Archiv für den Monat: Oktober 2017

Stormarns Handwerker werden lachen

aus: Hamburger Abendblatt

Der Aufmacher vom 2. Buch Abendblatt ist heute ein Foto, auf dem ein Mann mit einer Rohrzange zu sehen ist, der das Abflussrohr von einem Waschbecken bearbeitet. Die Schlagzeile dazu lautet: „Stormarns Handwerk – es läuft so gut wie nie“. Und warum das so ist, können wir dem besagten Foto entnehmen.

Der Mann, der dort mit der Rohrzange das verchromte Rohr bearbeitet, ist kein gelernter Handwerker. Sondern ein Laie, der dort unprofessionell selber Hand ans Rohr legt. Und so wird er die Überwurfmutter nicht nur verschrammen, sondern vermutlich auch verformen. Mögliche Folge: Der Mann muss einen Handwerker rufen, der die Sache wieder in Ordnung bringt.

Eine neue Überwurfmutter – wie auf dem Foto zu erkennen ist – zieht ein gelernter Handwerker mit der Hand an. Und wenn eine alte Mutter zu fest sitzt, denn legt er die Rohrzange niemals direkt an das verchromte Rohr, weil das unweigerlich Spuren hinterlassen würde. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2017

Verstoßen Stadt und Politiker gegen das Grundgesetz?

Artikel 14 unseres Grundgesetzes gewährleistet und schützt sowohl das Eigentum als auch das Erbrecht. Dabei stellt die Norm zum einen ein Abwehrrecht des Bürgers gegenüber dem Staat dar, zum anderen verpflichtet es den Gesetzgeber, Eigentumsrechte zu schaffen, auszugestalten und zu schützen.

Als Eigentum gelten in diesem Zusammenhang alle vermögenswerten Positionen, die die Rechtsordnung einer Person zuordnet. Dazu gehört zum Beispiel auch ein Baum auf eigenem Grund und Boden. Was mich zur Frage führt: Kann eine städtische Satzung das Grundgesetz außer Kraft setzen – siehe die Ahrensburger Baumschutzsatzung?!

Wenn ich einen Baum, der mein Eigentum ist, zu Brennholz verarbeiten möchte, um meinen Kamin damit zu befeuern, dann mache ich von meinem Eigentumsrecht Gebrauch. Käme die Stadt mit einer Satzung, nach der allein die städtische Verwaltung entscheiden kann, ob ich mein Eigentum zu Brennholz verarbeite oder es im Garten stehen lassen muss bis der Sturm es fällt, dann wäre ich in meinen Grundrechten beschnitten.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2017

Bäume, die das Leben der Menschen erdrücken

Warum werden die Linden in der Großen Straße regelmäßig beschnitten, die Linden in der Schimmelmannstraße Sklavenhändlerallee dagegen nicht? Wohin sollen diese Linden wachsen – in den Himmel vielleicht? Oder nur bis zum nächsten Sturm, der in Orkanstärke über Ahrensburg herfällt und riesige Bäume entwurzelt…?

Mahnmal: HIer sehen Sie im Vordergrund das Skelett eines Rotdorns, der von der riesigen Straßenlinde „erwürgt“ wurde!

Die Linden an der Straße vor meinem Haus haben gigantische Größen erreicht. Die Folge: Bäume in meinem Garten sind gestorben, weil sie kein Sonnenlicht unter dem Dach der Linden bekommen. Das ist kein Scherz, sondern Sie können kommen und es sich selber anschauen: Zwei wunderschöne Rotdorn-Bäumen, vor zwanzig Jahren eigenhändig von mir gekauft und eingepflanzt, sind abgestorben – Jahr für Jahr. Heute stehen dort nur noch zwei Skelette.

Frage an den Umweltausschuss: Ist es das, was Sie unter „Umweltschutz“ verstehen? Müssen unsere Wohnstraßen mit gigantischen Bäumen bepflanzt werden, die uns das Sonnenlicht von der Südseite her nehmen und Schatten werfen auf unsere Grundstücke?

Und hinter meinem Grundstück am Zaun des Nachbarn steht eine alte Rosskastanie. Die ist seit Jahren vom Ungeziefer befallen, sodass die Blätter schon früh im Sommer welken und abfallen. Ein trauriges Bild. Der Baum steht da als Anklage, dass die Chemie offenbar nicht dafür sorgen darf, dass die Schädlinge beseitigt werden. Und so leidet der Baum, und so leiden die Menschen, die das mit ansehen müssen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2017

Wiedervorlage: Wo sind die Ersatzparkplätze…?

Was sehen Sie auf dem nachstehenden Foto? Sie sehen dort den ehemaligen Parkplatz Lindenhof. Den hat die Stadt verkauft, und nun entsteht dort ein Baukomplex in gigantischer Größe. Das Grundstück hat die Stadt zum Schnäppchenpreis an einen auswärtigen Investor verscherbelt. Und für die wegfallenden Parkplätze hat der Investor 500.000 Euro an die Stadt gezahlt, damit die Verwaltung die wegfallenden Parkplätze an anderer Stelle errichten kann.

Frage an meine lieben Mitbürger: Kann mir jemand von Ihnen verraten, wo diese Ersatzparkplätze zu finden sind?

Jedes Mal, wenn ich zum Postamt in die Hagener Allee fahre und am zugebauten Lindenhof vorbeikomme, stelle ich mir diese Frage. Und dabei schwant mir Fürchterliches:

Kann es sein, dass die Stadt die 500.000 Euro einfach zur Seite gelegt hat, weil die Summe in etwa den Pensionsansprüchen entspricht, die der heutige Bürgermeister gegenüber der Stadt Ahrensburg hat…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. Oktober 2017

Ahrensburger Baumschutzsatzung: Es gibt keinen Grund, diese Satzung nicht ersatzlos zu streichen

Dass die Ahrensburger Baumschutzsatzung genauso sinnvoll ist wie ein Pickel auf der Nase, wird niemand abstreiten können, der ernsthaft darüber nachdenkt. Früher habe  ich das nicht getan; erst als ich mich damit beschäftigt hatte, weiß ich: Die Ahrensburger Baumschutzsatzung ist typischer Behörden-Quatsch.

Ich will nicht in Wiederholungen ausufern, nur soviel: Eine Buche darf nicht gefällt werden, eine Birke dagegen ja. Eine Lärche unterliegt keinem Schutz, eine Kiefer aber wohl. Und wer sein Grundstück teilt und eine Bebauung plant, der darf dort jeden Baum fällen. Und die Stadt selber nimmt Sonderrechte für sich in Anspruch  – wenn ich mal an die Fällaktion in der Großen Straße erinnern darf. Schon damit wird die Baumschutzsatzung ad absurdum geführt.  Und: Wertvolle Bäume, die Obst tragen, dürfen jederzeit in jeder Größe gefällt werden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. Oktober 2017

Szene Ahrensburg gibt Entwarnung für Ahrensburg

Online aktuell ist die Meldung der Stormarn-Redaktion vom 3. Buch Abendblatt: „Räuber in Bad Oldesloe und Ahrensburg: Kripo sucht Zeugen“. Und das stimmt gar nicht.

aus: Hamburger Abendblatt Online

Richtig ist, dass Räuber in Bad Oldesloe und Bargteheide zugeschlagen haben. Ob die Redaktion wohl glaubt, dass Bargteheide ein Stadtteil von Ahrensburg ist?

Immerhin: Das Foto ist echt:  Es stammt tatsächlich aus einem Bilderarchiv.

Und der Leser fragt sich mal wieder: Wieso, warum und weshalb zahle ich eigentlich für das Online-Portal Stormarn vom Hamburger Abendblatt…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2017

Und nun mal ein ernsthaftes Wort zum Toilettenproblem

Vorab: Für Ahrensburger Bürger – ob behindert oder nicht – gibt es kein wirkliches Toilettenproblem. Wie bereits mehrfach auf Szene Ahrensburg zu lesen war, gibt es in Ahrensburg 20 öffentliche Toiletten, die auch behindertengerecht sind. Und wenn eine davon – nämlich der Luxus-Thron vor dem Rathaus – wegfällt, dann sind die restlichen 19 stillen Örtchen immer noch mehr als genug.

Wir wissen inzwischen: Der Luxus-Thron hat die Stadt rund 500.000 (in Buchstaben: eine halbe Million)  Euro gekostet. Davon hätte man auch ein wunderschönes Haus bauen können für eine Kita. Der Vertrag für das Miet-WC läuft nun Ende dieses Jahres aus, und die Rathausinsassen und Stadtverordneten denken allen Ernstes darüber nach, ein neues WC in der Innenstadt zu bauen, damit es wieder 20 Möglichkeiten für dringenden Probleme bei der Entsorgung gibt.

So, und nun gucken wir mal zum Bus-Bahnhof, wo ein öffentliches Toilettenhaus mit Behinderten-WC-Anlage steht! Wir sehen die Eingangstür (siehe Abbildung oben links!) und haben nicht das Gefühl, in Europa zu sein – es schaut aus wie im hintersten Absurdistan. Ich habe nicht in dieses stille Örtchen hineingeschaut, befürchte aber, dass es im Inneren auch nicht besser aussieht als an der Eingangstür dokumentiert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2017

Parkplätze in Ahrensburg? Wo? Auf der Homepage!

Auf der Homepage der Stadt Ahrensburg gibt es auch Fotos, und zwar Bilder aus unserer Stadt. Darunter das nachstehend abgebildete Foto aus der Hagener Allee in Ahrensburg – wenn Sie bitte mal Ihr Augenmerk darauf werfen wollen!

Was sagt dieses Foto den potentiellen Besuchern unserer Stadt, für die diese Abbildung ja gedacht ist? Das Bild sagt mehr als alle Worte: In der Ahrensburger Innenstadt herrscht viel Autoverkehr. Und: Autofahrer können in der Stadt bequem vor den Läden parken, um dort einzukaufen. 😉

Wir Insider, sprich Einwohner, wissen dagegen: Der Wegfall des Parkplatzes Lindenhof sorgt dafür, dass die Autofahrer heute woanders parken. Zum Beispiel in Bargteheide, wo man kostenlos parken kann, um dort einzukaufen. Und an Markttagen, also am Mittwoch und Sonnabend, kann man auf dem Wochenmarkt in Volksdorf bequemer einkaufen als auf dem Rathausplatz in Ahrensburg, wo 80 Tiefgaragenplätze abgesperrt sind, wo die aber eine öffentliche Straßenzufahrt in der Rampengasse gebaut worden ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 16. Oktober 2017

Frage an die Redaktionsleitung vom 3. Buch Abendblatt: Wo bleiben denn die Wiedervorlagen?

In der Redaktion einer Zeitung sind die Redakteure und Reporter jeden Tag auf der Suche nach Nachrichten. Und manchmal suchen sie sogar in der Nacht. Nicht immer finden sie bei ihrer Suche etwas Neues, weshalb ich der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt empfehle, stattdessen dem Alten nachzugehen, und zwar als Wiedervorlage!

aus: Hamburger Abendblatt

Zum Beispiel das Thema Tiefgarage unter dem Rathausplatz: Am 04.02.2016 schreibt die Stormarn-Redaktion: „Ahrensburg: City-Tiefgarage öffnet“. Wozu ich als Leser gern gewusst hätte: War die Meldung damals vielleicht etwas zu voreilig, will meinen: eine Zeitungsente? Oder sind die rund 80 Parkplätze inzwischen tatsächlich wieder geöffnet? Und falls nein: warum nicht?

Zum Beispiel Ahrensburger Kino: Am 03.08.2016 zeigte die Redaktion in Bild und Wort: So soll Ahrensburgs Kino aussehen„. Frage des Lesers: Wie sieht es inzwischen aus, das Kino? Laufen dort schon die ersten Filme? Oder verkauft Edeka an dieser Stelle immer noch Bananen…?

Zum Beispiel der Brief mit dem weißen Pulver, worüber das Blatt am 04. 08.2016 geschrieben hat: Brief mit Pulver löst Feuerwehreinsatz an Polizeiwache aus. Damals sollte das weiße Pulver, das ein Ehepaar in seinem Briefkasten gefunden hat, untersucht werden. Und? Was hat die Untersuchung ergeben? Schießpulver? Oder Backpulver…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2017

MARKT: Leben wir Ahrensburger in Lübeck oder was?

Der MARKT ist ein Anzeigenblatt. Der Verlag verdient sein Geld nicht mit den Lesern, sondern mit den Anzeigen, denn der MAKT wird kostenlos verteilt und bezahlt von seinen Inserenten. Darum ist es für den Verlag wichtig, dass die MARKT-Leser auch in Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung einkaufen, denn dort erscheint der MARKT am Wochenende. Und nicht etwa in Hamburg. Oder gar fern in Lübeck.

Der MARKT hat auch eine Hilfestellung für seine Inserenten fabriziert, nämlich den Lesern in den Mund gelegt: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich.“ Bezogen auf die Ahrensburg-Ausgabe meint das: Ich lebe in Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung, und deshalb kaufe ich dort auch ein. Und nicht in Hamburg oder etwa fern in Lübeck.

Aber irgendwie passt es nicht so recht zusammen, was der MARKT tut. Denn er veröffentlicht eine ganz Seite in der Ahrensburg-Ausgabe, mit der die Käufer aus Ahrensburg, Bargteheide, Trittau und Umgebung nach Lübeck zum Einkaufen gelockt werden sollen – siehe die Anzeige von Citti-Park! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 15. Oktober 2017