Archiv für den Monat: September 2017

McDonald’s Ahrensburg ist nun ein Restaurant der Zukunft

Als unsere Tochter Miriam (7) in der vergangenen Woche herumquengelte, dass wir lange nicht mehr bei McDonald’s waren, fuhren wir hin und stellten fest: Geschlossen wegen Unbau. Die Freude war von kurzer Dauer: Heute sahen wir im Vorbeifahren, dass das Restaurant wieder geöffnet war, und unserer Quengel-Kind bekam, was es wollte, wobei Papa als Begleiter der jungen Dame herhalten musste.

Das neue McDonald’s in Ahrensburg läuft bei dem Unternehmen jetzt als „Das Restaurant der Zukunft“, wo den Gästen das Essen an den Tisch gebracht wird. Die Einrichtung ist komplett neu, hat mit dem alten McDonald’s kaum noch Ähnlichkeit. Es gibt sogar Automaten, wo man seine Essenswünsche eingeben kann. Der Laden war heute Abend voll, hauptsächlich besucht von Kindern, die dort offensichtlich einen Geburtstag gefeiert haben.

Auf der Speisekarte gibt es im Grunde nichts absolut Neues. Miriam wählte natürlich Happy Meal, ich bestellte 8 Chili Cheese Snackers. Die schmeckten wie alte Socken; einen Dip dazu gab es nicht. Neu als Getränk sind „Cool Cherry“ und „Lemon Kiss“. Ich habe den Kiss probiert, der mir gefallen hat mit Ausnahme, dass der Becher zur Hälfte mit zerstoßenem Eis gefüllt war wie bei einem Caipirinha. Was soll dieser Unfug…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2017

Die Kunst einer schrägen Tour: Wer, liebe Ahrensburger, ist eigentlich das „Rantzau-Haus“?

Im MARKT steht heute eine redaktionell gestaltete Anzeige, die nicht als Anzeige kenntlich gemacht ist. Es wirbt dort ein Reiseveranstalter, dessen Name nicht genannt wird, für eine „Kunst-Tour … zu Alice Neel, Painter of Modern Life“ in den Deichtorhallen.

aus: Wochenblatt MARKT

Überschrift der Anzeige: „Kunst-Tour des Rantzau-Hauses“. Die Anmeldungen sollen im Peter-Rantzau-Haus erfolgen, die Kunst-Tour startet am U-Bahnhof West. Kosten pro Teilnehmer: 18,50 Euro.

Meiner Meinung nach sollte die Stadt Ahrensburg überprüfen, ob sie das Peter-Rantzau-Haus tatsächich einem Reiseveranstalter überlassen hat, denn ähnliche Touren gibt es häufig unter dem Namen von Peter Rantzau. Meines Wissens nach wird das Haus als soziale Einrichtung der Awo geführt. Und wäre die Awo auch der Reiseveranstalter, dann bräuchte sie dazu das Peter-Rantzau-Haus nicht – höchstens den Namen als Image-Adresse für solche Touren.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2017

Im Herrenhaus haben Damen ab morgen ihre Tage (Alle Achtung: Satire!)

In Ahrensburg gibt es nicht nur ein Frauenhaus, meine lieben Mitbürger, sondern es gibt dort auch ein Herrenhaus. Und während die Herren nicht ins Frauenhaus dürfen, können Damen ungehindert ins Herrenhaus kommen, ja, sie werden sogar speziell dazu eingeladen. Allerdings nur, wenn sie gerade unpässlich sind, denn im Herrenhaus werden „Lady Days“ angezeigt – siehe die Annonce!

In der Periode vom 1. bis 14. Oktober 2017 können Damen Im Herrenhaus always einkaufen. Dass es sich dabei um starken Tobak handelt, zeigt der Inhaber des Herrenhauses in seinem Logo an, dem wir entnehmen können: Im Herrenhaus darf geraucht werden. Dass der Rauch einer Pfeife sich möglicherweise in den Klamotten festsetzt, wird weder Damen noch Herren stören, die selber dem Tabak frönen.

Dass  Ladys and Gentlemen während der Lady Days die Umkleidekleidekabinen im Herrenhaus gemeinsam benutzen können, gilt nach meiner Recherche nur für Herren in Begleitung der eigenen Lady!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. September 2017

Der Ahrensburger Amtsschimmel mit dem Katzenbuckel

Am 19. September 2017 berichtete Christian Thiesen im 3. Buch Abendblatt von geheimnisvollen Plaketten, Nummern und Farbmarkierungen an Bäumen am Katzenbuckel in Ahrensburg. Und der Reporter hatte recherchiert und festgestellt: „Nummern an Bäumen lassen Bürger und Verwaltung rätseln“. Und zwei Tage später der erneute Bericht: „Verwaltung sucht weiter nach Grund für Nummern an Bäumen“.

aus: Hamburger Abendblatt

Und heute nun – genau zehn Tage nach dem ersten Bericht – erfahren wir: „Das Rätsel der Baumplaketten ist endlich gelöst“. Um es kurz zu machen: Verantwortlich für Plaketten und Farbmarkierungen ist…

…die Stadt Ahrensburg, wer sonst! Das hat die Verwaltung (Zitat:)  „nach neuen Erkenntnissen“ bereits zehn Tage nach Anfrage amtlich bestätigt. Donni, donni aber auch. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. September 2017

Der Bürgermeister lädt am Samstag ein zum Oktoberfest!

Nein, nein, hier ist nicht vom Ahrensburger Bürgermeister die Rede, sondern vom Verwaltungschef von Oststeinbek: Bürgermeister Jürgen Hettwar lädt die Bürger ein zu einem Oktoberfest im Bürgersaal. Mit Bier und Brezeln. Und es gibt sogar zünftige Oktoberfest-Musik – siehe die Information von der Stormarn-Redaktion im Hamburger Abendblatt!

aus: Hamburger Abendblatt online

Warum ich darauf hinweise? Weil der Ahrensburger Bürgermeister uns Bürger meines Wissens nach noch nie zu einem Oktoberfest im Marstall oder sonstwo eingeladen hat. Ahrensburger Bürger sollen zum Oktoberfest in die Große Straße gehen, wo der Eintritt nicht kostenlos ist – mit Ausnahme des kommenden Dienstags, wo nach einem Bericht im 3. Buch Abendblatt ein kostenloser Frühschoppen stattfindet. Und dort, wo es was gratis gibt, wird der Ahrensburger Bürgermeister vermutlich zu finden sein mitsamt seiner Familie. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. September 2017

Einwohnerversammlung: Reporter Christian Thiesen serviert seinen Lesern eine Ente

Am Dienstag war Einwohner-Versammlung in Ahrensburg. Am Mittwoch früh konnten Sie darüber auf Szene Ahrensburg lesen. Und heute endlich, also am Donnerstag, kommt auch das 3. Buch Abendblatt und berichtet aktuell über das Ereignis von vorgestern.

Offenbar war Reporter Thiesen nicht ganz wach während der Veranstaltung. In seinem Bericht schreibt er mehrfach, dass die Schallschutzwände wegen der S4 installiert werden sollen. Das ist natürlich Mumpitz, denn die S-Bahn benötigt keinerlei Schallschutz. Und obwohl Thiesen einen Einwohner mit den Worten zitiert: „Der Lärmschutz ist nicht nötig wegen der S 4, sondern wegen der Zunahme des Güterverkehrs durch die Fehmarnbeltquerung“ ... bleibt der Reporter auch weiterhin hartnäckig bei seiner Ente und schreibt von „geplanten S-4-Lärmschutzwänden“.

Und dann will Reporter Thiesen „rund 200 Bürger“ gezählt haben (ich selber schätze: nicht mehr als 160) und erklärt, dass das ein „guter Besuch“ ist. Klar, denn die Stadt hat ja nur 34.000 Einwohner. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2017

System im Spiel: Schon wieder eine Lego-Promotion in der Stadtbücherei

Im aktuellen MARKT finden wir eine redaktionell gestaltete Werbung für Lego-Spielzeug. Diese Werbung ist allerdings nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet, nämlich mit dem Wort „Anzeige“ und deshalb wettbewerbswidrig. Und in dieser Anzeige sind zwei Fotomodelle abgebildet, von denen ich annehme, dass sie kein entsprechendes Modellhonorar für ihren Werbeauftritt bekommen haben.

Der Hammer aber ist der Veranstaltungsort für diese Lego-Promotion. Es ist die Stadtbücherei Ahrensburg, wo bereits vor nicht allzu langer Zeit eine Lego-Werbeveranstaltung stattgefunden hat. Da hört man doch die Nachtigall trapsen.

Im MARKT: astreiner Werbetext ohne Kennzeichnung

Ich frage den Bürgermeister: Wofür unterhalten wir für viel Steuergeld eine Stadtbücherei? Damit dort Werbeveranstaltungen für irgendwelche Firmen stattfinden, die mit Büchern soviel zu tun haben wie ein Schnapsausschank im Rathaus-Foyer etwas mit Bürgerinformation zu tun hat? Und warum gerade immer wieder für Lego…?

Wenn ich den Werbetext im MARKT lese, bekomme ich das Gefühl, dass sich die Firma Lego in Ahrensburg „eingekauft“ hat, was meint: Da ist vermutlich Geld geflossen. An wen, weiß ich nicht, aber kein Mensch unterstürzt eine Werbeaktion dieser Art, ohne dass eine Gegenleistung erfolgt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. September 2017

Einwohnerversammlung 2017: viele Worte, wenig Inhalt

Zwei Themen standen gestern Abend auf der Tagesordnung der Einwohnerversammlung, nämlich: 1. Bundesbahn Schallschutz, 2. Flächennutzungsplan. Im Alfred-Rust-Saal hatten sich dazu ca. 160 Menschen eingefunden, die vorwiegend aus dem älteren Semester stammten. Klar, was interessiert es junge Menschen, wie Ahrensburg in ein paar Jahren ausschaut? Allerdings: Verpasst hat bei dieser Veranstaltung niemand etwas. Als Einwohner und Blogger berichte ich Ihnen über meine persönliche Betroffenheit zu den genannten Themen.

Vorab: Wie ich in Vergangenheit bereits mehrfach geäußert habe, braucht Ahrensburg keine S-Bahn. Wir haben zwei U-Bahnhöfe und zwei Regionalbahnhöfe und einen Busbahnhof. Was wir bräuchten, wäre allein mehr Zuverlässigkeit im Fahrplan der ansonsten wunderbaren Regionalzüge.

Die S-Bahn wird allein von der Bundesbahn benötigt. Genauer: Weil man für die Güterzüge die Gleise der Regionalbahn benutzen will, soll die S-Bahn auf neuen Gleisen gebaut werden. Und die Güterzüge, die darauf fahren werden, braucht Ahrensburg noch sehr viel weniger, nämlich gar nicht. Denn diese Züge verkehren zwischen Skandinavien und Italien; die Innenstadt von Ahrensburg dient nur der Durchfahrt bei Tag und Nacht. Warum sie fahren werden? Weil Verwaltung und Politik nur auf die tolle S-Bahn gestarrt haben und nicht daran gedacht haben, die Bundesbahn darauf aufmerksam zu machen, dass es neben der Strecke durch Ahrensburg auch noch Alternativen gibt. Das hat ein Einwohner gestern Abend sehr klar und deutlich dargelegt. Und die Verwaltung hat dazu vielsagend geschwiegen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. September 2017

Gratis essen und trinken auf dem Oktoberfest – gsuffa!

Heute muss ich mal tüchtig auf die Reklametrommel schlagen und Werbung machen für das Oktoberfest. Nein, nicht das in München, sondern das Oktoberfest in Ahrensburg – siehe das nebenstehende Plakat! Und der Höhepunkt dieser Veranstaltung ist am Dienstag, dem 3. 10. 2017. 

Ich zitiere aus dem 3. Buch Abendblatt von heute: „Der letzte Tag des sechsten Ahrensburger Oktoberfestes beginnt um 11 Uhr mit einem kostenlosen Frühschoppen im Festzelt.“ 

Ja, meine lieben Mitbürger, Sie haben richtig gelesen: Es gibt einen kostenlosen Frühschoppen! Und wer nicht weiß, was ein Frühshoppen ist: Es ist dieses ein geselliges, traditionelles Beisammensein und gemeinsames Essen und Trinken am Vormittag meist begleitet von einer Musikgruppe. So steht es bei Wikipedia. Und was „kostenlos“ bedeutet, das muss ich Ihnen ja wohl nicht erklären. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2017

Heute Abend im Alfred-Rust-Saal: Die Höhle der Löwen

Heute Abend haben Sie die Wahl zwischen zwei Höhlen der Löwen: Da ist zum einen die gleichnamige TV-Serie auf Vox, die um 20:15 Uhr beginnt; und da ist zum anderen die Einwohnerversammlung der Stadt Ahrensburg, die um 19:00 Uhr beginnt, und zwar im Alfred-Rust-Saal.

Für Ahrensburger Bürger ist die Löwenhöhle am Wulfsdorfer Weg 71 sehr viel brisanter als das, was im Fernsehen gezeigt wird. Denn es geht in Ahrensburg nicht nur um die Lärmschutzwände in der Innenstadt, sondern auch um den Flächennutzungsplan. Und wer sich hier nicht vorher informiert und diskutiert, der muss hinterher schweigend mitverfolgen, was passiert. (Wobei das Eine das Andere nicht unbedingt ausschließt. 😉 )

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. September 2017