Archiv für den Monat: August 2017

Warum schikanieren die Stadtverordneten uns Bürger?

Wenn ich in die Hagener Allee fahre, um mir bei Nori ein Eis zu holen, dann muss ich für dieses Eis einen Zuschlag von 50 Cent zahlen. Nein, nicht an den Eisverkäufer, sondern an die Stadt Ahrensburg. Der Grund: Die Verwaltung bewirtschaftet die Hagener Allee und nimmt von jedem Autofahrer, der dort parkt, mindestens 50 Cent. Und wenn ich nur eine Kugel Eis kaufe, bezahle ich dafür einen Zuschlag von 50%.

Genauso muss derjenige, der einen Einschreibe-Brief im Postamt in der Hagener Allee aufgibt, einen Zuschlag auf die Postgebühr von einem halben Euro an die Stadt zahen. Weil er sonst sein Auto dort nicht kurz parken darf. Also fahre ich nicht in die Innenstadt sondern zu Famila. Oder noch besser: Zur Postfiliale in den Lindenweg gleich um die Ecke von der Sklavenhändlerstraße.

Die städtische Gebühr für Kurzparker empfinde ich als Schikane gegenüber dem Bürger. Schikane von den Stadtverordneten, die uns diese Gebühr verordnet haben. Und Schikane vom Verwaltungschef, der meines Wissens nach immer noch keinen Antrag gestellt hat, um diesen Unfug zu beenden, sondern der stattdessen autofreie Zonen in der Innenstadt fordert. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. August 2017

Schon wieder grüßt das Murmeltier aus Lütjensee

aus: Hamburger Abendblatt

Erst am 2. April 2017 habe ich darauf hingewiesen, dass die Werbetextern Imke Kuhlmann zum wiederholten Mal darauf hinweist, dass Gastwirt Retter von der Fischerklause in Lütjensee in einer TV-Sendung bei Henssler aufgetreten ist – siehe Abbildung links! Und heute schreibt dieselbe Geschichtenerzählerin aus ihrer Agentur in Wentorf schon wieder einen Werbebeitrag über die Fischerklause in Lütjensee im 3. Buch Abendblatt.

aus: Hamburger Abendblatt

Das ergibt drei Beiträge über die Fischerklause im Laufe von knapp einem halben Jahr. Was soll der Leser davon halten? Dass die Redaktion glaubt, Abonnenten vom Hamburger Abendblatt haben Alzheimer…?

Auf ahrensburg24, dem mit dem 3. Buch Abendblatt vergleichbaren  Werbeportal, berichtet die Werbejournalistin Monika Veeh auch schon wieder über Food-Trucks aus Hamburg, die nach Ahrensburg kommen; aber sie verlost dabei wenigstens Essensmarken für ihre Leser, ohne zu verraten, was diese dafür essen dürfen und woher Frau Veeh diese Essensmarken bekommen hat. Und die Fischerklause? Keine Gratis-Essen für die Leser sondern nur für die Werbetexterin? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2017

Stadtforum: Aktion gegen Ahrensburgs Gastronomen

Den Brüller der Woche habe ich heute im Anzeigenblatt MARKT entdeckt. Dort wird mehrseitig Werbung gemacht für sogenannte Food-Trucks, die vom Stadtforum nach Ahrensburg geholt werden, um die Bürger von den örtlichen Lokalen abzulenken und zum Schnellimbiss zu treiben. Wohlgemerkt: Diese Food-Trucks kommen nicht etwa aus Ahrensburg, sondern sie rollen aus Hamburg oder sonstwoher an. 

aus: Anzeigenblat MARKT

Wir erinnern uns: Der MARKT, das Anzeigenblatt für Ahrensburg, hat eine Aktion gestartet, die sich gegen Einkäufe via Internet richtig. Slogan: „Hier leb‘ ich, hier kauf‘ ich“. Und das Aktionslabel wurde auch auf die Sonderseiten mit den Food-Trucks gestellt – siehe die Abbildung links!

Ein Witz. Denn Ziel der Aktion ist natürlich, dass die Bürger von Ahrensburg in Ahrensburg einkaufen. Selbstverständlich können sie das in Ahrensburg auch am Computer machen und bei Amazon. Das aber ist nicht gemeint vom MARKT, denn die Leute sollen in den örtlichen Läden einkaufen.

Was auch meint: Wir Kunden mögen doch bitte schön in Ahrensburger Gaststätten speisen und trinken und uns das Essen nicht auf Rädern von auswärts in die Stadt herbeikarren lassen – oder…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2017

Hamburger Abendblatt von gestern mit dem Datum von heute: „Neuer Betreiber für das Park Hotel“

Nichts ist so alt wie eine Tageszeitung von gestern. Und weil die Stormarn-Redaktion vom 3. Buch Abendblatt das weiß, hat sie eine Ausgabe Hamburger Abendblatt als „Leseprobe Stormarn“ gestaltet mit dem Datum: „Mittwoch, 30. August 2017“. Und wann steckte die Zeitung in meinem Briefkasten? Antwort: Gestern, also am 29. August 2017.

Schnee von gestern

Die Leseprobe ist natürlich für Leute gedacht, die das Hamburger Abendblatt nicht regelmäßig lesen. Und die erfahren mit dieser Leseprobe von Ereignissen, die schon etliche Tage zurückliegen. Womit sich beim Nicht-Leser des Hamburger Abendblattes die Meinung bildet: Die Zeitung berichtet aus der Zeit, als Asbach schon uralt war. So ist der Beitrag auf der Titelseite über den neuen Betreiber des Park Hotels schon etliche Tage alt – siehe die Abbildung!

Wie dumm ist es, mit dem Schnee von gestern um neue Leser zu werben?! Wäre es nicht sinnvoller gewesen, zu Werbezwecken eine aktuelle Ausgabe vom 3. Buch Abendblatt in die Briefkästen von Nicht-Lesern zu stecken? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2017

Verhandlung vor dem Amtsgericht Ahrensburg und weiterhin Ermittlungen gegen den Pöbler aus Großhansdorf

Nach meiner Erinnerung war kein Ereignis in den letzten zehn Jahren der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt wichtiger als der Prozess gehen einen Pöbler und Hetzer aus Großhansdorf, der seit über einem Jahr das Ahrensburger Amtsgericht beschäftigt. Auch heute schreibt die Redaktion darüber und damit zum 9. (neunten) Mal in Folge und wieder auf ihrer Titelseite.

Reporterin Dorothea Benedikt ist allerdings nicht auf dem aktuellen Stand. Zu ihrer Information: Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den ehemaligen Ahrensburger Bürgermeisterkandidaten, Möbelpacker und Privatdetektiv sind noch nicht abgeschlossen. Das hat mir die Lübecker Staatsanwaltschaft erst am 15. 08. 2017 mitgeteilt.

Laut Bericht im heutigen 3. Buch Abendblatt droht dem Angeklagten eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr. Und da der Mann ein Wiederholungstäter ist, der schon einmal wegen seiner Beleidigungen mit einer bloßen Bewährung davongekommen ist, dürfte diese Tatsache in das Urteil  genauso einfließen wie die erneute Drohung des Pöblers vor Gericht, er wolle sein Tun auch in Zukunft fortsetzen – was er inzwischen bereits getan hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2017

Das City-Center Ahrensburg (CCA) ist selbst verantwortlich für die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern

Wenn irgendwo eine Open-Air-Veranstaltung stattfindet, dann sorgt der Veranstalter für einen Sicherheitsdienst, auch Security genannt. Das gleiche passiert bei Sportveranstaltungen und Volksfesten wie zum Beispiel beim Ahrensburger Stadtfest. Auch bei der Bahn gibt es eine solche Security. Und hier wie dort haben die Sicherheitsleute nichts mit Stadt oder Politik zu tun, was meint: Die Security wird weder von der Behörde bestellt noch mit Steuergeldern bezahlt.

aus: Hamburger Abendblatt

Und nun fragt das 3. Buch Abendblatt nach einem „Ordnungsdienst fürs CCA“. Und – wie wundersam! – Klingel-Domdey und Thiesen haben Politiker gefragt, die angeblich alle dafür sind.

He, was haben Politiker damit zu schaffen, wenn das CCA einen Ordnungsdienst für das Haus holt? Denn eines ist ja wohl klar: Die Kosten dafür tragen die Eigner vom CCA und nicht die Stadtkasse; und so habe ich Center-Manager Erich Lawrenz auch verstanden, der von den neuen Eignern einen Ordnungsdienst gefordert hat.

Klartext: Für das, was auf der Straße passiert und auch die Bürger belästigt, dafür sind Ordnungsamt und notfalls die Polizei zuständig. Was in dem Einkaufszentrum passiert, dafür ist das Ordnungsamt, also die Stadt Ahrensburg, nicht zuständig. Und wenn dort strafbare Handlungen passieren, dann ist hierfür ebenfalls die Polizei zuständig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2017

Ist „Merkel to go“ parteipolitisch? Oder unabhängig?

aus: Hamburger Abendblatt

Nachdem ich hier genauso wie hier darauf hingewiesen habe, dass das regionale Kabarett Tritop der SPD sehr nahe und bei SPD-Veranstaltungen regelmäßig auf der Bühne dieser Partei steht, da steht heute im 3. Buch Abendblatt ein noch größerer Beitrag über einen Auftritt des Tritop-Trios mit ausdrücklicher Verteidigung zu meinen Vorwürfen – siehe die Abbildung!

Ich zitiere: „‚Wir machen aber kein parteipolitisches Kabarett‘, sagt Jens von Häfen. ‚Wir leisten uns den Luxus der freien Meinung. ‚… Mit ‚Merkel to go’ kommentieren sie das aktuelle Zeitgeschehen“ …  „Über die Richtung herrschte Einigkeit: unabhängiges politisches Kabarett sollte es sein.“

Und weil dem so ist, nennen die drei Männer ihr Programm auch nicht frei nach Martin Schulz: „Im Himmel ist Jahrmarkt“, sondern völlig überparteilich und unabhängig: „Merkel to go“. Was wie ein Slogan aus SPD-Propaganda klingt, finden Sie nicht?

So, und nun der Hammer: Das Hamburger Abendblatt berichtet heute in seinem 3. Buch, dass das Kabarett Tritop in Ammersbek auftritt und das bei freiem Eintritt. Warum der Eintritt frei ist, erklärt die Redaktion mit keiner Silbe, weshalb ich es an dieser Stelle noch einmal wiederhole: Es ist dieses eine Wahlveranstaltung der SPD, wo die drei Kabarettisten als Zugpferde vor die Wahlkampflokomotive der Genossen gespannt werden.. Und das Hamburger Abendblatt trägt in seinem Kopf den Hinweis: „Unabhängig, überparteilich“.

Also, liebe Wähler, viel Spaß mit Tritop!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2017

Wem gehört eigentlich der Rathausplatz in Ahrensburg?

Soviel ich weiß, gehört der Rathausplatz allen Bürgern unserer Stadt. Und so ist es schon verwunderlich, wenn die städtische Verwaltung von Autofahrern dafür Geld kassiert, wenn die ihre Automobile auf ihrem eigenen Platz abstellen. Eigentlich könnte das nur für Autofahrer gelten, die nicht in Ahrensburg wohnhaft sind. 😉

An Sonntagen darf man auf dem Rathauspatz gratis parken. Allerdings nicht am Sonntag, dem 3. September. Denn an diesem Tage haben die Jusos Ahrensburg und die Jusos Kreis Stormarn den Rathausplatz komplett besetzt, um dort einen Flohmarkt zu betreiben. Und wer an diesem Tage einen Stand auf dem Rathausplatz errichten möchte, der muss dafür 5 Euro löhnen und darf sein Auto hinter seinem Stand parken.

Statt der 5 Euro kann man auch einen selbstgebackenen Kuchen abliefern, wobei der Juso-Vorsitzende höchst selbst prüft, ob dieser Kuchen wirklich selbstgebacken wurde und nicht etwa aus einem Supermarkt stammt. Aber: Wer überprüft bei einem selbstgebackenen Kuchen die Inhaltsstoffe nach der Lebensmittelverordnung? Ich jedenfalls würde niemals einen selbstgebackenen Kuchen essen, von dem ich nicht weiß, wer ihn gebacken hat. Es soll ja Menschen geben, die es mit der Hygiene nicht so genau nehmen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2017

Hinnerk Blombachs Rentnerfahrt durch Stormarn

Hinnerk Blombach, der Redaktionsleiter vom 3. Buch Abendblatt, ist mit seinen Kollegen „150 Stunden durch Stormarn“ gefahren und gelaufen und hat nun seine Bilanz veröffentlicht. Bei ihrer Rundreise zu den wichtigsten Orten in Stormarn (Ahrensburg gehörte nicht dazu) haben die Reporter mit einigen Bewohnern gesprochen, die im Beitrag zitiert wurden.

aus: Hamburger Abendblatt online

Nicht von allen Personen wurde dabei das Alter genannt, aber immerhin von einigen. Und damit Sie sich ein Bild über die Gesprächspartner der Redaktion machen können, zitiere ich ein paar Gesprächsfetzen, wo die Redaktion das Alter von Lesern angegeben hat:

„Wir sind eine glückselige Gemeinde“, sagt Rudolf Lück (80). Kurze Pause. „Und wir haben einen tollen Bürgermeister.“ Mitbürgerin Lore Grube (81) bestätigt das durch entschiedenes Nicken.

Abendblatt-Leser Heinrich Prüsmann (88) hat alte Abo-Hefte mitgebracht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2017

Nina Scheer (SPD): Rechtschreibung mangelhaft

Bemerkenswert, was die SPD-Politikerin Nina Scheer auf ihrer Homepage verkündet und also lautend: „Nina Scheer diskutierte mit ahrensburger Schülerinnen und Schülern in Berlin“ – siehe die Abbildung!

Dass Ahrensburger Schülerinnen und Schüler bei der promovierten Genossin klein geschrieben werden, ist das Eine. Das Andere ist: „ahrensburger“ steht schon seit dem 18. Juli 2017 auf der Website der Politikerin, ohne dass es jemandem dort aufgefallen ist. Klar, wer scheert sich schon um die  Homepage von Politikern?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2017