Archiv für den Monat: Februar 2015

Ketzerisches zum Thema Buch: Reform der Stadtbücherei!

Die Buchhandlung Münnich schließt. Ich sehe zwei Gründe dafür: 1. Amazon & Co. Und 2. Stadtbücherei Ahrensburg. Begründung: Online Bücher bestellen ist bequem und man bekommt die Bestellung portofrei ins Haus geliefert. Und in der Stadtbücherei kostet das Lesen sehr viel weniger.

Stadtbücherei als Litfaßsäule für den Marstall – kostenlos?

Stadtbücherei als Litfaßsäule für den Marstall – kostenlos?

Ich habe noch nie ein Buch aus der Stadtbücherei ausgeliehen. Denn Bücher sind für mich etwas Besonderes. Wie gute Freunde. Und gute Freunde würde ich mir auch nicht ausleihen und nach Gebrauch wieder zurückbringen. Und ist ein Buch vergriffen, dann suche ich es mir in einem Antiquariat oder gucke bei ebay nach.

Somit stellt sich mir die Frage: Warum ist die Stadtbücherei nicht allein für Schüler, Studenten und Menschen mit geringem Einkommen gedacht, sondern auch für Leute, die sich ihre Bücher problemlos in jeder Buchhandlung kaufen können? Dann müsste es auch nicht ein so vornehmes Gebäude sein, sondern könnte auch in einem Hinterhof-Haus untergebracht werden. Oder wie im Keller des Bürgervereins, wo man unzählige Bücher für ganz wenig Geld kaufen kann.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2015

Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt: Die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge

Dass ich ein gutmütiger Mensch bin, habe ich auch gestern wieder einmal bewiesen, indem ich die Damen und Herren von der Stormarn-Redaktion des Hamburger Abendblattes darauf hingewiesen habe, dass sie unlauter arbeiten, wenn sie redaktionell aufgemachte Werbung nicht deutlich als Anzeige kennzeichnen.

Bildschirmfoto 2015-02-26 um 09.02.20Offenbar haben die Praktikanten nicht begriffen, was ich ihnen mitgeteilt habe. Zwar sind sie eiligst drangegangen und haben die „Sonderthemen aus Stormarn“ mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet – aaaber: Die eigentliche Werbung, die wie ein redaktioneller Beitrag aufgemacht ist, trägt keinen Hinweis, dass es sich dabei um bezahlte Anzeigen von Firmen handelt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2015

7 Tage nach Szene Ahrensburg: Stormarn-Beilage deckt auf!

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Heute ist der 26. Februar 2015. Und heute berichtet die Stormarn-Beilage über ein Thema, über das Sie beretis am 19. Februar 2015 auf Szene Ahrensburg lesen konnten, nämlich: „Der Meister der Bürger hat seine eigene Arbeit kontrollieren lassen mit dem Resultat: mangelhaft“.
Immerhin: Die Stormarn-Beilage illustriert das Thema auch noch, indem sie einen lachenden Bürgermeister auf eine Bank setzt, die dem Rathaus von der Ahrensburger Künstlerin nalfi als Geschenk überreicht worden ist. Und die Stormarn-Beilage überschreibt das mit dem Wort: „Bank-Note fürs Rathaus“.

Warum ich noch einmal auf das Thema „Finanzverwaltung“ zurückkomme? Weil ich gehört und berichtet habe, dass die externen Berater angeblich 40.000 Euro an Honorar aus dem Rathaus geschleppt haben. Das wäre in meinen Augen ungeheuerlich. Die Stormarn-Beilage hingegen verliert darüber kein Wort. Warum nicht…? Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2015

Unlauter: Hamburger Abendblatt im Stormarn-Teil mit knallharter redaktioneller Schleichwerbung

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Als ich heute morgen die Stormarn-Nachrichten vom Hamburger Abendblatt online lesen wollte, da fand ich dort eine Spalte, in der das Ahrensburger Schloss abgebildet ist. Und daneben steht: „Sonderthemen aus Stormarn“. Und wenn der Leser darauf klickt, dann kommt er „zu den Sonderthemen“ aus Stormarn.

Neugierig, welche Sonderthemen aus Stormarn sich in dieser Rubrik verbergen, habe Ich geklickt und glaubte meinen Augen nicht trauen zu dürfen: Die „Sonderthemen aus Stormarn“ entpuppten sich als knallharte Werbung, die redaktionell gestaltet ist, ohne dass es mit dem Wort „Anzeige“ als Werbung gekennzeichnet ist! Ein klarer Verstoß gegen das Pressegesetz. Und unlauterer Wettbewerb überdies. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2015

Was macht eigentlich eine Kulturmanagerin in Ahrensburg?

Nun sind sie wieder weg, nämlich die Körbe am Alten Markt, die man dort aufgestellt hatte, um den Enten aus dem Schlosspark in der kalten Jahreszeit einen Unterschlupf zu bieten. 😉 Monika Veeh berichtet auf ihrem Werbeportal ahrensburg24 über den Abbau der Skulptur. Man sieht und liest Erstaunliches.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Im Bilde erkennen wir Petra Haebenbrock-Sommer an der Abbaustelle. Normalerweise hat Frau Haebenbrock-Sommer ihren Platz im Rathaus, wo sie die Stabsstelle Kulturmanagement innehat. Und weil ich immer schon mal gern gewusst hätte, was „Kulturmanagement“ in Ahrensburg bedeutet, habe ich mit Interesse gelesen, was auf dem Werbeportal verkündet wird, nämlich: „Petra Haebenbrock-Sommer von der Stadtverwaltung, die den Auf- und Abbau mit betreut“.

Was will das meinen „Auf- und Abbau mit betreut“? Dass die städtische Angestellte sich während ihrer Dienstzeit auf die Wiese gestellt hat, um zu sehen, dass alles ordentlich abgebaut wird? Oder hat sie selber mit Hand angelegt? Oder hat sie dem Künstler und seinem Helfer eine Kanne heißen Kaffee und ein paar belegte Brötchen gebracht? Oder hat sie Monika Veeh zur Arbeitsstelle gerufen, damit diese ein Foto von Frau Haebenbrock-Sommer und Axel Richter (Kunsthaus Am Schüberg) schießen soll, damit alle Bürger sehen sollen, wie hart Frau Haebenbrock-Sommer im Winter arbeitet..?

Und wir erfahren auch, warum die Skulptur „in gutem Abstand zu Schloss“ gestanden hat, nämlich: „Es hätte dort wohl in Konkurrenz zu Schloss gestanden“.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2015

Heute Abend: Stadtverordneten-Versammlung

Im Fernsehen gibt es heute Abend „Um Himmels Willen“. Und im Marstall gibt es heute Abend eine Stadtverordneten-Versammlung. Nachstehend die Tagesordnung, falls der „Himmel“ in der ARD Sie weniger interessieren sollte als zum Beispiel das „Mobilfunkvorsorgekonzept für die Stadt Ahrensburg“.

Bildschirmfoto 2015-02-24 um 08.07.46Und in der Einwohnerfragestunde können Sie den Meister der Bürger fragen, ab wann die Tiefgarage unter dem Rathausplatz, die bereits seit einem halben Jahrzehnt gesperrt ist, wieder für Autofahrer freigegeben wird. Und Sie können auch fragen, wo die Autofahrer parken können, wenn das Parkhaus Alter Lokschuppen saniert wird. Und ebenfalls, wann der Stormarnplatz endlich als Parkplatz freigegeben wird, will meinen: nicht nur für Zirkuswagen. Auf alle diese Fragen wird ihnen der Herr Bürgermeister vermutlich keine Antwort geben, dazu muss er erst mal seine externen Berater konsultieren.

TOP 5 ist die Übergabe der „roten Hände“ durch die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Am Heimgarten im Rahmen der Aktion Red-Hand-Day an die Stadtverordnetenversammlung. Und ich wette: Kaum dass sie ihr Transparent übergeben haben, stehen Schüler und Lehrer auf und gehen demonstrativ nach Hause, um den Stadtverordneten eine lange Nase zu machen, indem sie bekunden: Was ihr hier für unsere Stadt tut, interessiert uns nicht die Bohne.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2015

Gleichstellung von Mann und Frau in Ahrensburg

Der internationale Weltfrauentag soll an die Gleichberechtigung aller Frauen in der Welt aufmerksam machen. Dieser Tag steht am 8. März 2015 auf dem Kalender, und zwar weltweit. Nicht aber in Ahrensburg: Hier beginnt der Weltfrauentag schon einen Tag früher, und zwar im Peter-Rantzau-Haus.

(Bild: HDZ)

(Bauchtänzerin, Bild: HDZ)

Und wie machen Ahrensburger Frauen am Vorabend zum internationalen Weltfrauentag auf die Gleichberechtigung der Frauen aufmerksam? Antwort: mit Bauchtanz, jawohl! Hierzu berichtet uns die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt, dass die Tänzerin Yasmina, die „eine der aktivsten Bauchtänzerinnen in ganz Norddeutschland“ ist, die Hüften schwingen lassen wird. Und die Ahrensburger Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Fricke, die diese Show mitorganisiert hat, jubelt: „Ihr Stil ist temperamentvoll, ästhetisch, professionell und orientalisch“.

In diesem Zusammenhang: Am 19. November ist Internationaler Männertag, der u. a. dazu dienen soll, Benachteiligungen von Männern und Jungen aufzuzeigen und ihren Einsatz für die Gemeinde, Familie, Ehe und Kinderbetreuung zu würdigen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Februar 2015

Aus der Alten Kate wird eine römische Villa

Ahrensburg bekommt schon wieder ein neues Restaurant: Villa Romana heißt der Laden und hält, wie der Namen schon ahnen lässt, „italienische Spezialitäten“ bereit.  Eröffnung ist am Freitag in dieser Woche. Der Ort: Bei der Alten Kate 6.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Wer diese Ahrensburger Adresse googelt, der kommt zum Restaurant Rauchhaus, was ein „Türkisches Restaurant, Deutsches Restaurant“ ist. Oder genauer: war. Und wer weiter googelt, der kommt an derselben Adresse zum Restaurant Selale, das vor genau einem Jahr eröffnet hat. Und wer Ahrensburg schon etwas länger kennt, der weiß, dass in diesem Haus, das der Straße den Namen gab, bereits einige Restaurants eröffnet und wieder geschlossen haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 23. Februar 2015

„Schloss-Tarife“? Um hohe Preise zu rechtfertigen…?

Woran denken wir, wenn wir an unser Schloss denken? Nun, die einen denken vielleicht negativ, und zwar an den Sklavenhändler Schimmelmann. Und die anderen denken positiv, nämlich an das Schlossgespenst Schubiduu…uh. Aber alle denken gemeinsam an Geld. Denn unser Schloss kostet viel Geld, für das auch wir Bürger arbeiten müssen, damit alles dort im falschen Glanze erstrahlt.

Bildschirmfoto 2015-02-21 um 16.07.11Und warum bezeichnet Horst Kienel, der städtische Kämmerer und Geschäftsführer der Stadtwerke Ahrensburg, seine Tarife als „Schloss-Tarife“? Die Antwort liegt auf der Zunge: Weil man damit hohe Kosten durch eine bildliche Metapher rechtfertigen kann: Schloss = Luxus. Und Luxus ist bekanntlich kostspielig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2015

The Cottage Sauna Ahrensburg: Hermann K.-H. sucht Dich!

Hallo, liebe Kinder! Wenn ihr euch ein bisschen Taschengeld verdienen möchtet: Bewerbt euch bei Hermann K.-H. Roks (wirklich: Hermann K.-H. heißt der mit Vornamen!) in der Cottage Sauna im badlantic in Ahrensburg!

Bildschirmfoto 2015-02-21 um 09.11.21Genauer: „The“ Cottage Sauna Ahrensburg. Warum „The“? Nun, Hermann K.-H. hat sich gedacht: „Cottage“ ist ja englisch, steht in Großbritannien für ein einfaches Haus, das nur aus einem Erdgeschoss besteht und keine Unterkellerung hat. Also genauso wie die Sauna im badlantic. Und zu „Cottage“ passt sprachlich eben besser „the“, sodass the Sauna entstanden ist.

Und weil der Hermann K.-H. die gesuchten Mitarbeiter duzt, können diese wohl schlecht volljährig sein, sodass Erwachsene sich nicht auf dieses Stellenangebot melden sollen. Übrigens: In der ausführlichen Beschreibung werden nur „Mitarbeiter“ gesucht. Wozu Hermann K.-H. am Ende des Textes speziell für Gabriele Fricke veröffentlichen lässt: „Hinweis: Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird im o. a. Text der Einfachheit halber nur die männliche Form verwendet. Die weibliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2015