Archiv für den Monat: Dezember 2025

Detlef Levenhagen (CDU): Nach seiner Stimmenthaltung nun die Enthaltung als Stadtverordneter + UPDATE

Sie erinnern sich vielleicht noch an Familie Levenhagen? Dieses waren das Familienoberhaupt Detlef (CDU) und seine Tochter Nadine (Die Grünen). Und der Dritte im Bunde war der quasi Vetter Peter Egan (WAB). Sie alle waren sie zu jener Zeit die Fraktionsvorsitzenden ihrer jeweiligen Partei. Dann hat Detlef Levenhagen seinen Fraktionsvorsitz abgelegt. Und in der letzten Stadtverordnetenversammlung am 24. November 2025 hat er in Sachen Bürgerentscheid nicht mit seiner Grünen Tochter Nadine gestimmt, sondern er hat sich seiner Stimme enthalten. Und nun kommt’s: Drei Tage danach ist Detlef Levenhagen als Stadtverordneter zurückgetreten. Ob das Eine etwas mit dem Anderen zu tun hat, weiß ich zwar nicht, könnte es mir aber vorstellen.

Nun hat weder die Grüne Nadine noch der Edeka-Fan Peter einen Verbündeten bei den Christdemokraten, auf den sie sich in Vergangenheit doch so häufig blind verlassen konnten. Zugutehalten muss man Papa Levenhagen jedoch, dass er  von der CDU nicht stehenden Fußes zu den Grünen gewechselt ist wie weiland Töchterlein Nadine, sondern er hat sein Mandat als Stadtverordneter offensichtlich an die CDU zurückgegeben.

Nach meinem Gefühl ist damit zugleich auch die letzte familiäre Bande zwischen CDU und WAB gerissen. Zudem ist zu erkennen, dass auch Peter Egan viel von seinem früheren Elan verloren hat, nachdem er erkennen musste, dass er allein auf weiter Flur steht mit einem lockenköpfigen Radfahrer vom ADFC. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 4. Dezember 2025

Abendblatt Stormarn: Heute gibt es 8 Beiträge aus Ahrensburg auf einer Seite!

Auf den verbliebenen Stormarn-Seiten im Hamburger Abendblatt, wo früher einmal aus Ahrensburg fast täglich berichtet wurde, dort kommt unsere Stadt inzwischen nur noch vereinzelt vor. Glinde, Reinbek und kleinere Orte sind der Redaktion wichtiger als die größte Stadt im Kreis Stormarn. Aber heute bringt die Zeitung etwas ganz Besonderes: Auf der Seite 1 gibt es 8 (acht) Meldungen aus Ahrensburg – siehe die Abbildung!

Bei den acht Meldungen aus der Schlossstadt handelt es sich um acht Einbrüche in Ahrensburger Wohnhäuser. Womit unsere Stadt an der Spitze des Kreises liegt in Sachen Bruch.

Was aber erstaunlich ist: Über den größten Einbruch in Ahrensburg mit dem gewaltigsten Diebstahl hat die Redaktion noch keine Zeile verloren, nämlich über das, was auf der Alten Reitbahn passiert ist. Auch der quasi Diebstahl eines Kinos in der Bahnhofstraße wird von der Zeitung bis heute beschrieben, als wäre es ein Kavaliersdelikt. Und das, obwohl die Täter bekannt sind und sich immer noch auf freiem Fuß befinden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2025

Neues Schulzentrum Am Heimgarten: Keiner ist so klug wie alle. Aber hinterher sind alle klüger.

Die Überschrift zu diesem Blog betrifft den Neubau des Schulzentrums Am Heimgarten. Dieses aufwendigste Bauwerk seit Bestehen der Stadt Ahrensburg soll mal eben schlappe 115.000.000 Euro kosten. Geld, das die Stadt nicht hat. Und man kann auch davon ausgehen, dass die Summe nicht reichen und deshalb überzogen wird. Und trotzdem interessiert dieses Thema die meisten Bürger von Ahrensburg genauso wie die Wasserstandsmeldungen vom Hopfenbach, nämlich garnicht

Aber es gibt auch Ahrensburger, die mehr wissen wollen über das, was die Stadt beschließt. Und dabei ist mir eine Ahrensburgerin aufgefallen, die sich in der Einwohnerfragestunde der letzten Stadtverordnetenversammlung klug machen wollte und deshalb ein paar Fragen an den Bürgermeister gerichtet hat: Dr. Alessandra Wolf. Ihre Fragen hat Eckart Boege nun schriftlich beantwortet. Und damit die bürgermeisterlichen Antworten nicht verlorengehen sollen, habe ich darum gebeten, dass ich sie bekomme und veröffentlichen darf. (Das Einverständnis des Bürgermeisters setze ich voraus.) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 3. Dezember 2025

„Einkaufs-Innenstadt“: Warum verschweigt das Stormarner Tageblatt das Versagen der Ahrensburger Verwaltung und Politik?

Patrick Niemeier schreibt im Stormarner Tagebaltt nicht: „Hamburger Abendblatt und Stormarner Zeitung: Warum die große Zeit der gedruckten Presse vorbei ist“, sondern der Leser vom Stormarner Tageblatt erfährt:  „Bad Oldesloe und Ahrensburg: Warum die große Zeit der Einkaufs-Innenstadt vorbei ist“. Was der Journalist im Einzelnen schreibt, will ich nicht zitieren, denn das können Sie selber lesen und beurteilen. Ich schreibe an dieser Stelle nur das, was Patrick Niemeier nicht schreibt, und zwar über die Ahrensburger Einkaufs-Innenstadt.

Es begann damit, dass die Stadt Ahrensburg einen wichtigen Parkplatz in der Innenstadt weit unter Wert verscherbelt hat, und das auch noch ohne Not und ohne Grund, und zwar den Parkplatz Lindenhof. Seither residieren dort zwei Billigketten, die ihren Kunden nicht mal einen Parkplatz zur Verfügung stellen. Schlimmer noch: Der Investor hat zwar 500.000 Euro an die Stadt zahlen müssen für Ersatzstellplätze – aber wo sind die denn, Herr Bürgermeister?!?

Und nicht nur das, sondern noch schlimmer: Für’n Appel und ’n Ei verkaufte die Stadt auch den wichtigen Parkplatz Alte Reitbahn. Unter Wert und ohne Not. Und das Sandmännchen aus der Verwaltung streute den Bürgern reichlich Sand in die Augen und erzählte von Kinopalast am Bahnhof und öffentlich geförderten Wohnraum auf der Alten Reitbahn. Beides war offenbar gelogen, denn es gibt bis heute weder ein Kino noch öffentlich geförderten Wohnraum. Und das Stormarner Tageblatt schweigt dazu als würden deren Reporter ein Schweigegeld von irgendeiner Seite kassiert haben. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 2. Dezember 2025

Weihnachtsbaum mit Rückgaberecht von OTTO und ein Cyber Deal vom Abendblatt

In diesem Jahr habe ich unseren Weihnachtsbaum bei OTTO per Versand bestellt. Mit Wurzelballen. Warum? Weil OTTO verspricht: „Langes Rückgaberecht bis 31.01.2026“. Das klingt doch gut, oder? Da singt man unterm Weihnachtsbaum und schickt denselben nach dem 6. Januar einfach wieder zurück an OTTO und bekommt auch sein Geld zurück –  vermute ich jedenfalls. Hinzu kommt: Ich muss den Baum nicht  einmal auf einen Schlag bezahlen, denn OTTO bietet dem Kunden sogar Ratenzahlung an: „3,21 € mtl. in 12 Raten“. Und das auch noch mit „100 Tagen Zahlpause“  – Donni, Donni aber auch!

Apropos Weihnachtsbaum von OTTO: Schauen Sie sich das Online-Angebot oben links noch einmal genau an! Dazu habe ich ein Foto gemacht, und zwar vom Weihnachtsbaum, den OTTO versandt hat – siehe die Abbildung rechts! Können Sie einen Unterschied erkennen zwischen Werbung und Wahrheit, liebe Leser…?

Unsere Tochter freut sich auf jeden Fall, denn sie hat festgestellt: „Da muss ich wenigstens nicht so viel schmücken!“ Klar, und wir können auch an den Kerzen sparen! Oder um einen bekannten Slogan zu verballhornen: „OTTO – find ich Wut!“ 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 1. Dezember 2025