

  1. Kowalski

    Wie kann es nach all Ihrer Kritik sein, dass die Ahrensburger BürgerStiftung ein Gütesiegel bekommen haat und damit auch kräftig angibt?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Optionally add an image (JPEG only)