Protestaktion gegen mangelhafte Radwege in Ahrensburg

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad durch Ahrensburg radelt, der weiß aus eigener Erfahrung, dass die Radfahrwege in der Schlossstadt zu wünschen übrig lassen, obwohl es Leute gibt, die immer wieder behaupten, dass Ahrensburg eine fahrradfreundliche Stadt ist.

Seit Jahren gibt es eine Protestaktion gegen schlechte Radfahrwege und auch gegen mangelnde Fahrrad-Abstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen: In der Stadt wurden ausrangierte Schrottfahrräder gesammelt, an die Straßenränder gestellt, angeschlossen und mit bunter Farbe angepinselt. Und auf dem Gepäckträger wuchert aus einer hässlichen roten Box das Unkraut. Da macht sogar die Stadtreinigung einen großen Bogen rum – bitte mal auf die Abbildung klicken!

So verrotten sie dort vor sich hin. Mit solch scheußlichen Mahnmalen will die Aktion „WIR ALBERN BUNT“  (WAB) auf den schlechten Zustand von Fahrradwegen und den zu wenigen Parkplätzen an Bahnhöfen hinweisen. Und gleichzeitig weist die WAB damit auf ihre Webseite hin, wo Personen aufgeführt werden, die schon lange nicht mehr im Amt sind.

Postskriptum: Wer behauptet, die Schrotträder sollen nur dazu dienen, für Besucher der Stadt Ahrensburg den Weg vom Bahnhof zum Schloss zu markieren, der soll das bitte mal begründen!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. Juli 2017

2 Gedanken zu „Protestaktion gegen mangelhafte Radwege in Ahrensburg

  1. Narrenhof

    wie meinen ?
    Ich dachte das sei keine Kunst und könnte weg ?
    Und ich hatte mir auch schon das beste Rad ausgesucht, zum Mitnehmen,
    denn mit ein wenig Geschick sind sogar alle Schrotträder wieder fahrbereit herzurichten.
    Zumindest sind sie dann als Testräder für die praktische Prüfung der Fahrradwege bestens geeignet.

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