Archiv für den Monat: September 2017

Bundestagswahl: Ahrensburg versus Gesamtdeutschland

Der Wahlabend ist vorbei, das vorläufige Endergebnis steht fest: Wenn Berlin nicht auf die Reise nach Jamaika geht, dann gibt es Neuwahlen – so meine Wahlprognose.

Was viele Ahrensburger natürlich interessieren wird: Wie haben wir Bürger abgestimmt im Vergleich zu Gesamtdeutschland? Aus der Abbildung können Sie die Resultate vom vorläufigen Endergebnis ablesen und vergleichen.

Was in meinen Augen positiv zu sehen ist: In Ahrensburg haben extreme Parteien – was meint sowohl Links- als auch Rechtsaußen – weniger Zustimmung als im Landesdurchschnitt. Und das gute Abschneiden von Grünen und FDP in der Schlossstadt spricht aus Ahrensburger Sicht klar für Jamaika. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. September 2017

Ein Ahrensburger Professor zum Thema Wahlverhalten der Ahrensburger Bürger

Professor Dr. Wilhelm Hummeltenberg (Foto: Uni Hamburg)

Morgen ist Wahltag. Eigentlich hatte ich vor, Ihnen heute zu sagen, wo Sie morgen Ihre Kreuze machen sollen, aber das wissen Sie ja vermutlich selber. 😉 Genauso wie Sie wissen, dass das Kreuz nur Haken hat, wenn Sie es an der falschen Stelle machen.

Zum „Wahlverhalten in Ahrensburg“ stieß ich auf einen Beitrag von Prof. EM Dr. Wilhelm Hummeltenberg, der in unserer Stadt lebt und an der Universität Hamburg lehrt. Sein Thema ist die politische Partizipation in Ahrensburg mit der Feststellung: „Ahrensburger sind besonnene Demokraten“. Ich empfehle Ihnen die Lektüre dieses Beitrages aus 2016 und wünsche Ihnen einen schönen Wahlsonntag 2017!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. September 2017

Klaus H. Schädel: Beleidigungen landesweit wiederholt

Der ehemalige Bürgermeister-Kandidat von Ahrensburg, Bad Oldesloe und Rendsburg, nämlich Klaus H. Schädel, lässt von seinem Hamburger Pressesprecher Rolf Schälike im Internet veröffentlichen, dass er seit Monaten vor dem Ahrensburger Amtsgericht steht, und zwar vor dem Strafrichter. (Die Stormarn-Beilage hat viele Beiträge darüber veröffentlich, ohne den Angeklagten beim Namen zu nennen.) Die Anklage der Staatsanwaltschaft Lübeck: Üble Pöbeleien, Hetze und Beleidigungen en masse. Das allein ist schon schlimm genug, aber es kommt noch viel, viel schlimmer!

Klaus H. Schädel zeigt nicht etwa Reue, sondern im Gegenteil: Er lässt seine üblen Worte jetzt auch noch durch seinen Pressesprecher im Internet wiederholen. Mit vollem Namen der beleidigten Personen. Was bedeutet: Beleidigungen, die bisher nur in einem kleinen Kreis geäußert worden waren, die werden nun landesweit von Ahrensburg bis München verbreitet, ohne dass jemand das stoppt. Ob die Staatsanwaltschaft das vielleicht  nicht sehen möchte und die betroffenen Personen möglicherweise auf den Zivilklageweg verweist? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. September 2017

Fähnchen im Wind: Flattern und Plappern für die Presse

Frage: Was haben blaue Fähnchen auf der Schlosswiese gemeinsam mit dem Weihnachtsmann und dem Osterhasen? Antwort: Alle kommen sie regelmäßig einmal im Jahr. Der Unterschied: Weihnachtsmann und Osterhase bringen den Kindern gute Gaben. Und die blauen Fähnchen? Die bringen offensichtlich nichts.

Man beachte den Unterschied: Im 3. Buch Abendblatt werden die Häuptlinge ins Bild gerückt, beim Stormarner Tageblatt die Indianer!

Allein die Tatsache, dass die Fähnchen zu einer Zeit in die Wiese gesteckt werden, wenn die meisten Menschen ihrer Arbeit nachgehen, ist schon nachdenkenswert. Und wenn sie nach der Arbeit an der Schlosswiese vorübergehen, dann sind die Fähnchen schon wieder verschwunden. Denn die werden dort nur für die Vertreter der örtlichen Medien in den Boden gesteckt – alle Jahre wieder. Von Schulkindern, die dafür vom Unterricht beurlaubt wurden. (Frage: Warum können die Zeitungen nicht einfach Fotos aus dem letzten Jahr nehmen, dann könnte man die Fähnchen sparen und die Kinder in der Schule lassen?!)

Warum werden die Fähnchen ausgerechnet in die Schlosswiese gesteckt? Um den Menschen zu versinnbildlichen: Für das Schloss und Marstall haben Stadt und Sponsoren mehr Geld als genug – für bedürftige Kinder dafür weniger? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. September 2017

Das Stormarner Tageblatt berichtet uns vom Murmeltier

In der Redaktion vom Stormarner Tageblatt ist man voll der Verwunderung. „Lebkuchen? Jetzt schon?“, fragt Reporter Sven Raschke verwundert. Und der Leser beantwortet die Fragezeichen mit dem Ausruf, den Miss Sophie alljährlich tut beim „Dinner for one“ und also lautend: „Same procedure as every year, Sven James!“

Und genau das wird auch bestätigt in dem Beitrag. Und trotzdem hat der Reporter nicht korrekt recherchiert, wenn er schreibt: „Netto hat weihnachtstypisches Gebäck ab dieser Woche im Angebot – genauso wie im vergangenen Jahr.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. September 2017

Es ist schon ein Kreuz mit der FDP

Frage: Hält die Redaktion vom 3. Buch Abendblatt ihre Leser für besonders intelligent? Oder verkauft sie uns für dumm? Wenn ich das für mich selbst beantworte, dann fühle ich mich für dumm verkauft.

aus: Hamburger Abendblatt

Casus Belli: Unter der Überschrift „Wahlkreis 10: Vier von sieben können’s schaffen“ berichtet die Stormarn-Redaktion über die Damen und Herren, die im Wahlkreis 10 auf dem Wahlzettel stehen. Darunter auch Dr. Bernd Buchholz von der FDP. Dazu lesen wir:

„Bernd Buchholz (55), FDP: Das große Ziel des promovierten Juristen und ehemaligen Gruner+Jahr-Vorstandsvorsitzenden war der Bundestag. Doch nach seiner Kandidatur fand sich die „Jamaika“-Koalition in Kiel zusammen – und Buchholz ist jetzt Minister. Das will der Ahrensburger, der verheiratet ist und zwei erwachsene Söhne hat, auch bleiben. Er hat der Verzicht auf ein wahrscheinliches Mandat angekündigt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 20. September 2017

Norbert Brackmann (CDU): Weltmarktführer aus Ahrensburg, der die Umwelt schützt

Norbert Brackmann, der auch in der kommenden Legislaturperiode wieder für die CDU im Bundestag sitzen möchte, hängt dafür seinen Kopf nicht nur an ungezählte Laternenmasten in seinem Wahlkreis, sondern er hat auch als einziger von all seinen Wettbewerbern eine Anzeige geschaltet, und zwar auf ahrensburg24. Ob das seinen Bekanntheitsgrad erhöht, wage ich zu bezweifeln, aber…

Gastkommentare als Schleichwerbung auf ahrensburg24

…der CDU-Politiker bekommt auf dem Werbeportal für seine bezahlte Anzeige auch noch unbezahlte Schleichwerbung in Form von „Gastbeiträgen“. Und so erfahren wir, dass Norbert Brackmann (CDU) ein Weltmarktführer aus Ahrensburg ist, der die Umwelt schützt  – falls ich die Überschrift von Werbeprinzessin Lilliveeh richtig verstanden habe – siehe die Abbildung!

Mit seiner Anzeige auf ahrensburg24 zeigt Norbert Brackmann gleichzeitig an, dass er auf die Stimmen der Leser von Szene Ahrensburg pfeift – so auch auf meine. Aber ich kann verstehen, warum er lieber auf ahrensburg24 wirbt: Auf Szene Ahrensburg hätte der Jurist keine Schleichwerbung bekommen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. September 2017

Die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt berichtet über eine Werbekampagne der Sparkasse Holstein. Warum?

Viele Firmen in Stormarn machen Werbung für ihre Produkte und Dienstleistungen. Da gibt es Werbung mit Anzeigen, Prospekten, Plakaten und Online-Bannern. Auch Trikotwerbung bei Sportvereinen gibt es häufig zu sehen. Und das 3. Buch Abendblatt berichtet seinen Lesern alle Jahre wieder über die Werbung von Stormarner Firmen.

aus: Hamburger Abendblatt

Ganz korrekt ist meine Eingangsbemerkung nicht. Denn Die Stormarn-Redaktion berichtet nur über die Trikotwerbung der Sparkasse Holstein und deren Aktion, wie 65.000 potenielle Kunden des Geldhauses via Internet in die Werbeaktion eingebunden worden sind – siehe die Abbildung des Werbebeitrages!

Als Leser stelle ich mir dazu eine Frage, die von der Redaktion nicht beantwortet wird, und also lautend:

Wie viele Werbe-Euro zahlt die Sparkasse Holstein in die Mannschaftskassen der Vereine, damit die Spieler mit dem Logo der Sparkasse als Werbeträger herumrennen?

In der vergangenen Woche hat die Sparkasse Holstein eine Anzeige im 3. Buch Abendblatt geschaltet. Ist der heutige Bericht der Dank der Redaktion an die Sparkasse?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2017

Kommt Zeit, kommt Einsicht: Sportplätze in der Innenstadt sind nicht mehr zeitgemäß

Am 26. April 2012 habe ich in einem Blog-Eintrag den Vorschlag gemacht, die Sportplätze aus der City zu nehmen und ins Gewerbegebiet zu verlegen. Eine Idee, die schon zuvor in der Politik diskutiert worden war, wenn Sie sich dazu bitte mal den Kommentar von Jochen Proske (SPD) durchlesen wollen.

Proske schrieb damals: „Vor vielen Jahren haben sich SPD und CDU darauf verständigt, die Sportplätze in den Randbereich der Stadt zu verlegen, im Übrigen auch, weil die sanitären Anlagen für die Sportlerinnen und Sportler am Stormarnplatz noch auf dem Stand der 50er Jahre des vorherigen Jahrhunderts sind.“

Das 3. Buch Abendblatt macht heute auf mit der Frage: „Ahrensburgs Sportplätze doch raus aus der City?“ und weist darauf hin, dass die sanitären Anlagen immer noch im schlechten Zustand sind – im Gegensatz zum Luxus-Klo vor dem Rathaus, in das die Stadt erheblich mehr Geld investiert hat als für die Sanierung der sanitären Anlagen benötigt wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 18. September 2017

Gleich(be)stellung: Frau Nachtigall, ich hör’ Dir trapsen!

Auf der kommenden Stadtverordneten-Versammlung am 25. 09.2017 im Marstall steht auf der Tagesordnung unter Punkt 10: „Bestellung der Gleichstellungsbeauftagten bei der Stadt Ahrensburg“ – siehe die Abbildung!

Der Artikel „der“ ist zwar maskulin, hier aber wird er feminin angewandt. Denn es steht dort nicht: „des“ Gleichstelungsbeauftragten, sondern eben „der“ Gleichstellungsbeauftragten. Falsch ist beides, denn korrekt müsste es heißen: „Bestellung der/des Gleichstellungsbeauftragten“.

Es dürfte auch im Ahrensburger Rathaus bekannt sein: Ein Arbeitgeber muss Personalanzeigen grundsätzlich geschlechtsneutral formulieren. Ist eine Anzeige nur für männliche oder nur für weibliche Bewerber formuliert, können abgelehnte Stellenbewerber mit guten Aussichten eine hohe Entschädigung verlangen – und zwar jeder sachlich geeignete Bewerber, der dem in der Anzeige nicht genannten Geschlecht angehört. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 17. September 2017