Wer trägt die Schuld an den Fahrraddiebstählen – außer den Tätern natürlich?

aus: Hamburger Abendblatt

Gestern konnte man im 3. Buch Stormarn lesen, dass Ahrensburg die „Hochburg der Raddiebe“ ist. Und als Bürger und Radfahrer frage ich: Warum können Fahrräder in Ahrensburg nicht sicher abgestellt werden, zum Beispiel an Bahnhöfen, wo potentielle Diebe wissen, dass die Eigentümer vermutlich Pendler sind, die erst am Ende des Tages wieder bei ihren Fahrrad eintreffen?

Wer mit dem Fahrrad zur Bahn fährt, der hat nicht selten das Problem, einen „Parkplatz“ für seinen Drahtesel zu finden. Das ist schon seit Jahren bekannt, auch bei der städtischen Verwaltung und den örtlichen Politikern. Und so erfuhren die Bürger bereits am 6. Oktober 2015: „Ahrensburg plant ein Fahrradparkhaus am Bahnhof“ – siehe die Abbildung unten rechts!

Quelle: Hamburger Abendblatt

Die Planung zwischen Lokschuppen und Haupteingang zum Regionalbahnhof sollte Platz für 712 Fahrräder bieten, die dort sicherer stehen würden als am Laternenpfahl. Und? Was ist seither passiert? Richtig: Die Stadt hat den Alten Speicher am Marstall gekauft. Allerdings ist der für ein Fahrradparkhaus ein wenig zu abgelegen vom Bahnhof. 😉

Aber mal im Ernst: Was ist aus den Plänen zum Fahrradparkhaus geworden? Und wieso gibt es  bei der Redaktion keine „Wiedervorlage“? In dem gesamten Beitrag über die Fahrraddiebstähle steht nicht ein Sterbenswörtchen über der Parkproblem für Fahrräder an den Bahnhöfen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. August 2017

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