„Erstmal zu Penny“: Alle reden über die Open-Air-Bar von Penny, aber keiner tut wirklich was dagegen. Warum nicht?

Sie ist schon seit ewiger Zeit ein Thema, nämlich die Open-Air-Bar von Penny in der Rampengasse. Auch heute wieder hat das 3. Buch Stormarn daraus eine Wiedervorlage erstellt, um dem Bürger wiederholt klar zu machen: Es ist bis heute nichts passiert, die Penny-Konsumenten machen weiterhin ihre Meetings vor der Ladentür.

aus: Hamburger Abendblatt

Auch die Sitzbänke stehen immer noch vor der Bar. Und Penny schenkt weiterhin bis 22 Uhr Alkohol aus und verkauft Zigaretten. Wundersam: Die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt hat mit vielen Politikern gesprochen, mit dem Bürgervorsteher und dem CCA-Manager – nicht aber mit dem Geschäftsführer von Penny. Warum eigentlich nicht?

Und warum besschwert sich der CCA-Manager schon wieder bei der Stormarn-Redaktion statt bei seinen neuen Firmeninhabern, die längst dafür hätten sorgen können, dass ein ständiger Sicherheitsdienst für Ruhe und Ordnung sorgt? Frage: Gehört der Penny-Markt nicht auch zum CCA-Komplex?

Ich wiederhole: Vor dem Hamburger Hauptbahnhof wird klassische Musik gespielt. Das mögen die Leute nicht, die sich dort tummeln, um Alkohol zu konsumieren und Müll zu hinterlassen. Und ich könnte mir vorstellen, dass die Anwohner der Rampengasse sich über klassische Weisen eher freuen würden als über das Gegröle von besoffenen Jungendlichen.

Postskriptum: Um die Rampengasse sauber zu halten, könnte man auch eine Sprinkleranlage installieren, sodass vom Dach des Gebäudes ein Regen in die Gasse fällt. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. Oktober 2017

12 Gedanken zu „„Erstmal zu Penny“: Alle reden über die Open-Air-Bar von Penny, aber keiner tut wirklich was dagegen. Warum nicht?

  1. Ex-Sparkassenkunde

    Ein privater Sicherheitsdienst auf öffentlichem Grund weder etwas verloren noch etwas zu melden.
    Sollte dies anders sein dann engagiere ich für die nächsten Jahre gerne einen der die ‚Stadtfest‘, ‚Weinfest‘, ‚Oktoberfest‘ (und was da noch so mit Menschenmassen im Alkoholrausch zu debiler Musik stattfindet) genannten Ruhestörungen im Keim erstickt.

    Die Klassikbeschallung und die Wasserwerfervorstufe sollte man auch besser in Ihrem Arbeitszimmer aufbauen, laut und kalt genug damit sie nicht weiter stramm rechtsextreme Euphemismen (’sauber halten‘ für ‚mir unerwünschte Menschen vertreiben, notfalls mit Gewalt‘) absondern.

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    1. Rohde

      Wenn die Straße Ihrer Ansicht nach nicht zum CCA gehört, wieso befindet sich denn mitten darauf sowohl die Ein- als auch Ausfahrt zur CCA-Garage? Außerdem ist es gar keine Straße, sondern es ist ein breiter Gehweg. Und für die Sauberkeit und Ordnung auf Gehwegen vor den Gebäuden sind die Eigentümer der Immobilien verantwortlich.

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  2. Britta S.

    Warum wird hier so viel Unverbindliches herumgelabert? Die Stadt hat die Möglichkeit, für bestimmte Orte in der Innenstadt ein Alkoholverbot auszusprechen. Dann hätte sich das Problem schnell erledigt.

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  3. Hans Wurst

    Viele äußern sich über den sich gerne an den Bänken aufhaltenden Personenkreis. Wer hat mit ihnen gesprochen und weiß, warum sie sich so verhalten? In allen Städten gibt es Leute, die sich abgehängt führen oder es sind. Hauptsache weg vom CCA kann keine gute Lösung sein.

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    1. Harald Dzubilla Artikelautor

      Das Abendblatt zitiert einen Politiker mit den Worten: „Die Verwaltung hat Streetworker losgeschickt und den Jugendlichen angeboten, ins Bruno-Bröker-Haus zu kommen. Davon machen sie aber keinen Gebrauch.“

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  4. Rüdiger

    Anscheinend ignoriert man im Rathaus , dass es auch in Ahrensburg soziale Brennpunkte gibt. Und so lange das so ist, wird die Stadt auch kein Alkoholverbot aussprechen.

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  5. Ferdinand

    Wenn ich die Szene dort beobachte, sehe ich dort eigtl. wenige betrunkene Jugendliche. Viel mehr sind dort in letzter Zeit bettelnde und jolende Migranten/Flüchtlinge zu sehen. (rumlungern) Die haben sich dort vor drei Wochen auch schon eine regelrechte Straßenschlacht mit 30 Mann und Messern geliefert.

    Das gehört untersagt und ausgewiesen!

    VG
    Ferdi

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  6. Observator

    Hinweis bezüglich Pennymarkt: Penny gehört zur Rewe-Gruppe. Die Rewe-Gruppe eröffnet demnächst eine neue Filiale in Ahrensburg auf dem Erlenhof. Und Toom gehört auch zur Rewe-Gruppe.

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  7. Felice

    was für ein Chaos… Diese Unruhe ist nach und nach mit der Fertigstellung des CCA Gebäudes entstanden.
    Sollte man hier nicht vielleicht ein verantwortungsvolleres Management voranstellen und nicht einen
    im Rentenalter befindlichen Herumkommandierer ohne jegliches diplomatische Grundverständnis mit entsprechende Ausbildung als Bauing. ohne Abschluß?

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