Archiv für den Monat: Dezember 2015

Ahrensburg: Die Geschichte von dem Buben Michael und seinen drei Herzdamen Felizitas, Daniela und Monika

In der Schlossstadt Ahrensburg im Kreise Stormarn regiert König Michael, der Sozialdemokratische. In Wahrheit ist Michael natürlich gar kein König, sondern er ist nur ein Bürgermeister und damit ein Beamter von Volkes Gnaden. Aber dieser Bube tut so, als ob er tatsächlich ein König wäre. Und darum unterhält er auch drei Hofdamen, für die er mehr tut als er eigentlich tun dürfte in seinem öffentlichen Amt, das er innehat.

Der Bube Bürgermeister und seine 3 Herzdamen

Der Bube Bürgermeister und seine 3 Herzdamen

Da ist zum Beispiel die Herzdame Felizitas. Die hat schon mal aus der Stadtkasse rund 45.000 Euro locker gemacht, um den Boden für einen Kulturbetrieb in der Stadt zu prüfen, den sie angeblich betreiben wollte. Diese Prüfung des Bodens geschah auch tatsächlich, doch die von der Dame Felizitas angekündigten Investoren, die einen Teil der Kosten übernehmen sollten, sind dann niemals in Ahrensburg aufgetaucht. Nicht einmal ihre Namen hat man jemals erfahren. Und so mussten die braven Bürger von Ahrensburg die rund 45.000 Euro für die Bodenproben selber berappen. Für was? Für das Versprechen von Herzdame Felizitas, das so leer war wie vermutlich ihre eigene Firmenkasse leer gewesen ist zu jener Zeit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Dezember 2015

Der Spenden-Skandal von Ahrensburg und das Schweigen der Lämmer – Update

Liebe Mitbürger, empfinden Sie es nicht auch als höchst merkwürdig: Seit Sonntag wird auf diesem Blog berichtet, dass es beim Benefiz-Konzert der Frau Thunecke („Ahrensburger Musiknacht“), dessen Erlös den Flüchtlingen zukommen sollte, deutlich erkennbare Unregelmäßigkeiten gegeben hat, zu denen ich eine Reihe von Fragen aufgeworfen habe. Und…?

HühnerFelizitas Thunecke, die Dame, die in Ahrensburg eine schillernde Vergangenheit hat, reagiert wie schon früher mit Schweigen auf alle Vorwürfe. Auch aus dem Ahrensburger Rathaus (Bürgermeister Michael Sarach war Schirmherr der Veranstaltung) kommt keine Stellungnahme. Die Medien berichten nicht. Und die Organisatoren der Veranstaltung, die sich doch zuvor so groß ins Bild der Presse gesetzt haben? Schweigen im Walde.

Thomas Sievers, Sven Dohrendorf, Janosch Roschewitz, Bernard Bonnien, Stefan Johannsen, Ole Kämper, Jasmin Pöhls, Ezio Nori – haben Sie als „Macher des Benefiz-Gutshof-Festivals zugunsten des Freundeskreises für Flüchtlinge“ (Quelle: Hamburger Abendblatt) nichts dazu zu sagen…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Dezember 2015

Würden Sie als Ahrensburger Ihre Lebensmittel vielleicht in Glinde einkaufen?

Es ist für mich immer lustig zu beobachten, wie es der Stormarn-Beilage gelingt, einen Edeka-Markt aus Glinde dazu zu bringen, in der Abendblatt-Beilage seine Werbung zu schalten. Oder ist in Zeitungsleser-Kreisen vielleicht nicht bekannt, dass es Edeka auch in Ahrensburg gibt? Und selbst, wenn irgendein Artikel in Glinde ein paar Cent günstiger ist als in Ahrensburg: Das Geld verfahren Sie durch den Tank Ihres Autos. Und die Zeit von Ahrensburg bis Glinde und zurück ist ja auch Geld.

Reprofoto aus Hamburger Abendblatt

Reprofoto aus Hamburger Abendblatt

Der Edeka-Markt Junius in Glinde hat offenbar niemanden, der ihn in Sachen Werbung berät. Gut berät, meine ich. Das erkennt man auch schon am Logo des Ladens: Das sieht aus, als hätte die Dame von der Wursttheke es verwurstelt.

Und ich habe noch eine Frage an den Edeka-Markt Junius in Glinde: Sie wünschen Ihren Kunden für das Neue Jahr „365 Tage Sonnenschein“. Was meint: Nur an einem einzigen Tag soll 2016 die Sonne nicht scheinen, sondern möglicherweise der Regen rinnen. Das kann ja ein verdammt trockenes Jahr werden!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Dezember 2015

Spendenskandal in Ahrensburg? Wen interessiert das eigentlich, denn in China hat doch ein Brunsbeker nackt geheiratet!

Seit Sonntag steht in Ahrensburg der Verdacht im Raum, dass Spendengelder in nicht unbeträchtlicher Höhe, die für Flüchtlinge bestimmt waren, offenbar veruntreut worden sind. Und zwar von der Veranstalterin des Gutshof-Benefiz-Festivals und mit Wissen vieler Helfer inkl. des Schirmherrn der Veranstaltung. Und…?

aus: Hamburger Abendblatt

aus: Hamburger Abendblatt

Und die Stormarn-Beilage berichtet heute darüber, dass ein Brunsbeker nackt in China geheiratet hat – siehe die Abbildung!

Warum wohl gehen Stormarn-Beilage und ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) bis heute mit keiner einzigen Silbe auf diesen ungeheuerlichen Spendenskandal ein und versuchen, die Hintergründe zu erhellen? Ganz einfach: Sie sind alle geschäftlich verbandelt mit Felizitas Thunecke, der Veranstalterin der Ahrensburger Musiknacht, die sich nach Vogel-Strauß-Manier zu den Vorwürfen äußert, indem sie einfach den Kopf in den Sand steckt. (Aber möglicherweise ist sie ja auch in Urlaub gegangen.) Notabene: Es geht hier nicht um Peanuts, sondern um schätzungsweise 7.000 Euro, für die es bis heute keine Erklärung gibt.
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Dezember 2015

Welche Rolle spielt eigentlich ein Schirmherr…?

Was haben wir eigentlich unter einem „Schirmherrn“ zu verstehen? Aus dem Duden, unserem halbamtlichen Wörterbuch, erfahren wir: „Ein Schirmherr ist jemand, der offizieller Förderer, Betreuer einer seinem Schutz unterstehenden Institution, Veranstaltung usw. ist“.

Der Schirmherr und seine Herrin

Der Schirmherr und seine Herrin

Michael Sarach, Bürgermeister von Ahrensburg, ist Schirmherr und damit Beschützer von Felizitas Thunecke. Genauer: Sowohl bei der Ahrensburger Musiknacht als auch beim Gutshof Benefiz-Festival fungiert Michael Sarach als Schirmherr. Hier wie dort gibt der Bürgermeister nicht nur seinen Namen hin, sondern damit auch sein Amt und seinen Kopf. Der Grund, einen Schirmherrn zu präsentieren, liegt darin, dass die Menschen ein besonderes Vertrauen in diese Person setzen, da es sich um eine Amtsperson handelt.

Und so sind vermutlich viele Menschen am 10. Oktober 2015 zu den Benefiz-Konzerten von Felizitas Thunecke gegangen, weil der Name des Schirmherrn für Vertrauen gesorgt hat, dass diese Veranstaltung auch seriös ist, also kein windiges Event, bei dem hinterher niemand mehr so recht weiß, wer eigentlich Nutznießer der angekündigten Wohltat gewesen ist. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Dezember 2015

Gesucht: Wo ist denn eigentlich die Differenz in Höhe von geschätzten 5.775 Euro geblieben, Frau Thunecke?

In Ahrensburg gab es am 10. Oktober 2015 ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Flüchtlingshilfe. Und der MARKT hat am vergangenen Mittwoch, also rund 10 Wochen nach der Veranstaltung, berichtet: „Gutshof-Festival mit 3000 Eure Spendenerlös“ – siehe die Abbildung! Das ist schön. Aber irgendwie will die Rechnung in meinen Augen nicht so recht aufgehen, weshalb ich einmal nachgerechnet habe.

aus: MARKT. Ahrensburg

aus: MARKT. Ahrensburg

Also: Die Karten für die Veranstaltung haben12 Euro im Vorverkauf gekostet und 15 Euro an der Abendkasse. Ich habe natürlich keine Ahnung, wie viele Besucher vorher gekauft haben und wie viele an der Abendkasse gezahlt haben. Darum lege ich mal einen Durchschnittspreis pro Karte von 13,50 Euro zugrunde.

Laut MARKT waren „fast 700 Besucher“ gekommen, sodass ich mal 650 verkaufte Eintrittskarten in meine Rechnung nehme. Das ergibt nach Adam Riese einen Kartenverkauf in Höhe von 8.775 Euro.

Der MARKT informiert weiter, dass alle Künstler ohne Gage aufgetreten sind. Auch die Locations wurden kostenlos zur Verfügung gestellt. Und Hotels ließen die Musiker gratis übernachten. Die Helfer waren 100 Schüler, deren Lehrer und Eltern, die vermutlich auch kostenlos gearbeitet haben.

Die Differenz zwischen 8.775 Euro Erlöse und 3.000 Euro Spende beträgt 5.775 Euro. Frage: Wofür wurde dieses Geld ausgegeben, Frau Thunecke…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Dezember 2015

Weihnachtsmärchen: Wie man „Zuckerguss“ auf „Luft“ reimt und damit auf die Titelseite der Stormarn-Beilage kommt

Weihnachten ist auch die Zeit der Gedichte. Die werden von kleinen Kindern vor dem geschmückten Tannenbaum aufgesagt, bevor es ans Öffnen der Geschenkpäckchen geht. Und Zeitungen und Anzeigenblätter veröffentlichen zur Weihnachtszeit immer wieder gern von Lesern selbstverfasste Gedichte. Doch die sind mitunter so gruselig, dass es mir beim Lesen nicht nur die Schuhe auszieht, sondern auch noch die Socken.

aus: Hamburger Abendblatt

„In die gehetzten Winkel meines Innren hinein“ (aus der Stormarn-Beilage im Innren vom Hamburger Abendblatt)

Die Stormarn-Beilage vom Hamburger Abendblatt hat zur Weihnachtszeit ebenfalls ein Gedicht veröffentlicht. Und das sogar auf der Titelseite mit Foto der Schreiberin, also ganz prominent – siehe die Abbildung! Nur: Die junge Dame kann garnicht richtig dichten, was sie mit ihren abgedruckten Zeilen beweist.

Mal abgesehen davon, dass in den Versen und Strophen nur die üblichen weihnachtlichen Allgemeinplätze aneinandergereiht werden, so ist das Gedicht geschrieben nach dem Motto: „Reim dich, oder ich fress‘ dich!“ Beispiele gewünscht? Bitte:

Auf „Glinde“ reimt die junge Dame „verbinden“, auf „schneit“ folgt „reicht“, auf „beginnen“ folgt „klingen“.  Und auf „Land“ reimt sie „sanft“, was sie offenbar als so gelungen ansieht, dass sie es sogar noch einmal an anderer Stelle wiederholt. Und auf „Seen“ folgt „Schnee“, und auf „Luft“ reimt sie allen Ernstes „Zuckerguss“. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Dezember 2015

Diesen Geschenktipp vom MARKT können wir uns schenken

„Die Nacht vor dem Heiligen Abend, da liegen die Kinder im Traum“, lautet ein Weihnachtsgedicht, wo es weitergeht: „Sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum“. Und die Erwachsenen? Die träumen einen Tag vor dem Heiligen Abend von „Kurzreisen für Gnießer“, wenn wir dem Anzeigenblatt MARKT unseren Glauben schenken.

Bildschirmfoto 2015-12-24 um 10.26.47Einen Tag vor dem Heiligen Abend warb der MARKT für „Kurzreisen für Genießer“ als „Geschenketipps zu Weihnachten“ – wenn Sie sich bitte mal die ganzseitige Annonce anschauen wollen!

Mein Blick fiel auf den Geschenketipp „Heiße Ecke in Hamburg“, wo das Angebot lautet: „St. Pauli Musical inkl. 2 Nächte vom 19. bis 21.02.2015 im 3*TRYP by Wyndham Hamburg Arena“. Und der „Preis pro Person im DZ“ beträgt 169,– Euro.

Bildschirmfoto 2015-12-24 um 10.27.02Was bekommen wir dafür? Wir bekommen 2 Nachte im Doppelzimmer und fragen uns, wozu wir 2 Nächte im Doppelzimmer benötigen, wenn wir aus Ahrensburg angereist kommen, um am Abend auf der Reeperbahn ein Musical anzuschauen. Und wir bekommen „1x reichhaltiges Frühstücksbuffet“ und fragen uns, warum wir das bei zwei Übernachtungen nur einmal bekommen. Außerdem erhalten wir, und das wird ausdrücklich erwähnt: „1 Flasche Wasser bei Anreise auf dem Zimmer“. Und wir denken: Donni, donni, was für eine tolle Gabe: 1 Flasche Wasser! Und dann gibt es auch noch „1 Ticket PK 2 für das Musical ‚Heiße Ecke‘ am Freitag, den 19.02.2016 um 20.00 Uhr im Schmidtchen Theather (jawohl: „Theather“!) an der Reeperbahn“.

Was allerdings sehr merkwürdig ist, weil das Musical „Heiße Ecke“ an diesem Tage gar nicht im Schmidtchen gespielt wird, sondern in Schmidts Tivoli. Und hier kostet der Eintritt in PK 2 = 38,50 Euro pro Person, allerdings ohne 1. Flasche Mineralwasser, die man dort extra zahlen muss. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Dezember 2015

Wie der kleine Markus von einer Ahrensburger Pastorin zu Heiligabend „adoptiert“ wurde

Im Familien-Gottesdienst der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Schlosskirche zu Ahrensburg erzählte Pastorin Martina Mayer-Köhn am Heiligen Nachmittag eine Geschichte, und zwar die vom kleinen Markus und seinem Vater, dem Herrn Dillinger. Eine lustige Geschichte, in der es um die christliche Weihnachtsgeschichte geht.

IMG_1090Die Geschichte hat den Namen: „Das Weihnachtsevangelium des kleinen Markus“. Und diese Geschichte stammt garnicht von Martina Mayer-Köhn, sondern sie wurde verfasst von der Schriftstellerin Margarete Kubelka, die aus Böhmen stammt.

Dazu mein Hinweis: Wer fremde literarische Texte öffentlich zu Vortragszwecken verwendet, muss den Namen des Autors bzw. der Autorin deutlich nennen und dafür auch Honorar zahlen, falls der/die Verfasser/in noch nicht 70 Jahre lang tot ist. Die Vortragende kann also nicht einfach so tun, als stamme die Geschichte von ihr selber; sonst begeht sie ein Plagiat, also einen geistigen Diebstahl. Und das fällt unter das 7. Gebot, Frau Pastorin.

Aber es war ein wunderschönes Krippenspiel, das der Kinderchor der Schlosskirche, inszeniert von Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff, dem seine Gattin Ulrike zur Seite stand. Die Kirche war bis zum letzten Stehplatz besetzt und der Applaus der Besucher war langanhaltend. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Dezember 2015