Archiv für den Monat: August 2015

Für die Alleinstellung weiblicher Führungskräfte

Nicht nur die Stadt Ahrensburg hat keinen Gleichstellungsbeauftragten, sondern auch der Kreis Stormarn hat keinen Gleichstellungsbeauftragten. Hier wie dort ist es eine Gleichstellungsbeauftragte; in Ahrensburg heißt sie Gabriele Fricke, für den Kreis Stormarn ist es Birte Kruse-Gobrecht. Und letztere macht ein Sommerfest.

Bildschirmfoto 2015-08-31 um 16.39.18Sommerfest? Was so harmlos klingt, ist in Wahrheit ein Skandal. Denn zu diesem Sommerfest werden nur Frauen aus der Wirtschaft, die dort  in Führungspostitionen stehen und Verantwortung haben, eingeladen, und zwar herzlich. Und wo findet das Fest statt? Halten Sie sich fest: Jagdschloss Malepartus in Bargteheide.

Wie ich vernommen habe, bietet dieser Abend einen Austausch zwischen Frauen aus Politik und Wirtschaft. Also genau das, um was eine Beauftragte für Gleichstellung sich dringlichst kümmern muss. Dafür bekommt die Birte mit Doppelnamen das Geld von Steuerzahlern – auch von Männern und Frauen, die nicht in Führung und Verantwortung in der freien Wirtschaft stehen, sondern an  der Werkbank arbeiten und an der Kasse im Supermarkt. Die aber dürfen nicht ins Jagdschloss Malepartus kommen, weil sie nicht herzlich eingeladen sind, oder…?

Ich versuche jetzt mal unisex zu denken. Und dabei komme ich nicht um die Frage herum: Frau Birte Kruse-Gobrecht, was denken Sie sich eigentlich dabei, wenn Sie überhaupt denken können…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. August 2015

Restaurant-Test: Best Steak ever!

Wer mich kennt, der weiß, genauso wie es auch die Leser von Szene Ahrensburg erfahren haben: Ich bin ein großer Fan vom Restaurant Blockhouse. Und das schon seit der Zeit, als Eugen Block noch selber hinter dem Zapfhahn gestanden und die Teller den Gäste an die Tische gebracht hat – damals im Blockhouse Dorotheenstraße in Hamburg, wo ich zu jener Zeit „um die Ecke“, nämlich im Jahreszeiten-Verlag gearbeitet habe.

IMG_0994Seit diesem Wochenende ist es anders. Wir haben ein anderes Steakhaus entdeckt. Nein, leider nicht in Ahrensburg, sondern in Hamburg. Und zwar THEO’S, ein ganz neues Restaurant in der Rothenbaumchaussee 10. Und von nun an – sorry, Herr Block! – ist das Blockhouse für mich nur noch 2. Wahl.

Eugen Block wird das verschmerzen können, denn THEO’S ist im Hotel Grand Elysee, das zur Blockschen Firmengruppe gehört. Und das Restaurant wird geführt von der Tochter des deutschen Steakhaus-Königs. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. August 2015

Es geht schon wieder los: Schmutzkampagne in Leserbriefen gegen Christian Conring (CDU)

Wir erinnern uns an die letzte Bürgermeisterwahl: Kurz vor dem Wahlsonntag passierte eine üble Schmutzkampagne in Leserbriefen im MARKT, die sich gegen Jörn Schade, den Kandidaten der CDU gerichtet hatte. Und nun sieht es so aus, als finde diese Kampagne ihre Fortsetzung im derzeitigen Wahlkampf, und zwar contra Christian Conring (CDU).

Bildschirmfoto 2015-08-30 um 10.06.30Über das dämliche Pamphlet des Ahrensburger Rechtsanwaltes Jörn Beumer habe ich schon berichtet. Und nun geht es weiter bei ahrensburg.24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg). Hier hat sich Conring per Anzeige „eingekauft“, offenbar darauf hoffend, dass er damit eine wohlwollende Berichterstattung bei Lilliveeh bekommt. Aber haste gedacht!

Nein, Lilliveeh wettert nicht direkt gegen den CDU-Kandidaten und ihren Werbekunden, sondern sie lässt wettern. Per „Lesermeinung“ von einer Annegret Amrhein, Ahrensburg, die offenbar ein Rad ab hat, indem sie sich darüber beschwert, dass Conring seine Familie präsentiert, also genau das tut, was Sarach im letzten Wahlkampf gemacht hat – nur mit dem Unterschied, dass dieser Familienvater seine Familie anschließend gar nicht nach Ahrensburg geholt hat, Frau Amrhein. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2015

Wort zum Sonntag: Ein Heuchler, der Geschäfte mit Flüchtlingen machen will

Das Anzeigenblatt MARKT hat Propst Buhl unbezahlten Raum zur Verfügung gestellt, wo der Mitarbeiter der Evangelisch-Lutherischen Kirche von uns „Zivilcourage“ im Drama um die Flüchtlinge fordert. Er selber versteht unter der eigenen Zivilcourage offenbar ein Immobiliengeschäft, um mit der Not der Flüchtlinge die Kirchenkasse zu füllen.

(aus: MARKT)

(aus: MARKT)

Herr Buhl spricht das Flüchtlingsproblem an, erzählt, dass er selber ein „Kind von Flüchtlingen“ ist und schreibt: „Und jetzt die Flüchtlinge unserer Tage – die Kinder, die verzweifelten Männer und Frauen in ihren Schlauchbooten, die ausgemergelten Gestalten, wenn sie an Land kommen – eigentlch können wir diese Bilder kaum ertragen, ohne Tränen in den Augen.“ 

Die Tränen in den Augen des Herrn Bühl sind  Krokodilstränen. Und er fabuliert  weiter: „Im Matthäus-Evangelium (25,31-46) heißt es: ‚Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben, ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegegeben, ich war fremd, und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen.“ Und Hans-Jürgen Buhl erklärt: „Diese Aussage Jesu stellt eine deutliche Aufforderung dar, sich der ‚Geringsten der Geschwister‘ anzunehmen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. August 2015

Öffentliche Kollegen-Schelte: Rechtsanwalt Jörn Beumer ./. Rechtsanwalt Christian Conring

Von einem Rechtsanwalt erwartet man im Allgemeinen präzise Schriftsätze, weil ein falsches Wort möglicherweise prozessentscheidend sein kann. Umso mehr ist es verwunderlich, was der Ahrensburger Rechtsanwalt Jörn Beumer heute in einem Leserbrief in der Stormarn-Beilage absondert.

(aus: Hamburger Abendblatt)

(aus: Hamburger Abendblatt)

Zuerst einmal lobt der Anwalt die Redaktion „für Ihren treffenden Kommentar zum Wahlkampf“. Das ist ein ziemlich primitiver Trick, mit dem ein Leserbriefschreiber jeden eitlen Redakteur geneigt dazu macht, die Meinung des Lesers zu veröffentlichen, auch wenn diese mit dem eigentlichen Thema so gut wie gar nichts zu tun hat. Die Meinung von Rechtsanwalt Beumer richtet sich gegen die Herausforderer von Sarach, nämlich Hansen und Conring. Besonders Conring hat Rechtsanwalt Beumer auf seinem Kicker, warum auch immer. Vielleicht, weil Christian Conring ein Berufskollege ist…?

Und Rechtsanwalt Beuer wettert über einen Flyer von Conring, sieht damit gar seinen Briefkasten „belastet“. Und er möchte: „effektive Anregungen, kein fantasieloses Gewäsch“. In einem Werbeflyer, wohlgemerkt!

Herr Rechtsanwalt, ich gebe Ihnen an dieser Stelle mal eine effektive Anregung: Wenn Sie „kein fantasieloses Gewäsch“ haben vollen, dann wählen Sie Sarach, denn der liefert Ihnen genau das, was Sie offenbar möchten, nämlich phantasievolles Gewäsch! Und das schon seit über fünf Jahren.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2015

Bürgermeister-Wahl in der Stormarn-Beilage: Ist Ihnen auch was aufgefallen?

Heute, also am Samstag, berichtet die Stormarn-Beilage über ein Ereignis, das bereits am Donnerstag stattgefunden hat, nämlich eine Einberufung der Presse durch die Kandidaten Conring und Hansen, die sich über Michael Sarach beschwert haben und damit eigentlich auch die Stormarn-Beilage gemeint haben. Denn: Wie hätte der Bürgermeister diverse Themen und Internas ausplaudern können, wenn nicht die Presse ihn dabei eilfertig als Sprachrohr unterstützt hätte…?!

Bildschirmfoto 2015-08-29 um 10.12.54Das ist wie das Rauchen, liebe Mitbürger: Alle schimpfen auf den Tabak, aber der Verursacher alles Schädlichen ist das Feuer, denn ohne dieses wäre der Tabak gar nicht gefährlich.

Aber kommen wir zum heutigen Aufmacher der Stormarn-Beilage! Hier werden alle drei BM-Kandidaten präsentiert und Stimmen für und wider die Handlungsweise von Michael Sarach zitiert. Wieder einmal ist bemerkenswert, dass Thomas Bellizzi (FDP) dem Bürgermeister wortreich zu Hilfe eilt. Peter Egan (WAB) dagegen schlägt sich deutlich auf die Seite von Conring und Hansen. Und dann zitiert Schreiberin Mira Frenzel auch noch einen leibhaftigen Professor zum Thema Verschwiegenheitspflicht eines Bürgermeisters.

Kurzum: In dem Beitrag kommen ein Stadtverordneter der CDU zu Wort, ein Stadtverordneter der Grünen, ein Stadtverordneter der WAB und ein Staddtverordneter der FDP. Wer aber nicht zur Wort kommt, das ist ein/e Stadtverordnete/r der SPD! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. August 2015

Bürgermeister-Wahlkampf: Der MARKT macht sich zum Sprachrohr von SPD-Sarach

Wenn Sie den neuen MARKT in Ihrem Briefkasten gefunden haben sollten, dann haben Sie schon auf den ersten Blick erkannt: Das Annoncenblatt macht sich zum Sprachrohr von Michael Sarach (SPD), der im Bürgermeister-Wahlkampfdas Blaue vom Himmel herab verkündet.

IMG_1142Dass Sarach zur Zeit mehr in Aussicht stellt, als er jemals wird in die Tat wird umsetzen können, wird jeder aufmerksame Bürger erkennen. Und das Jekami-Thema aus dem aktuellen MARKT ist die Fortsetzung der Aktion „Bürger gestalten ihren Rathausplatz“, die inzwischen ihr Ende gefunden hat im städtischen Abfallcontainer.

Meine Empfehlung an die MARKT-Redaktion: Ergänzen Sie in Zukunft bitte die Aussagen des zur Zeit noch amtierenden Bürgermeisters mit entsprechenden Sprechblasen, damit die Sprechblasen des Bürgermeisters deutlich erkennbar werden – siehe Abbildung!

Richtig ist die Schlagzeile vom Anzeigenblatt aber in einem Fall: „Die Ahrensburger können mitspreichen“ am 27. Spetember 2015, und zwar auf dem Wahlzettel.

Postskriptum: Und das Wort des Tages kommt von Lilliveeh und lautet:

„‚Zu einer Kommunikation gehören immer zwei“, entgegen Sarach.“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. August 2015

Eine der dunkelsten Seiten unserer Stadt: ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg)

Eines der größten Übel in unserer Stadt ist das Werbeportal ahrensburg24, betrieben von Monika Veeh (vorher MARKT). Übel ist es deshalb, weil hier die Leser voll hinters Licht geführt werden, um nicht zu schreiben: verarscht werden. Denn auf ahrensburg24 wird die Presse- und Meinungsfreiheit auf üble Weise missbraucht, um Kasse zu machen. „Lilliveeh-Journalismus“, nennt es der aufmerksame Beobachter. 

Rechts unten die Anzeige von Jörg Hansen, links daneben sein redaktioneller Werbebeitrag, der nicht als "Anzeige" gekennzeichnet ist, sondern als "Gastbeitrag". Übler gehts gar nicht!

Rechts unten die Anzeige von Jörg Hansen (Grüne), links daneben sein redaktioneller Werbebeitrag, der nicht als „Anzeige“ gekennzeichnet ist, sondern als „Gastbeitrag“. Übler gehts gar nicht! (Abbildung: Werbeportal ahrensburg24)

Schon von Beginn hat, hat sich der Bürgermeister via seinen Stadtkämmerer bei ahrensburg24 als „Partner“ eingekauft, sprich: Man schaltet dort mit städtischem Geld intensive Werbung, und der amtierende Bürgermeister kann sicher sein, bei ahrensburg24 immer eine „gute Presse“ zu bekommen. Genauso macht es auch der Kulturverein Marstall: Regelmäßige Werbung auf ahrensburg24 ergibt ständig Jubel-Berichterstattung über den Kulturbetrieb – oder haben Sie schon mal auf ahrensburg24 eine schlechte oder auch nur verhaltene Kritik über eine Veranstaltung im Marstall gelesen?

Bei ahrensburg24 weiß der Leser in sehr vielen Fällen nicht, was Werbung ist und was Redaktion. Weil jeder, der dort Werbung schaltet, eine „redaktionelle Zugabe“ bekommt. Diese muss Monika Veeh presserechtlich auch als „Anzeige“ kennzeichnen, aber Lilliveeh schert sich einen feuchten Kehricht darum. Bis vor Kurzem hat die Werbeportal-Betreiberin bezahlte Werbung noch als „Advertorial“ verschleiert, bis die Zentrale für unlauteren Wettbewerb ihr das untersagt hat.

Nach dem Bürgermeister nutzen jetzt auch die beiden Herausforderer um den Schreibtisch im Rathaus, Christian Conring (CDU) und Jörg Hansen (Grüne),  das schräge Werbeportal ahrensburg24, um sich damit bei den Bürgern einzuschleichen. Wie dreckig das funktioniert, können Sie nebenstehend sehen: Jörg Hansen schaltet eine Anzeige (rechts unten) und bekommt dafür im Gegenzug einen „Gastbeitrag“ – siehe Abbildung! So kann der Grüne sich seinen Wählern auch in der Gemeinde Ammersbek, in Großhansdorf, Siek, Bad Oldesloe und Kuddewörde präsentieren, denn ahrensburg24 ist kein Portal allein für Ahrensburg sondern deckt ein größeres Verbreitungsgebiet ab.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2015

Ein Freibad in der Sklavenhändlerstraße…?

IMG_3802Am Anfang der Sklavenhändlerstraße in Ahrensburg ist ein hübscher kleiner Teich angelegt worden. Schon vor ein paar Jahren ist das passiert. Auf der Oberfläche wachsen Wasserpflanzen und sogar Seerosen. An einer Seite dieses Teiches ist ein Geländer angebracht, vor dem Sitzbänke stehen. Hier kann man sich hinsetzen und sich herrlich entspannen – siehe die Abbildung links! So weit, so gut.

IMG_3805Und dann sind dort hinter dem Geländer ein paar Treppenstufen. Mit einem Durchgang, sodass man die Treppe runtergehen kann, die direkt ins Wasser führt. Das ist schon sehr merkwürdig. Warum diese Treppe mit Zugang und Extra-Geländer wie bei einer Badeanstalt…? Sollen Familien hier viellelicht baden gehen und unter Schilf und Seerosen tauchen…?

Ja, oder wurden hier in Vergangenheit einfach bloß mal wieder unnütz Gelder verplant, von denen wir in Ahrensburg ja so reichlich haben, dass wir gar nicht wissen, wohin damit?

Auf jeden Fall denke ich, dass es für kleine Kinder, wenn die hier unbeaufsichtigt auf den Treppenstufen spielen, schon gefährlich sein kann.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. August 2015

An alle aufrichtigen Stadtverordneten von Ahrensburg: Bitte geben Sie Bürgermeister Sarach kein Mandat, über den Kauf der Sankt Johannes Kirche zu verhandeln!

Ich habe den Förderverein St. Johannes in Vergangenheit immer wieder gewarnt vor der Unaufrichtigkeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Ahrensburg. Leute wie Propst Buhl oder die ehemalige Ahrensburger Pastorin Botta sind keine Christen, wie der Glaube es vorschreibt, genauso wenig wie viele Mitglieder im damaligen Kirchengemeinderat es waren. Und Vorsitzende im derzeit bestehenden „Beauftragtengremium“ ist eine Pastorin mit Namen Ursula Wegmann, die ebenfalls ein ganz böser Finger zu sein scheint.

(Aus: Stormarner Tageblatt)

(Aus: Stormarner Tageblatt)

Nun verhandelt das besagte „Beauftragtengremium“ mit der Stadt über den Verkauf des Kirchengeländes, das gar nicht der Kirche gehört, sondern den Gläubigen. Und nicht nur über das Gemeindehaus soll verhandelt werden, sondern auch über das Kirchengebäude. Letzteres ist zur Zeit eigentlich gar nicht möglich, da der Förderverein noch einen Nutzungsvertrag bis Ende 2019 hat. Doch diesen Vertrag will die Kirche nun mit aller Hinterlist aushebeln, um die Sankt Johannes Kirche ebenfalls an die Stadt zu verkaufen.

Der Bürgermeister kann über den Kauf des Kirchengebäudes nur verhandeln, wenn er dazu ein Mandat hat. Dieses Mandat kann er nur von der Politik bekommen. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein einziger Stadtverordneter dem Bürgermeister, der nach eigenem Bekunden kein Mitglied der Kirche ist, das Mandat gibt, über einen Kauf des Kirchengebäudes zu verhandeln.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. August 2015