Currywurst aus dem Supermarkt: “Anders als du denkst!”

Ich esse gern. In guten Restaurants genauso wie beim Schnellimbiss – mal ganz abgesehen vom häuslichen Küchentisch. Und zu meinen Lieblingsspeisen in Sachen Fastfood gehört die Currywurst. Die isst man am besten an einem Imbissstand, wo ich sie damals auch kennengelernt habe, am Hamburger Hauptbahnhof, wo vor einer Ewigkeit von Jahren mal ein Platz war, auf dem eine Würstchenbude neben der anderen gestanden hat.

Currywurst kann man sich natürlich auch auf dem häuslichen Küchenherd zubereiten. Dazu sollte man die Currysoße selber machen, denn immer nur Hela ist keine Lösung, auch wenn die Soße aus Ahrensburg kommt.

Mitunter nehme ich mir aus dem Supermarkt auch eine Fertigpackung Currywurst mit, wenn es daheim mal ganz schnell gehen muss. Hier gibt es inzwischen eine Reihe von Anbietern, aber kein Produkt ist zu vergleichen mit einer Bratwurst, die frisch vom Grill kommt.

Und dann fand ich eine Currywurst, wo auf der Packung vermerkt ist: “Anders als Du denkst!” Das ist natürlich vielsagend, denn woher weiß der Hersteller, was der Kunde denkt? Denkt er: “Diese Wurst ist bestimmt schlecht!” – dann ist sie anders, also gut? Denkt er aber: “Diese Wurst ist bestimmt gut!” – dann ist sie anders, als der Kunde denkt. 😉 Was mich auf jeden Fall irritiert hat, das ist der Hinweis auf dem Etikett: “NEU benötigt KEINE Kühlung!”

Und was habe ich daraufhin gemacht? Ich habe die Packung mal umgedreht und auf den Bodenaufdruck geschaut. Und wenn man liest, was dort steht, dann denkt man: “Ich gehe ins CCA. Zu Big Döner, denn dort schmeckt es mir so gut wie ich denke! 😉

unbenannt-5

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 6. Dezember 2016

5 Gedanken zu „Currywurst aus dem Supermarkt: “Anders als du denkst!”

  1. Anarcho

    Lieber Herr Dzubilla,
    Sie müssen ja auch alles umdrehen, um zu sehen, wie es von hinten aussieht. Das ist ihr grundsätzlicher Fehler, als Blogger und als Wurstesser. Mein Tipp: Die Currywurst einfach kaufen, aufessen und fertig. Was drin ist, in der Wurst und im Magen, ist doch wurscht.
    Die politische Dimension wäre unabsehbar, würden Sie am Imbiss die Wurst nur dann kaufen, wenn der Imbissbetreiber Ihnen vorher die Zutatenliste zuruft.
    Auch den Glühwein kaufen, nicht umdrehen, pusten und trinken.

  2. Peg

    Heute erstmals probiert…leider durchgefallen…mehr Zucker in einer ansich zu vermutenden “deftigen” Wurst geht gar nicht….schmeckt nur süss…wie Griessbrei…war meine 1.und auch Letzte…leider Pfui

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Optionally add an image (JPEG only)