Archiv für den Monat: Juli 2015

New Mongolei – ein neues Highlight in der Gastronomie von Ahrensburg

New MongoleiOpas China-Restaurant ist out, asiatische Büfett-Restaurants sind in. Habe ich kürzlich das neue Budai in Rahlstedt lobend erwähnt, so brauchen wir Ahrensburger nicht mehr traurig zu sein: New Mongolei kann da spielend mithalten. Ahrensburg hat damit eine neue kulinarische Adresse bekommen, und ich ein neues Lieblingsrestaurant.

Am Mittwoch hat New Mongolei in der Großen Straße geöffnet, heute Abend waren wir dort mit Freunden zum Abendessen. Obwohl wir schon um 18.30 Uhr im Restaurant waren, war die Zahl der noch freien Tische bereits überschaubar, was bei der Größe des Lokals schon beeindruckend ist. Und das, obwohl es bis heute noch keine Werbung für die Eröffnung gegeben hat. Und: Das Publikum war eher in jüngeren Jahren. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Juli 2015

Drei Anmerkungen zum heutigen Freitag

Hagener Allee: Die kleine Robbe liegt auf dem Trockenen!

Hagener Allee: Die kleine Robbe liegt auf dem Trockenen!

Wer offenen Auges durch die Stadt geht, dem stehen häufig Fragezeichen in den Augen geschrieben. Zum Beispiel, wenn der Mensch in die Hagener Allee kommt und dort vor dem Springbrunnen mit der kleinen Robbe steht, wo er sich fragt: „Warum ist das Wasser nicht in Betrieb?“

Die Antwort der städtischen Verwaltung lautet vermutlich: „Weil der Brunnen wieder mal kaputt ist.“ Und daraus wiederum resultiert meine nachfolgende Frage und also lautend: Warum wird der nicht repariert? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Juli 2015

Schildbürger-Streich in der Stormarn-Beilage

Heute, liebe Kinder, könnt ihr in den „Kinder-Nachrichten“ der Stormarn-Beilage den Beitrag lesen: „Schildbürger machen sinnlose Dummheiten“. Und eine dieser Dummheiten macht auch die Stormarn-Beilage mit diesem Beitrag.

(Bild: Hamburger Abendlblatt)

(Bild: Hamburger Abendlblatt)

Dort ist zum einen die Rede von „Schildau“ und zum anderen von „Schilda“, ohne dass für den Leser ein Hinweis erfolgt, warum die Stadt denn zwei verschiedene Namen haben soll. Hierzu muss man wissen, dass die sächsische Stadt Schildau gar nichts mit den Schildbürgern zu tun hat; nur wegen der der Namensähnlichkeit haben sich die Schildauer dermaleinst zu Schildbürgern erklärt, damit ihr Ort berühmt werde. Wie Mölln mit Till Eulenspiegel.

Das Buch über die Schildbürger ist auch nicht im Jahre 1598 erscheinen, wie die Stormarn-Beilage euch weismachen will, liebe Kinder, sondern es kam bereits im Jahre 1597 heraus, und zwar unter dem Titel: „Das Lalenbuch“ mit der Erläuterung: „Das ist wunderseltsame, abenteuerliche, unerhörte und bisher unbeschriebene Geschichten und Taten der Lalen zu Laleburg“. Erst die zweite Ausgabe trug dann den Titel: „Die Schiltbürger“. 
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Juli 2015

ahrensburg24: Credo und Wahrheit

(Bild: ahrensburg24)

                                          (Bild: ahrensburg24)

Das Online-Werbeportal ahrensburg24 (Partner: Stadtwerke Ahrensburg) hat ein Credo. Das stammt von Monika Veeh und lautet wie nebenstehend im Original gezeigt. Dass die Betreiberin Monika Veeh sich die Freiheit nimmt, redaktionell gestaltete Anzeigen nicht vorschriftsmäßig zu kennzeichnen, versteht sie offensichtlich als „Pressefreiheit“. Dass sie aber auch häufig Enten serviert, das spricht nicht für qualitativ hochwertige journalistische Arbeit.

(Bild: ahrensburg24)

(Bild: ahrensburg24)

Gerade habe ich einen Schreck bekommen: Laut ahrensburg24 soll Pastor Helgo Matthias Haak am kommenden Mittwoch einladen zu „Schlager und Oldies“, die – Achtung! – in der Schlosskirche gespielt werden sollen, wo man sonst nur Lieder aus dem kirchlichen Gesangsbuch hört bzw. Spirituals und Gospels und weniger „Ein Bett im Kornfeld“ und „Was machst Du mit dem Knie, lieber Franz?“

Liest man weiter, dann erfährt man, dass die Veranstaltung gar nicht unter dem abgebildeten Altar stattfindet, sondern im Gemeindehaus.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2015

Ahrensburg: Warum das deutsche Beamtenrecht sich gegen die Interessen der Bürger richtet

Ahrensburg sucht einen neuen Bauamtsleiter, berichtet die Stormarn-Beilage. Zwar hat Ahrensburg mit Ulrich Kewersun einen Bauamtsleiter, mit dem alle rundum zufrieden sind, aber dieser Beamte hat nicht die „höchste“ Stufe im Beamtendasein beschritten, sondern steht eine Stufe darunter. Was meint: Statt Hochschulabschluss hat der Mann „nur“ einen Fachhochschulabschluss. Und deshalb darf er nicht die Leistungen erbringen, die er zur Zufriedenheit aller Beteiligten erbringt.

(Bild: Hamburger Abendblatt)

(Bild: Hamburger Abendblatt)

Das bedeutet: Im öffentlichen Dienst werden Menschen nicht nach ihren Fähigkeiten und Leistungen eingesetzt. Sondern nach Zeugnissen. Wäre das in der freien Wirtschaft genauso, dann: gute Nacht, Deutschland!

Nebenbei bemerkt: Minister kann man in Deutschland auch mit Hauptschulabschluss werden.

Gut oder schlecht: Recht ist Recht. Und Vernunft steht häufig ohne Recht da. Was mich aber verwundert: Mit der neu ausgeschriebenen Position kommen auch neue Kosten auf die Stadt zu, denn die Vorgängerin im Bauamt erhält ja angeblich ihre Bezüge auch auf der neu geschaffenen Stelle. Wofür, weiß allerdings zur Zeit niemand, oder…?

Postskriptum: Was für einen Schulabschluss benötigt eigentlich der Vorgesetzte des Bauamtsleiters, also der Bürgermeister…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2015

MARKT: Chinesische Nymphomanin sucht Sex ohne Geld

Im MARKT stehen viele Anzeigen, ohne die das Anzeigenblatt gar nicht erscheinen würde. Denn Verlag und Redaktion leben von den Erlösen aus dem Anzeigengeschäft. Und darum ist jede Annonce wichtig, und sei es auch bloß ein Kleininserat wie das von der Chinesin, die Sex sucht – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 16.46.00Hier handelt es sich offenbar um einen sexuellen Notstand, weshalb ich der Dame aus dem Land des Lächelns gern helfen möchte und ihr Gesuch auf diese Weise verbreitere. (Nein, es steht im MARKT natürlich nicht so prominent auf der Seite 1, sondern wir finden es unter Kleinanzeigen, direkt über dem „Wixtelefon“ auf der Seite 13).

Nun könnte jemand kommen und die Frage aufwerfen: Ist das Angebot der Chinesin auch echt, oder steckt ein Pferdefuß hinter der Offerte? Nun, wenn ich an meine Verlagszeit denke, dann erinnere ich mich, dass der Anzeigenleiter einer Zeitung haftet, wenn dort unseriöse Angebote erscheinen. Weshalb der Anzeigenleiter im Zweifel persönlich kontrollieren muss, ob alles so seine Richtigkeit hat, wie es dort geschrieben steht.  😉  😉  😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Juli 2015

Die SPD hat das Rathaus gesäubert – oder doch nicht?

Ich weiß nicht, liebe Mitbürger, ob Sie sich auch mal auf die Homepages der Parteien begeben, die in Ahrensburg regieren. Ich tue das dann und wann, wenn ich mich über etwas informieren will. Und so war ich heute auf der Seite der SPD, wo unser Rathaus als Eyecatcher in den Kopf gerückt wurde – siehe die Abbildung!

Bildschirmfoto 2015-07-29 um 18.34.09Wir lesen: „Die SPD will unsere schöne Stadt auch in den nächsten Jahren für Sie weiter entwickeln und gestalten und dadurch die Qualität der Stadt als Ort des Lebens, des Arbeitens und Wirtschaftens weiter steigern.“

(Zwischenfrage: Was ist der Unterschied zwischen Arbeiten und Wirtschaften? Wird in der Wirtschaft vielleicht nicht gearbeitet?) Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juli 2015

Bürgermeister-Wahl: FDP gibt indirekte Wahlempfehlung

Heute lesen wir in der Stormarn-Beilage einen Beitrag zur Bürgermeister-Wahl. Der Inhalt in zwei Sätzen: Hinrich Schmick, Fraktionschef der WAB, will sich auf eine Wahlempfehlung (noch) nicht festlegen, will aber den zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister nicht mehr im Rathaus sehen. Und Thomas Bellizzi (FDP) eiert herum, träumt von einem Kandidaten mit Erfahrung in Verwaltung, wohl wissend, dass es unter den drei Kandidaten nur einen Verwalter gibt: MIchael Sarach.

Bürgermeister-Wahl 2009

Bürgermeister-Wahl 2009

Wir erinnern uns: Bei der letzten Bürgermeister-Wahl hatte sich die FDP voll hinter den Kandidaten aus Schwerin gestellt: Michael Sarach trat im Wahlkampf selten alleine auf, Thomas Bellizzi war stets in seinem Schlepptau. Es gab sogar gemeinsame Wahlplakate; und am Stand der FDP auf dem Rondeel trommelten die Freien Demokraten für den Sozialdemokraten – siehe die Abbildung!

Im Laufe der Jahre distanzierte Thomas Bellizzi sich mehr und mehr vom derzeitigen Verwaltungschef. In vielen Versammlungen der Stadtverordneten hat der FDPler den amtierenden Bürgermeister scharf angegriffen, ihm Unfähigkeit bescheinigt. An Lob kann ich mich kaum erinnern.

Und nun? Nun will Thomas Bellizzi einen Verwaltungsfachmann im Rathaus sehen. Christian Conring (CDU) und Jörg Hansen (Grüne) haben aber keinen diesbezüglichen Hintergrund, sondern sie kommen aus der freien Wirtschaft, wo sie Manager-Qualitäten bewiesen haben, also genau das, was im Rathaus von Ahrensburg dringend benötigt wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Juli 2015

Dat Backhus: Wo mir das Frühstück heute wieder hochkam

Gerade kommen wir aus Dat Backhus, wo wir häufig frühstücken, weil man sich hier seinen Teller mit den Beilagen individuell zusammenstellen kann. Dazu gibt’s wahlweise Brot oder Brötchen, Kaffee oder Tee. Und zum Gourmet-Frühstück gibt es auch noch ein Glas Orangengensaft.

image2Als dieses Frühstück eingeführt wurde, bekam der Gast zum Gourmet-Frühstück ein ganzes Fläschchen Orangensaft. Inzwischen nur noch ein Gläschen. Und auch das habe ich heute nicht bekommen, was ich allerdings erst beim Essen bemerkt hatte. Also ging ich noch einmal zum Tresen und bat die Verkäuferin um das fehlende Glas Orangensaft.

Das habe ich Ihnen doch gegeben!“, erklärte die junge Frau mir kategorisch. Ich antwortete: „Wenn Sie es mir gegeben hätten, dann stünde ich jetzt nicht vor Ihnen, um es zu verlangen!“

Die Verkäuferin: „Ich bin mir ganz sicher, dass ich das Glas auf den Rand des Tabletts gestellt habe!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2015

Geistreiche Wahlwerbung für Bürgermeisterwahl

Wahlwerbung ist im allgemeinen eher langweilig und nichtssagend. Leerformeln und Allgemeinplätze. Und dazu das Antlitz der Kandidaten. Und wenn ein Kandidat freundlich lächelt und seriös dreinschaut, dann sagt sich Frau Puvogel: „Den wähle ich!“

Ich habe beschlossen, in die Wahlwerbung zur kommenden Bürgermeisterwahl mit einzusteigen, und zwar geistreich. Denn der gute Geist der Stadt heißt Schubiduu…uh, das Ahrensburger Schlossgepenst. Und Schubiduu…uh hat schon seit langer Zeit einen guten Überblick über das, was in Ahrensburg passiert, bzw. nicht passiert. Und deshalb meint Schubiduu…uh:

Bildschirmfoto 2015-07-23 um 14.58.51

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Juli 2015