Archiv für den Monat: Januar 2017

Bloggers Stadtrundgang mit Überraschungen

Heute bin ich durch die Ahrensburger City spaziert. Mein Ziel war die Stabsstelle Strategisches Stadtmarketing, von der mir der Bürgermeister auf der letzten Stadtverordneten-Versammlung erzählt hat. Und der Amtsvorsteher hatte mir auch erklärt, dass Angelika Andres, die Leiterin dieser Stabsstelle, ihr Strategie-Konzept für Ahrensburg dem Hauptausschuss vorlegen würde, der ja am 20. Februar 2017 tagt. Und da wollte ich eben mal fragen, ob ich vielleicht vorab einen Blick hineinwerfen darf in das Konzept, auf das wir über zwei Jahre lang warten mussten.

Aber: Ich habe die Stabsstelle Strategisches Stadtmarketing im Rathaus nicht gefunden. Und an den daneben aufgebauten Containern gab es nur eine Stabssstelle, die es laut Auskunft des Bürgermeisters gar nicht gibt, nämlich: Strategische Stadtentwicklung – siehe die Abbildung!

Na gut, dachte ich mir, dann gehe ich eben zur Bank und hole mir Geld aus dem Automaten, damit meine Familie wieder etwas zu essen bekommt. Nach wenigen Schritten blieb ich erstaunt stehen: Vor dem Rathaus sah ich diverse Schilder für eine aktuelle Veranstaltung der CDU, nämlich den „Jahrsempfang mit Norbert Brackmann, MdB und Tobias Koch, MdL“ – siehe die Abbildung! Den Termin habe ich mir gleich notiert, damit ich ihn bloß nicht vergesse. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2017

Soll das Peter-Rantzau-Haus mit dem Union-Reiseteam im Wettbewerb stehen…?

Kennen Sie den Ahrensburger Reiseveranstalter Peter-Rantzau-Haus? Ich hatte bisher immer gedacht, dieses Haus wäre eine stationäre öffentliche Sozialeinrichtung, wo ältere Menschen sich einfinden können, um ihren Tagesablauf in Geselligkeit ein wenig aufzulockern. Und wer zum Beispiel eine Busreise machen möchte, der kann zu einem Reisebüro gehen wie z. B. Union-Reisen.

Reise nach Husum – links: Peter-Rantzau-Haus, rechts: Union Reisetam

Nun lese und staune ich, dass auch das Peter-Rantzau-Haus als Reiseunternehmen fungiert. Da können Sie zum Beispiel eine Tagesreise per Bus nach Husum machen für 34,00 Euro. Zum Vergleich: Union Reiseteam hat die Reise im vergangenen Jahr für 50,00 bzw. 55,00 Euro angeboten – allerdings mit Mittagessen, das man beim Peter-Rantzau-Haus extra bezahlen muss.

Damit stehen Peter-Rantzau-Haus und Union Reiseteam (CDU) im Wettbewerb miteinander. Ist das von den Stadtverordneten gewollt, die entschieden haben, dass das Peter-Rantzau-Haus von der AWO betrieben wird, dessen Geschäftsführer gleichzeitig Stadtverordneter der SPD ist? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Januar 2017

Es sind dumme Menschen, die Briefkästen bekleben

Wie blöd müssen Zeitgenossen sein, die irgendwelche Sprüche auf Briefkästen kleben?! Glauben die wirklich, dass ihre Parolen ernstgenommen werden, wenn damit eine Ordnungswidrigkeit begangen wird? Solche Aufkleber sind zwar leichter zu entfernen als Graffiti-Schmierereien, aber es ist eine Arbeit, die von anderen Menschen gemacht werden muss, die vielleicht Besseres zu tun haben als den Dreck anderer Leute zu beseitigen.

Narrenhände bekleben nicht nur Wände

Wen wollen die schrägen Kleber mit ihren Botschaften eigentlich erreichen? Menschen, die ihre Briefe noch per Post und nicht als E-Mail verschicken? Warum ausgerechnet diejenigen? Weil die möglicherweise intelligenter sind als Facebook-Fans…?

Hinzu kommt, dass Leute, die solche Sticker kleben, für den Druck derselben auch noch Geld ausgeben. Geld, das sie besser spenden sollten. Zum Beispiel für arme Flüchtlinge.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2017

Warum ist für die Stormarn-Redaktion vom Abendblatt ein demolierter Porsche wichtiger als ein demolierter Audi…?

Hallo Dorothea Benedikt! Ich bin Leser vom Hamburger Abendblatt und stutze über eine Meldung, die ich soeben online gelesen habe. Sie schreiben in der Überschrift: „Porsche bei Unfall auf Ostring in Ahrensburg demonliert“. Und im Bild wird er gezeigt, der Porsche, der bei Unfall auf dem Ostring in Ahrensburg demoliert worden ist. 

Zitat: Hamburger Abendblatt Stormarn online

Im Kleingedruckten schreiben Sie dann weiter: „Bei dem Zusammenstoß zwischen einem Oldtimer Porsche 911 und einem modernen Audi A 6 Quattro sind beide Autos stark beschädigt worden.“ 

Hierzu hätte ich als Leser gern gewusst: Warum melden Sie in der Schlagzeile ausschließlich den demolierten Porsche und verschweigen den demolierten Audi? Und warum zeigen Sie im Bild allein den demolierten Porsche und nicht den demolierten Audi? Meinen Sie vielleicht, dass ein Unfall mit demoliertem Porsche für den Leser interessanter ist als ein demolierter Audi? Wozu ich Ihnen mitteilen muss, dass es mehr Audi- als Porschefahrer auf den Straßen gibt.

Ich bitte um eine sachdienliche Antwort und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen – Harald Dzubilla

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2017

Einbruch bei Koch (CDU): Wie publicitygeil ist das denn?!

Ein Einbruch ins eigene Heim ist eine unangenehme Sache. Ich weiß, wovon ich schreibe, nämlich aus eigener Erfahrung, die allerdings schon ein paar Jahre zurück liegt. Bei Tobias Koch, dem Ahrensburger CDU-Fraktionsvorsitzenden, ist der Einbruch gerade eben passiert. Und was tat der Politiker? Er informierte nicht nur die Polizei, was normal ist, sondern auch die Presse, was zu denken gibt.

Zitat: Hamburger Abendblatt Stormarn online

Und nun kommt Tobias Koch bei der Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt online groß raus. Nicht nur mit Worten, sondern auch im Bild. Dort sehen wir den Politiker mit der Unterzeile: „Tobias Koch steht vor der zerstörten Terassentür“. (Gut, dass dieser eindeutige Hinweis erfolgt, denn man hätte ja auch denken können, dass Tobias Koch dort gerade Klavier spielt.)

Warum guckt Tobias Koch durch das Loch in seiner Terrassentür? Klar, davor steht der Fotograf, der ihn am Tatort festhalten will.

Frage an Sie, liebe Leser: Würden Sie auch bei einem Einbruch die Presse herbeirufen und durch die zerbrochene Scheibe gucken, als könnten Sie dort den Täter noch mit Blicken verfolgen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2017

Hier plaudert Tussi, die Praktikantin von Szene Ahrensburg


Nicht nur in der Redaktion vom 3. Buch Abendblatt findet man Praktikanten, sondern auch bei Szene Ahrensburg gibt es eine Redaktionspraktikantin, nämlich Tussi. Eigentlich heißt sie Tusnelda, aber alle nennen sie kurz Tussi. Und sie hat Ihnen, liebe Ahrensburger/innen, etwas zu berichten, was sie am vergangenen Montag selber in Ahrensburg erlebt hat. Also: Klicken Sie drauf und hören Sie zu!

Bei dieser Gelegenheit noch einmal der Hinweis: Szene Ahrensburg ist kein bloßes Output-Blog, was meint: Der Blogger schreibt, der Leser liest – sondern auf Szene Ahrensburg können Sie auch Ihren Input abgeben, der dann als Kommentar zum Output gebracht wird. Und wenn Sie sich namentlich verstecken wollen, weil Sie Angst davor haben, dass der Winter in Ahrensburg dann länger dauert als anderswo, dann kann ich Sie trösten: Der nächste Frühling kommt bestimmt – auch in Ahrensburg! 😉 Und Pseudonyme finden Sie in jedem Duden massenhaft.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2017

Das Bauamt der Stadt scheint wieder zu funktionieren

Die Baustelle von 10 Eigentumswohnungen im Lilienweg erfreut sich bei den Bewohnern dieser ruhige Wohnstraße mit Einfamilienhäusern keiner großen Beliebtheit. Denn das neue Bauvorhaben, mit dem schon im vergangenen Jahr begonnen wurde, zerstört die Wohnidylle links und rechts und in der ganzen Straße. Hier ist eine Verdichtung genehmigt worden, die in den Augen der Anwohner nicht ganz dicht ist. Und nun, so habe ich heute erfahren, wurde der Bau vom Bauamt stillgelegt.

Bauvorhaben Lilienweg

Wie mir die Nachbarn erzählten, waren auf der Baustelle nur Arbeiter am Werk, die der deutschen Sprache nicht mächtig waren. „Ich nix verstehen!“, so lautete die Antwort, wenn sie angesprochen wurden auf Maßnahmen, die in den Augen der Anlieger etwas merkwürdig erschienen, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Und wenn man sich die von der Bauordnung vorgeschrieben Schilder an der Baustelle anschaut, dann hat man nicht das Gefühl, dass der Bauherr aus 19406 Mustin (Mecklenburg) eine Firma ist, die auf Äußeres viel Wert legt – was auch auf ihren Bau zutrifft 😉 .

Immerhin: An der Baustelle ist auch eine attraktive Tafel der SIG Sparkassen-Immobiliengesellschaft Holstein mbH & Co. KG (SIG-Holstein) aufgestellt worden. Und die SIG ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Sparkasse Holstein und „stellt mit ihren 35 Mitarbeitern ein leistungsfähiges, mittelständisches Unternehmen dar“, wie man es der Eigenwerbung entnehmen kann. Und nun hat nicht nur der Bauherr ein Problem, sondern auch die SIG, die als Helfershelfer die 10 Eigentumswohnungen verkaufen will.

Der Bauherr (links) und der Makler (rechts)

Nachdem gerade ein Teil des Komplexes wegen Grenzüberschreitung zurückgebaut werden musste, weil ein Nachbar das Bauamt mit seinem Einspruch überzeugt hatte, so muss nun auf der anderen Seite ebenfalls zurückgebaut werden aus demselben Grund. An dieser Seite jedoch ist ein Rückbau nicht so ganz einfach. Und der Bauunternehmer hat daraufhin versucht, den Nachbarn nachträglich zur Unterschrift zu bewegen, damit der Bau nicht gefährdet ist. Aber obwohl der Bauherr angeblich bedrohlich laut wurde, bieb der Nachbar hart. Und der Bau wurde behördlich gestoppt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2017

Banken und Sparkassen geht es an den Kragen: Wirtschaftsförderung Ahrensburg informiert mit einer Bieridee, wie man die Kreditinstitute austricksen kann

Wer hat sich nicht schon einmal über (s)eine Bank in Ahrensburg geärgert? Zum Beispiel über die Deutsche Bank. Oder die Hamburger Sparkasse. Oder die Raiffeisenbank Südstormarn. Oder die Investitionsbank Schleswig-Holstein. Oder die Volksbank Stormarn. Oder die Commerzbank. Oder gar die Sparkasse Holstein. Wie Handwerksbetriebe diese Banken allesamt austricksen können, das vermittelt Ihnen die Wirtschaftsförderung Ahrensburg.

Abbildung: Homepage Ahrensburg

Christiane Link, die One-Step-Agency und Wirtschaftsförderin der Stadt, lädt alle Inhaber von Handwerksbetrieben, die von ihrer Bank keinen Kredit mehr bekommen, ein zu einem Vortag mit dem Thema: „Alternative Finanzierungsmöglichkeiten – Praxisbeispiel von Torsten Schumacher, Bierbrauer in Grönwohld„. Und Christina L. verspricht: „Im Anschluss an den Vortrag wird der Abend in ungezwungener Atmosphäre und mit freundlichen Gesprächen ausklingen.“ Was ja förmlich nach Wein Bier, Weib und Gesang klingt.

Mein Tipp an die Wirtschaftsförderin: Wie wäre es denn mal mit einem Vortrag mit dem Thema: „Wie Sie in Ahrensburg keine Gewerbesteuern mehr zahlen müssen – Praxisbeispiele von einem Steuerexperten“…?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2017

Warum der grüne Stadtverordnete Christian Schmidt für uns Bürger unglaubwürdig ist

Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger – es gibt ja wohl keinen Menschen in unserer Stadt, der so perfide denkt und behindertengerechte Toiletten in Ahrensburg für überflüssig erklärt. Aber es gibt Menschen in unserer Stadt, die haben ein Porzellan-Defizit, will meinen: nicht alle Tassen im Schrank. Sie fordern nämlich das, was es schon gibt, und zwar zu immensen Kosten, die wir Steuerzahler bezahlen sollen. Wie zum Beispiel die Kosten für das Luxus-Klo vor dem Rathaus, das so überflüssig ist wie der Grüne Christian Schmidt in der Stadtverordneten-Versammlung.

Sachbuch über Ahrensburg

Wie ich gerade informiert habe, ist Christian Schmidt einer, der sich als Gutmensch Stadtverordneter in die Brust wirft, obwohl er sich in Ahrensburg weniger auskennt als in Schilda, wo er vermutlich geboren ist. Und deshalb streut er uns Bürgern nicht nur Sand in die Augen, sondern er will uns richtiggehend verscheißern veräppeln und das Geld der Steuerzahler weiterhin aus dem Rathausfenster werfen.

Der Mann behauptet im MARKT, es gäbe in Ahrensburg nicht ausreichend öffentliche Toiletten für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Wenn der Herr Schmidt nicht so grün wäre, und zwar hinter seinen Ohren, dann hätte er sich informiert, bevor er so einen Stuss in die Welt setzt. Ein Blick auf die Homepage der Stadt, und er hätte erkannt: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2017

Für Parkplätze kassieren, sie aber nicht bauen – wo gibt’s denn sowas? Klar, in Ahrensburg!

Ich halte fest: Nach Meinung von Ahrensburger Bürgern, Geschäftsleuten und Gästen der Stadt, gibt es in der City zu wenig Parkplätze. Und was tut die Stadt samt ihren tüchtigen Verordneten? Richtig: Sie verkaufen den Parkpatz Lindenhof. Und: Der Investor baut keine Ersatzparkplätze, sondern er zahlt dafür 500.000 Euro in die Stadtkasse, damit die Verwaltung diese Plätze in der Innenstadt an anderer Stelle erstellt.

Der Lindenhof wird also gesperrt. Und die Parkplätze? Wo wurden die erstellt. Antwort: nirgendwo. Die Stadt kassiert und freut sich, dass der Haushalt damit im Plus liegt. Und die Stadtverordneten, die letztendlich den Verkauf des Grundstücks beschlossen haben, was machen die? Sie parken in der Tiefgarage vom Rathaus, oder kaufen im Internet ein, oder…?

Zwischen Stadtforum und städtischer Verwaltung wird auffällig Eintracht demonstriert. Was bedeutet: Der Verein der Ahrensburger Kaufleute, die mit ihren Umsätzen auch die Stadtkasse füllen,  dieser Verein zieht den Schwanz vor dem Bürgermeister ein. Ich habe kein Vorstandsmitglied bei der letzten Stadtverordneten-Versammlung gesehen, wie er sich dort in der Einwohnerfragestunde zu Wort gemeldet und Fragen an die Verwaltung gestellt hat.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2017