Gedanken beim Cappuccino auf dem Rondeel in Ahrensburg

aus: Wikipedia Ahrensburg

Ich bin beruflich Journalist und Autor in Ahrensburg und gehöre laut Wikipedia zu den „Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sind“. Und zum Blogger geworden bin ich, weil ich im Laufe vieler Jahre gemerkt habe: Ahrensburg ist mir wichtig. Wäre dem nicht so, dann könnte ich auch primär über Restaurants und Kochrezepte schreiben oder auf einer Bank am Rondeel in der Sonne sitzen, wenn die grad mal scheint wie am heutige Tage.

Wenn ich trotz meiner Bloggerei häufig auf dem Rondeel sitze und Cappuccino trinke, dann schließe ich dabei mitunter meine Augen und male mir aus, wie schön dieser Platz doch sein könnte, wenn Ahrensburg einen vernünftigen Menschen im Rathaus hätte, der für das Stadtmarketing zuständig wäre!

Da ist dieser historische Platz vollgestellt mit Stühlen und Tischen von verschiedenen Cafés, von denen jeder Inhaber offenbar so verfahren kann wie er möchte. Wie schön wäre hier ein einheitliches Bild von Stühlen und Tischen unter gläsernen Arkaden, wo man auch sitzen könnte, wenn der Wettergott grad mal böse ist! Und an Sonntagen könnten dort kleine Konzerte stattfinden mit Solisten als Duos oder Trios oder mit einem Quartett, klassisch oder modern. Das hätte was.

Klar, dass der sogenannte „Muschelläufer“, der weder läuft noch auf einer Muschel steht, dort verschwinden müsste, denn er stört das Bild der Stadt genauso wie der Müll der Anlieger, der am Rondeel abgestellt wird.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 19. Juni 2017

Ein Gedanke zu „Gedanken beim Cappuccino auf dem Rondeel in Ahrensburg

  1. Wilhelm Senftleben

    Es wäre ja wirklich schön, wenn der sogen. Muschelläufer endlich verschwinden würde. Aber wie sagte schon der Dichter? „lasciate ogni speranza“! Oder könnte man nicht gewaltbereite Linke für das Objekt interessieren?

    Antworten

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