Archiv für den Monat: März 2015

Wie der Michi seine Genossin Uschi in die Pfanne haut

Wir haben inzwischen erfahren, dass der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister Michael Sarach (SPD) nach seiner ersten Amtsperiode zum zweiten Mal antreten will, um mit Unterstützung seiner Partei für weitere sechs Jahre im Rathaus zu sitzen, um dort aus dem Fenster zu gucken und zu beobachten, wie Autofahrer um einen Parkplatz kämpfen. Und viele Bürger fragen sich: Warum kandidiert der noch einmal? Nun hat Michael Sarach öffentlich gestanden: In seiner ersten Amtszeit konnte er noch gar keine Eigenleistungen erbringen.

Amtsübergabe: Uschi übergibt ihre Arbeit an Michi zum Abarbeiten!

Amtsübergabe: Uschi übergibt ihre unerledigte Arbeit an Michi zum Abarbeiten! (Foto: HDZ)

Wir lasen sein Bekenntnis in der Stormarn-Beilage und also lautend: „Meine ersten vier Jahre im Amt wurden geprägt von den Aufgaben, die noch aus der Ära meiner Vorgängerin stammten“. Was meint: Die Genossin Uschi hatte ihr damaliges Pensum noch gar nicht erledigt, als sie in Pension gegangen ist, sodass ihr Nachfolger das alles aufarbeiten musste. Was er bis heute nicht geschafft hat, denn siehe, lieber Bürger: Der Blaumann steht als Symbol immer noch auf dem Rondeel und glotzt vor sich hin!

Und nun? Was würde Michael Sarach tun, wenn er noch einmal für sechs Jahre gewählt wird? Klar, er müsste dann erst mal das alles aufarbeiten, was er an eigenen Aufgaben in der verflossenen Amtszeit nicht erledigen konnte, weil er doch erst mal abarbeiten musste, was die Blaufrau ihm auf dem Schreibtisch hinterlassen hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. März 2015

Christian Conring (CDU) folgt Michael Sarach (SPD)

Bürgermeister-Kandidat Christian Conring (CDU)

Bürgermeister-Kandidat Christian Conring (CDU)

Gestern Abend ist Christian Conring (CDU) offiziell zum Bürgermeister-Kandidaten seiner Partei erklärt worden. Und schon einen halben Tag vor der Wahl hat er sich vor den Kameras der Presse präsentiert als derjenige, welcher. Klar, wen hätten die Parteimitglieder sonst wählen sollen?!

Was mich irritiert: Kaum ist Christian Conring als dritter Kämpfer im Ring, da folgt er auch schon Michael Sarach (SPD). Denn aus seinem Munde kommen die gleichen Forderungen, wie wir Bürger sie vom derzeit amtierenden Bürgermeister kennen: Ahrensburg braucht ein Kino. Und Ahrensburg braucht die WAS.

Ich bin der Meinung: Was Ahrensburg vorrangig braucht, das ist eine Klinik. Und die WAS hat für uns Bürger die gleiche Wichtigkeit wie unser Blinddarm. Bürgermeisterkandidat Conring erklärt damit sinngemäß: Auch ich werde als Bürgermeister dafür sorgen, dass die Stadt nicht selber versucht, ihre Gewerbeflächen zu vermarkten, sondern die Erlöse an stadtfremde Firmen weiterreicht.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. März 2015

Eine unglaubliche Geschichte: Betrugsversuch bei Facebook

Willi SIch bin zwar bei Facebook angemeldet, gehe aber höchst selten auf diese Seite. Heute habe ich es getan, und zwar nach einer Aufforderung, die ich am Vormittag per Mail bekommen habe – siehe Abbildung links! Und weil ich den Herrn im Bilde kenne, habe ich auf Facebook geschaltet, um zu gucken, was für ein Foto von mir dort wohl hinzugefügt worden ist.

Facebook-BetrugAuf der Facebook-Seite fand ich den nebenstehenden Eintrag, von dem ich sofort einen Sceenshot gemacht habe, weil ich das Angebot so unglaublich fand. Gewundert habe ich mich allerdings, dass mein Facebook-Freund dazu vermerkt hat: „Der Link ist der Bild!!“, denn der Mann spricht genauso gut Deutsch wie ich. Und ich ging auf die angegebene www-Seite, die tatsächlich wie eine Seite von Ray Ban aussieht, und wo Brillen zu sehen sind mit unglaublichen Preisen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. März 2015

„Ein bisschen Luxus“: 1 Zimmer für 4200 Euro im Monat – Update per Kommentar

Ein 104. Geburtstag ist schon eine tolle Sache, vor allen Dingen dann, wenn das Geburtstagskind noch „gut drauf“ ist. Und so schließe ich mich den Glückwünschen für die Ahrensburger Bürgerin Ella Pinnenberg herzlich an und wünsche ihr noch viele schöne Jahre.

IMG_3326Über einen Satz in der heutigen Berichterstattung der Stormarn-Beilage habe ich allerdings eine ganze Weile nachgedacht, nämlich:  „Ein bisschen Luxus ist geblieben: 4200 Euro pro Monat kostet das Einzelzimmer in der Seniorenwohnanlage.“ Ich wiederhole: Dieses „bisschen Luxus“ bezahlt die alte Dame in der Domicil Seniorenresidenz mit 4.200 Euro pro Monat für ein Zimmer. Das, meine lieben Mitbürger, macht mich sehr nachdenklich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. März 2015

Bank & Blues? Das passt doch prima!

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Heute haben wir den 30. März 2015. Und die Ahrensburger Musiknacht ist am 30. Mai, also in zwei Monaten. Grund für die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt, schon heute die Werbetrommel für diese Veranstaltung zu rühren und auf den Vorverkauf hinzuweisen, der bereits seit Wochen läuft. Und dazu erfolgt ein bisschen Werbung für die Haspa, wo Abi Wallenstein auftreten wird – siehe Abbildung!

Es gibt insgesamt 17 Locations, aber es gibt den „Blues es in der Bank“. Das ist sehr klug und weise ausgewählt, denn wer hatte ihn noch nicht, den „Bankers Blues“?!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. März 2015

Keine Entschuldigung der Stormarn-Beilage

Es ist schon bezeichnend für die Redaktion der Stormarn-Beilage: Sie berichtet, dass die Abiturienten der Selma-Lagerlöf-Schule sich sich für etwas entschuldigen, an dem sie – objektiv gesehen – keine Schuld haben; aber René Soukup, der zuvor in der Stormarn-Beilage den Schüler in einen ziemlich unsachlichen Kommentar angegriffen hat, der entschuldigt sich dafür nicht. Jedenfalls nicht öffentlich.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Wundert es die Redaktion vom Hamburger Abendblatt noch, wenn junge Leute den Glauben in die Berichterstattung von Zeitungen verloren haben und nicht zum Lesen zu animieren sind? Auch bei erwachsenen Lesern leiden die Medien zunehmend an Unglaubwürdigkeit, obwohl gerade die Tageszeitungen früher mal als sehr glaubwürdig gegolten haben.

Kein Mensch ist unfehlbar, also auch nicht ein Journalist. Aber wenn einer es nicht fertigbringt, sich für seinen Irrtum und für falsche Worte zu entschuldigen, dann spricht das gegen die Redaktion. Aber was nicht war, kann ja noch kommen. Zum Beispiel morgen, Herr Soukup!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. März 2015

Der wöchentliche Papierberg für den Container

An zahlreichen Stellen in Ahrensburg stehen Container für Altpapier. Und trotzdem landet jede Woche ein riesiger Papierberg in meinem Briefkasten, eingebettet in MARKT und „Einkauf aktuell“. Und es handelt sich dabei zum größten Teil nicht um zwei- oder vierseitige Flyer, sondern um mehrseitige Prospekte – siehe das Beweisfoto von dem, was ich gestern bekommen habe! Und weil ich ein Doppelhaus habe, bekam ich alles auch noch doppelt.

ProspekteIch frage mich und ich frage die Absender: Was soll dieser Overkill auf den Konsumenten? Glauben die Marketing-Strategen wirklich, dass wir Verbraucher diesen Papierberg durcharbeiten? Heute ist es vielmehr so, dass die Kunden auf die Märkte zukommen, das heißt: Sie suchen die Angebote im Internet. Und darum genügt es, in Anzeigen zu sagen, wo man die Angebote der Woche online findet.

Außerdem: Ich glaube nicht, dass jemand alle Prospekte der Supermärkte nach den günstigsten Angeboten durchblättert und dann in mehr als einen Markt oder in zwei Märkte geht. Sonst wären der zeitliche Aufwand und die Parkgebühren und der Bezinverbrauch höher als mögliche Einsparungen. Außerdem: Die Angebote sind zumeist nur beschränkte Zeit gültig, sodass dann eine Woche später wieder neue Prospekte kommen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. März 2015

Die Bestatter, das Einstein, der Leichenschmaus

Wer sich ein bisschen mit Werbung auskennt, der weiß auch, dass eine Anzeige im richtigen redaktionellen Umfeld stehen sollte. Zum Beispiel ist eine Anzeige für eine Slipeinlage in einer Frauenzeitschrift besser platziert als in „Kicker“ oder „Playboy“, auch wenn letzteres Magazin einen hohen Anteil an weiblichen Lesern hat. Und wer für ein veganes Produkt wirbt, der wird das nicht unbedingt in der Zeitschrift „Beef!“ tun, die zu Ostern einen ganz besonders geschmacklosen Titel bringt – siehe Abbildung am Fuße!

(Bild: HDZ(

Passend platziert (Bild: HDZ)

Heute sehe ich eine Anzeige vom Restaurant Einstein im MARKT. Hier ist der Werbeträger durchaus passend ausgewählt, denn potentielle Gäste findet der Wirt im Verbreitungsgebiet des Anzeigenblattes. Aber: Nicht nur der Werbeträger ist mitentscheidend für die Wirkung der Werbung, sondern auch das redaktionelle Umfeld.

Schauen wir uns an, wo der MARKT die Werbung vom Einstein platziert hat, nämlich gegenüber einer Seite mit der Überschrift „Abschied“ und der Unterzeile: „Angehörige: Suizid führ zu Schuldgefühlen“ – also eine Überschrift, die zu dem bekannten Ereignis passt wie die Faust in die Magengrube. Und darunter stehen dann die Annoncen von Bestattern – siehe die Abbildung! Bekommt der Leser da nicht sofort Appetit? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2015

Wer steht denn da auf meiner Online-Leitung…?

Liegt es vielleicht an der allgemeinen Müdigkeit, die der Frühling mit sich bringt? Oder warum ist mein Internet zur Zeit so schnell wie es im vorigen Jahrhundert gewesen ist, um nicht zu schreiben: in der Steinzeit der Datenübertragung? Es dauert und dauert.  Ist das bei Ihnen genauso? Oder steht jemand bei mir auf der Leitung…?

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Früher war es so. dass man lange warten musste, bis sich im Internet etwas aufgebaut hat. Da konnte man zwischendurch auch noch etwas Anderes erledigen, statt nur auf den Bildschirm zu starren und zu warten. Aber inzwischen ging es ganz fix mit der Online-Verbindung in Ahrensburg. Nun jedoch ist es bei mir seit drei Tagen wieder so wie anno dunnemals, als Familie Flinstone ihre News noch per Hand meißelten.

Schnelles Internet, wie Ahrensburg seinen gewerblichen Steuerzahlern verheißt, scheint in Wohngebieten noch nicht der Fall zu sein. Oder hat vielleicht Horst Kienel mit den Stadtwerken nachgeholfen, dass der Blogger länger braucht, weil er sich nicht wegen einer schnellen Leitung gemeldet hat, als dazu aufgerufen wurde…?

Postskriptum: Nachdem ich voranstehenden Blog geschrieben habe, ist mein Internet wieder schneller geworden! Wie sang doch Katja Ebstein? Sie sang: „Wunder gibt es immer wieder…!“

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2015

Der Wendler weiß scheinbar mehr: Michael Sarach kandidiert nicht für die Verwaltung, sondern – für die SPD!

Vorweg: Jedes Schulkind in der Stadt weiß, dass das Amt des Bürgermeisters von Ahrensburg kein politisches Amt ist. Der Bürgermeister unserer Stadt muss nicht einmal einer Partei angehören. Und einen Ahrensburger Bürgermeister, der seine Parteizugehörigkeit in seinem Amt als Leiter der städtischen Verwaltung erkennen lässt, den sollte man deswegen schleunigst aus dem Rathaus jagen.

Corpus Delicti: Der Bürgermeister arbeitet für seine Partei (Bild: HDZ)

Corpus Delicti: Der Bürgermeister arbeitet für seine Partei (Bild: HDZ)

Nachdem Michael Sarach dem Wendler von der Stormarn-Beilage schon das Resultat einer nicht öffentlichen Sitzung der Stadtverordneten gesteckt hat, hat er jetzt auch verraten, dass er „für die SPD“ kandidiert, und zwar „erneut“.  Was meint: Nicht die SPD hat sich hinter den Kandidaten Sarach gestellt, sondern Sarach kandidiert für die SPD – und damit nicht für die anderen Parteien in der Stadtverordneten-Versammlung und die WAB.

Das könnte bedeuten: Der SPD-Bürgermeister stimmt alle seine Vorlagen mit der Fraktion der SPD ab, bevor er sie in die Versammlung der Stadtverordneten gibt. Oder hat der Wendler gedacht, dass bereits heute der 1. April ist, wenn er noch ergänzt: „Ahrensburger SPD schickt Bürgermeister Michael Sarach zur Wiederwahl ins Rennen“?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. März 2015