Archiv für den Monat: Juni 2016

Ahrensburg: Eine Hure an der Stadtbücherei

Gibt es irgendwo eine Fläche an einer Wand, wo jemand einen Aufkleber geklebt oder ein Tag geschmiert hat, dann dauert es gar nicht lange, und schon st der nächste Sticker dort und ein weiteres Graffiti. Und so ist es auch an unserer Stadtbücherei, direkt am Fahrradständer  – siehe die Abbildung!

Das Ganze dürfte den Insassen von Stadtbücherei und Rathaus gar nicht bekannt sein, weil sie vermutlich alle mit ihren Autos direkt in die Tiefgarage fahren und nicht ihr Fahrrad im Fahrradständer parken, nämlich vor der Anschlagfläche. Denn sonst hätte ja wohl schon längst mal jemand gelesen, was dort angeklebt ist: „Eine Hure führt Deutschland“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2016

Häppchen-Journalismus: Wie der Wendler sich seine Arbeit im 3. Buch Abendblatt über die Woche einteilt

Am vergangenen Montag, also am 27. Juni 2015, fand eine Versammlung der Stadtverordneten im Marstall statt. Zu den Themen des Tages gehörten das Lindenhof-Projekt, das Bauvorhaben auf dem ehemaligen VW-Areal, städtische Zuwendungen für Theater und Erweiterungspläne der Basler AG.

1 Veranstaltung, Themen für 3 Tage

1 Veranstaltung, Themen für 3 Tage

In der Versammlung saß auch der Wendler, der für das 3. Buch Abendblatt tätig ist. Und siehe da: Nachdem der Drucktermin vom Stormarn-Teil des Hamburger Abendblattes nach hinten verlegt worden ist, stand schon am nächsten Tag der Bericht vom Wendler im Blatt: „Ahrensburgs Politik stimmt für Lindenhof-Projekt“.

Und am darauffolgenden Mittwoch, also gestern, erfuhr der Leser aus derselben Stadtverordneten-Versammlung: „Ahrensburger fürchten um ihr Viertel“. Und an anderer Stelle war aus demselben Meeting zu lesen: „Ahrensburg fördert Theater, Musik und die Stormarner Speeldeel“.

Nicht genug damit! Heute, also drei Tage nach der Versammlung, berichtet der Wendler auch noch: „Stadtverordnete einstimmig für Erweiterungspläne der Basler AG“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2016

Warum können Planspiele nicht zu Realaufgaben werden…?

Im neuen MARKT hat der WAB-Stadtverordnete Dustin Holzmann das Wort ergriffen. Er berichtet vom „Politischen Planspiel im Rathaus“, das dort von Schülern aus Ahrensburger Schulen durchgeführt worden ist unter Hilfestellung von Verwaltung und Politik. Und Dustin Holzmann zeigte sich „positiv überrascht, wie viele tolle und kreative Anträge aus den Gruppen der Jugendlichen entstanden“ sind.

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Aus: Anzeigenblatt MARKT

Darüber habe ich nachgedacht. Und ich bin zum Resultat gekommen: Wie wäre es, wenn der Bürgermeister und die Stadtverordneten von Ahrensburg mal ein Jahr lang von ihren Aufgaben entbunden werden?! Die Arbeit könnte dann von Schülern übernommen werden. Und die jetzigen Amtsinhaber sollten dabei die Rolle von Beratern spielen. Ich bin sicher: Schlechter würden die Schüler die Arbeit auf keinen Fall machen, als die Damen und Herren in ihren heutigen Funktionen es tun. Und das Gute wäre: Parteipolitik mit Fraktionszwang wären nicht mehr das Bollwerk bei gemeinsamen Entschlüssen!

Und damit mein Gedanke auch in die Tat umgesetzt wird, stelle ich hiermit meinen Antrag! Ich hoffe, ich werde zumindest von Dustin Holzmann unterstützt, damit dieser Antrag von den Stadtverordneten positiv beschieden wird – notfalls unter völliger Stimmenthaltung der Stadtverordneten … bis auf einen!  😉 Geht das klar, Herr Holzmann…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juni 2016

Manfred Deix (1949–2016): Der große Zeichner ging und bleibt auf meinem Klo

IMG_4067Wer schon einmal das Vergnügen gehabt hat, auf dem Gäste-WC in meinem Büro zu verweilen, der hat im Licht des goldenen Kronleuchters die Bilder von Manfred Deix bewundern können, die dort an die Wand gekachelt sind – siehe die Abbildung! Diese Kacheln stammen aus einer limitierten Edition von Villeroy & Boch. Und die Kachel in der Mitte hat Manfred Deix eigenhändig beschriftet und also lautend: „Lieber Herr Dzubilla! Sollten meine Bilder ihren Stuhlgang positiv beeinflußt haben, dann hat mein künstlerisches Bemühen Erfolg gehabt! Somit: Gut Schiss! Ihr Manfred Deix 97“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juni 2016

Kennt vielleicht jemand Uta Theissen aus Ahrensburg?

Kennt jemand unter den Lesern von Szene Ahrensburg vielleicht Uta Theissen, die in Ahrensburg wohnt und aus Eidelstedt kommt? Ich kenne sie nicht. Aber die junge Dame möchte mit mir befreundet sein. Nein, nicht so richtig, sondern bloß auf Facebook, also quasi rein platonisch.

aus: Facebook

aus: Facebook

Ich habe recherchiert und eine Uta Theissen in Ahrensburg nicht gefunden. Aber wenn sie meine Freundin sein möchte, dann wird zumindest sie mich kennen. Vielleicht von der Szene Ahrensburg, diesem Blog…?

Also, Uta, nicht so schüchtern sein, sondern einfach mal melden! Dann können wir ja mal ein Date machen, und gemeinsam einen Cocktail im Ramrob trinken. (Aber meine Frau darf das nicht erfahren, die kündigt mir dann womöglich ihre Freundschaft – auf Facebook, versteht sich.)

Das erste und letzte Mal, dass ich auf die Facebook-Freundschafts-Anfrage einer hübschen jungen Dame aus angeblich Ahrensburg angesprungen bin und drauf geklickt habe,hatte das zur Folge, dass ich danach gaaanz viele Erotik-Fotos bekommen habe. Und sexuelle Angebote. Woraufhin ich diese Freundschaft leider kündigen musste, denn soviel Zeit habe ich nun auch wieder nicht. 😉 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juni 2016

Warum es für Ahrensburger Bürger so wenig Sinn macht, in die Versammlungen der Stadtverordneten zu gehen

Gestern Abend hatten sie sich wieder im Marstall zusammengesetzt, unsere Stadtverordneten, um sich auseinanderzusetzen. Zum Beispiel über das Lindenhof-Bauprojekt. Und keine 20 Bürger haben dieser Sitzung beigewohnt. Warum diese Bürger sich das antun, frage ich mich schon seit längerer Zeit. Denn der Bürger hat null Einfluss auf große Entscheidungen, die dort getroffen werden. Weil die Politiker sich bereits vor der Sitzung abgestimmt haben, sodass alle Diskussionen einzelner Stadtverordneter nur noch pro forma, also „für die Zuschauertribüne“ stattfinden.

Schalten Sie mal AhrensburgTV ein!

Schalten Sie mal AhrensburgTV ein!

Zum Lindenhof: Es war von vornherein klar, dass dem Projekt zugestimmt wird von CDU & Grüne gegen die Stimmen von FDP, SPD und WAB. Das Resultat: 16 Stimmen dafür, 10 dagegen, 1 Enthaltung. Auf Antrag von Hinrich Schmick (WAB) erfolgte eine namentliche Abstimmung. Und das ist auch gut so, weil ich sicher bin, dass die Namen der Ja-Sager später noch mehrfache Erwähnung finden werden.

Ich empfehle Ihnen, gleich mal AhrensburgTV einzuschalten. Dort nimmt Thomas Bellizzi (FDP) zum Thema „Lindenhof“ kein Blatt vor den Mund. In der Debatte selber machte er noch einmal deutlich, dass die anliegende Wilhelmstraße durch das Projekt zerstört wird. Diese Straße ist die letzte in Ahrensburg mit Wilhelminischem Steinpflaster. Und Bellizzi fragte: Warum bezahlt der Investor nicht 100% für die Wiederherstellung dieser Straße, sondern die Stadt beteiligt sich daran mit 25%? Eine Antwort auf diese Frage bekam der FDP-Fraktionschef gestern Abend nicht. Und damit auch nicht der Bürger auf den Zuschauerstühlen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juni 2016

Warum aus Lilliveeh jetzt Toffiveeh geworden ist ;–)

Ich soll Monika Veeh, die Betreiberin des Werbeportals ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) nicht mehr als „Lilliveeh“ bezeichnen, erklärte mir kürzlich Sabine Heinrich aus Großhansdorf. Das wäre „diskriminierend“, was meint: ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Der Wunsch der Ex-Lehrerin ist mir Befehl. Weshalb ich Monika Veeh künftighin eben als „Toffiveeh“ bezeichnen werde. Warum? Weil sie einfach so süß-naiv ist!

aus: ahrensburg24

aus: ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg)

Zum Beweis: Auf ihrem Werbeportal zeigt Toffiveeh an: „Wir müssen draußen bleiben!“ – siehe die Abbildung links! Was auf den ersten Blick ausschaut, als dürfen Menschen aus Afrika nicht in den Marstall, erweist sich beim näheren Hingucken als was völlig Anderes. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juni 2016

Große Straße: „Erleben des Stadtraumes Ahrensburg“

Die Große Straße in Ahrensburg ist quasi die Hauptstraße unserer Stadt. Vor ein paar Jahren wurde sie neugestaltet und im Frühjahr 2011 offiziell an die Einwohner „übergeben“. Und heute müssen wir Bürger uns immer noch übergeben, wenn wir sehen, was aus der Großen Straße geworden ist.

Neugestaltung Große Straße: Ex-Bürgervorsteher Bandick spricht von "fast mediterranem Flair" (aus: ahrensburgTV)

Neugestaltung Große Straße: Ex-Bürgervorsteher Bandick spricht von „fast mediterranem Flair“ (aus: AhrensburgTV)

Schauen Sie mal zurück zur Eröffnung, die Martin Höfling mit AhrensburgTV in bewegenden Bildern und fröhlichem Ton festgehalten hat. Da redet der damalige Bürgervorsteher Werner Bandick von einem „fast mediterranem Flair“. Und der Gartengestalter spricht vom „Erleben des Stadtraumes Ahrensburg“.

Das Ganze hat 2.5 Millionen Euro gekostet, so berichtet AhrensburgTV. Und von diesen 2,5 Millionen hat die Stadt mehr als die Hälfte gezahlt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Juni 2016

„Gut-gemacht!“-Bürgermeister Michael Sarach als Werbestar für Immobilienfirma

Auf dem ehemaligen Gelände der Ahrensburger Klinik entsteht zur Zeit der „Fasanenhof“. Das ist kein Wohnkomplex für Hartz IV-Empfänger, sondern das ist Wohnluxus 1. Klasse in der Schlossstadt. Ich glaube nicht, dass es an anderen Stellen unserer Stadt einen Neubau gibt, wo die Quadratmeterpreise auch nur annähernd so hoch sind wie eben auf dem Fasanenhof in der Manhagener Allee.

Anzeige aus MARKT

Anzeige aus MARKT

Aber die Wohnungen müssen ja auch verkauft werden. Anbieter ist die SIG Holstein, eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Sparkasse Holstein.

Und die SIG Holstein hat nun eine Anzeige im Anzeigenblatt MARKT geschaltet, um für ihr Business zu werben, sprich: Immobilien zu verkaufen. Wie zum Beispiel den „Fasanenhof“. Und wen hat das Unternehmen als Lockvogel Zugpferd vor den eigenen Werbekarren gespannt? Richtig: Unser aller „Gut-gemacht!“-Bürgermeister Michael Sarach stellt sich für die Werbung der Firma per Testimonial zur Verfügung – siehe die nebenstehende Anzeige!

Im Werbefoto stehen Michael Sarach und Matthias Bernhard, Geschäftsführer der SIG Holstein, die sich die Hände schütteln. Und nun schauen Sie sich mal die Gesichtszüge der beiden Protagonisten genau an, und werfen Sie einen Blick auf den Handschlag der beiden Werbefiguren! Was lesen Sie daraus ab…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Juni 2016

Der MARKT geht baden und die Werbekunden gleich mit

Wer sich als Zusteller für den MARKT bewirbt, muss seinen Bewerbungsunterlagen weder das Zeugnis seines Abiturs vorlegen, noch muss er ein Hochschulstudium absolviert haben. Eigentlich muss der Zusteller nicht mal Lesen und Schreiben können, denn der MARKT wird ja in jeden Briefkasten gestopft und nicht namentlich bei Abonnenten.

Nasser Klumpatsch an der Gartenpforte

Nasser Klumpatsch an der Pforte

Heute erlebte ich mal wieder, was ich schon so häufig erlebt habe, und zwar immer bei Regenwetter: Die beiden MARKT-Exemplare steckten heute mal wieder nicht in der Zeitungsrolle oder im Briefkasten, sondern sie waren in die Gartenpforte gestopft – siehe die Abbildung! Und: Es waren zwei nasse Klumpen, die ich gleich in die Blaue Tonne zur Weiterverwertung geworfen habe.

Mir persönlich kann es schnurzpiepegal sein, denn der MARKT ist inzwischen  – im Gegensatz zu früher – so spannend geworden wie die Wasserstandsmeldungen von vergangener Woche, und zwar von der Donau. Aber: Den Werbungtreibenden, die dort mit Beilagen werben, kann es nicht egal sein, wenn diese ungelesen in die Blaue Tonne wandern. (Genauso wenig, wie sich die Inserenten darüber freuen werden.) Die Firmen haben nicht nur für den Druck ihrer Prospekte bezahlt, sondern auch für das Beilegen in den MARKT und für die Zustellung beim potentiellen Konsumenten. Und diese Zustellung lässt wie gesagt sehr zu wünschen übrig.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Juni 2016