Die Grünen vor der Kommunalwahl 2018: Den Bienen in Ahrensburg vergeht das Summen, die Geschäfte der Investoren brummen

In den alten Linden auf dem Lindenhof haben viele Bienen summ summ gemacht. Das war einmal. Dann wurden die Linden mit der Motorsäge beseitigt, sodass danach Schluss war mit summ summ. Möglich geworden ist das durch die Fraktion der Grünen vom Bündnis90 in der Ahrensburger Stadtversammlung, die für die Bebauung des Lindenhofes die Hand gehoben haben.

Wahlwerbung der Grünen

Wenn ich die Summ-summ-Werbung der Grünen sehe, dann frage ich mich: Warum lädt die Partei wohl zum Doppelkopf-Turnier in eine Kneipe ein statt zum Picknick mit Honigbrot in den Ahrensburger Bienengarten…?

Auf ahrensburg24, dem von der Stadt Ahrensburg kräftig gesponserten Werbeportal, bekamen die Grünen vom Bündnis 90 soeben einen sogenannten „Gastbeitrag“ von Monika Veeh, der Gastautorin. Da ich indirekt bezahlte „Gastbeiträge“ auf Szene Ahrensburg nicht veröffentliche, mache ich der Partei stattdessen ein Gastgeschenk, und zwar eine Anzeige zur bestehenden Kommunalwahl.

Das Konzept der Anzeige: Für diese Wahl wollen die Kandidaten der Grünen gern Honig saugen mit der Metapher einer fleißigen Biene, die summ summ macht – siehe die Abbildung links oben! Diese Biene wird aber in diesem Jahr weniger Lindenhonig produzieren als in den Jahren zuvor – siehe Prolog zu diesem Blog-Eintrag! Und diese Leistung der Grünen habe ich in meiner Anzeige für die Partei festgehalten. Gern dürfen Sie das Sujet in Ihrer Wahlwerbung verwenden, Herr Schmidt, denn Sie wollen den Bürgern doch offen und ehrlich begegnen, oder…?

Lindenhof-Bebauung: Wo die Bienen schon lange verstummt sind

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. April 2018

3 Gedanken zu „Die Grünen vor der Kommunalwahl 2018: Den Bienen in Ahrensburg vergeht das Summen, die Geschäfte der Investoren brummen

    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Müssen Sie wohl. Ich frage mich schon seit Wochen, warum kein Politiker den Antrag auf einen Baustopp am Kolosseum auf dem Blindenhof stellt. Das ist doch nicht das Resultat, was die Stadtverordneten wollten, oder habe ich was übersehen?

  1. Fritz aus Ahrensburg

    Man fragt sich, was die Grünen dazu bewogen hat, diesem Projekt zuzustimmen. Früher dachte ich einmal, die Grünen seien im Gegensatz zu anderen Parteien nicht korrumpierbar. Aber in Ahrenburg ist anscheinend alles möglich.

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