Archiv für den Monat: Januar 2015

Horst Kienel versucht sich als Wolf im Schafsfell

Horst Kienel, der Wolf von Ahrensburg, hat Kreide gefressen und ist in ein Schafsfell geschlüpft. Auf diese Weise sucht er Schafe, und zwar dumme, denen er verspricht: „2015 wollen die Stadtwerke Ahrensburg einen noch besseren Service bieten. Deshalb planen sie eine Energieberatung vor Ort einzurichten. So helfen sie, in Zukunft ihren Kunden nicht nur Energie, sondern auch Geld zu sparen.“

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Tatsache ist, dass die Kunden der Ahrensburger Stadtwerke bis heute mehr für ihre Energie bezahlen als bei anderen Anbietern. Und wer nun ernsthaft glaubt, der Kunde geht zu Kienel und bekommt die Hilfe, er solle doch mal die Tarife der Stadtwerke Ahrensburg mit den Preisen anderer Energielieferanten vergleichen und dann zum preisgünstigsten wechseln, der wird – jedenfalls meiner Vermutung nach – eines Schlechteren belehrt werden. Denn Kienel und seine Helfershelfer werden erklären, welcher Tarif der Stadtwerke Ahrensburg der günstigste ist und nicht, welcher Tarif der Wettbewerber preiswerter ist, weshalb der Kunde dorthin wechseln sollte.

Da bietet Szene Ahrensburg den besseren Service: Klicken Sie auf PREISVERGLEICH.DE und lassen Sie sich dort neutral beraten, statt dass Sie einem Wolf im Schafsfell Ihr Vertrauen schenken. Ich habe das schon vor langer Zeit getan und spare dadurch richtig Geld, das Kienel heute nicht mehr in seine dubiosen Werbe-Geschäfte stecken kann.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Januar 2015

Ahrensburg: Hohe Auszeichnung für den amtierenden Bürgermeister Michael Sarach

Auf der Titelseite der aktuellen Ausgabe vom MARKT können wir es erkennen: Bürgermeister Sarach hat auf dem traditionellen Königsball einen Orden erhalten! Und bescheiden, wie er nun mal ist, stellt er sich an den Rand des Bildes und lächelt seinen Untertanen vergnügt entgegen – siehe die Abbildung!

IMG_0923Merkwürdig ist nur: In dem Bericht steht keine Silbe darüber, wofür der Bürgermeister diesen Orden der Ahrensburger Schützengilde eigentlich bekommen hat. Da kann der Blogger nur mutmaßen und glaubt: Weil der Herr Bürgermeister zweimal danebengetroffen hat, und zwar in der Rathausstraße!

Sie erinnern sich: In der Rathausstraße wurde auf Antrag der Verwaltung ein Regenwasserstreifen als Weg für behinderte Bürger ausgebaut. Kosten: 40.000 Euro. Und weil man dann feststellen musste, dass dieser Weg zur Straße gehört, stellte der Bürgermeister den Antrag, den Regenwasserstreifen auf der anderen Seite der Rathausstraße gleichfalls neu anzulegen, auch wegen der optischen Gleichheit. Kosten: 40.000 Euro. Damit ist aber auch dieser Streifen noch lange kein Fußgängerweg für Rollator-Benutzer, weil auch dieser Streifen zur Straße gehört, da er durch keine Bordsteinkante von der Fahrbahn abgetrennt wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2015

Wer wird Bürgermeister-Kandidat der CDU…?

Die Neugierde geht um in der Stadt Ahrensburg, wo die Bürger/innen sich fragen: Wer wird als Kandidat der CDU gegen den zur Zeit noch amtierenden Bürgermeister Michael Sarach (SPD) antreten…? Die Wahl ist im September 2015, und die Vermutungen und Gerüchte laufen auf Hochtouren. Der vor einiger Zeit noch als Kandidat gehandelte Tobias Koch (CDU) kommt offensichtlich nicht infrage, denn er müsste dann ja wohl seine sämtlichen politischen Ämter niederlegen.

Bildschirmfoto 2015-01-28 um 20.57.34Haben Sie Lust auf ein Spielchen? Genauer: ein Ratespiel. Und die Fragestellung lautet: Wer ist denn wohl der geeignete Kandidat für die CDU, der im Rathaus von Ahrensburg sitzen und die Geschicke der Stadt in Händen halten könnte?

Ich bin mal so vorwitzig und gehe mit meinem Vorschlag voran: Christian Conring (CDU). Begründung: Der Mann versteht was von Geld, er ist diplomatisch, verkörpert ein gepflegtes Erscheinungsbild, ist nicht nur Stadtverordneter und Vorsitzender vom Finanzausschuss, sondern auch Mitglied im Hauptausschuss und sitzt zudem im Aufsichtsrat der Stadtwerke. Das alles zusammen qualifiziert Conring für das Amt des Leiters der Stadtverwaltung von Ahrensburg. Und ich kann mir vorstellen, dass WAB und FDP dem beipflichten würden. Ob Christian Conring allerdings Bock auf diesen Job hat, das weiß ich natürlich nicht.

So, und nun sind Sie dran, einen CDU-Kandidaten zu benennen, der Ihrer Meinung nach das Zeug dazu hätte, Bürgermeister von Ahrensburg zu werden. Ich bin neugierig auf Ihre diesbezüglichen Kommentare!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Januar 2015

Ist die Stadtverordneten-Versammlung ein Geheimbund?

Warum kommen so gut wie keine Bürger in die Versammlungen der Stadtverordneten? Antwort: Weil sich das nicht lohnt. Dort gibt es zwar die Show der Damen und Herren Politiker, die hier verbal ihre Gedanken austauschen – was mitunter durchaus einen hohen Unterhaltungswert hat – was aber kaum zu einem Meinungsaustausch der Politiker führt, weil diese ihre Meinung, auf die man sich zuvor in den Fraktionen festgelegt hat, gar nicht tauschen wollen – wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

Abg Kreis Stormarn KopieIch schreibe diesen Beitrag aus folgendem Anlass: Der Bürger geht in die Stadtverordneten-Versammlung, hört dort von Politikern (zum Beispiel Peter Egan, WAB, Thomas Bellizzi, FDP), wie dramatisch die Schuldenlage unserer Stadt ist. Und der Bürger bekommt Angst, macht sich Sorgen. Zum Beispiel über mögliche Steuererhöhungen, die von der SPD permanent gefordert werden. Oder der Bürger befürchtet, dass seine Wohnstraße, die, wenn sie nicht mehr saniert werden kann, neu gemacht werden muss, wobei die Grundstückseigentümer in einem solchen Fall erheblich zur Kasse gebeten werden, was für viele Rentner dramatisch werden kann.
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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2015

Thema Stadtmarketing: Wie man Ahrensburger Schulden im Casino spielend beseitigen könnte

Ahrensburg leistet sich nicht nur ein Schwimmbad, sondern auch ein Museum, das es sich gar nicht leisten kann. Weil es mit viel Geld bezuschusst wird, das die Stadt gar nicht hat. Darum frage ich: Hat eigentlich mal jemand eine Kosten-Nutzen-Analyse für das Schloss-Museum erstellt…?

IMG_3893Was bringt das Schloss der Stadt? Besucher, klar. Und was bringen die Besucher der Stadt? Kaufen die auch tüchtig in den Geschäften von Ahrensburg ein? Gehen sie auch in den Restaurants der Stadt essen? Oder bezahlen sie nur ihren Eintritt ins Museum und kaufen dort vielleicht noch eine Ansichtskarte? Und wie viele sind es wirklich, die das Schloss pro Jahr besuchen…?

Nicht wegzudiskutieren ist: Das Schloss-Museum verhindert, dass viele andere Projekte in unserer Stadt, die wichtig sind, umgesetzt werden können, bzw. verschoben werden müssen, weil es am Gelde mangelt.

Okay, ich will das Schloss nicht abreißen lassen, denn es ist ja das Wahrzeichen der Stadt. Aber ich denke: Wir als Bürger gehen dort höchst selten hinein, wir sind lediglich stolz darauf, dass dieses Gebäude dort steht und Ahrensburg zur Schlossstadt macht. Und das kann auch so bleiben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Januar 2015

Opas Tageszeitung ist (fast) tot, aber die Stormarn-Redaktion hat das immer noch nicht mitgekriegt

Stand: 27. 1. 2015, 14:37 Uhr

Stand: 27.01.15, 14:37 Uhr

In meinen Augen ist es nahezu unglaublich: Tageszeitungen kämpfen ums Überleben, die Arbeitsplätze von Print-Journalisten werden überall abgebaut, aber die Kollegen von der Stormarn-Redaktion beim Essener „Abendblatt“ haben die Schüsse noch nicht gehört und leben in der Großen Straße in großer Ignoranz.

Ich meine damit den Online-Auftritt der Stormarn-Beilage, für die der Leser richtig Geld zahlen muss, um dabei auch noch mit Reklame zugeschüttet zu werden. Und online wollte ich gerade lesen, was über die Ahrensburger Haushaltsverabschiedung berichtet wird. Aber unter der Überzeile „Marstall“ fand ich dort nur eine „doppelte Kabarett-Ladung“, die hier aber nicht die Stadtverordneten-Versammlung betrifft.

Auf die naheliegende Idee, online heute schon mal redaktionell in Kurzform zu bringen, was dann morgen ausführlich in der gedruckten Zeitung zu lesen ist, darauf kommt offenbar niemand. (Vielleicht sollte ich das mal beim Verlag in Essen als Verbesserungsvorschlag einreichen? Vielleicht zahlt Manfred Braun mir dafür ja sogar ein Informationshonorar…?)

Dazu ohne weiteren Kommentar die aktuelle IVW-Meldung der Auflagen zum 4. Quartal 2014 im direkten Vergleich zum 4. Quartal 2013: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2015

Thema Muschelläufer: Wie Bürgermeister Michael Sarach den Umweltausschuss hinters Licht geführt hat + PS

In einer öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses am 9. Juli 2014 im Peter-Rantzau-Haus wurde unter Punkt 12.7 Verschiedenes auch das „Thema Muschelläufer“ angesprochen. Ich zitiere aus dem Protokoll: 

Als Ahrensburg noch eine Zeitung hatte, da war der Muschelläufer dort ein Thema

Als Ahrensburg noch eine Zeitung hatte, da war der Muschelläufer dort ein wichtiges Thema. Hier die Ausgabe vom 13. September 2007

„Einem Aussschussmitglied ist aufgefallen, dass der Muschelläufer häufig als Spielgerät genutzt wird und bittet die Verwaltung zu prüfen, ob um den Muschelläufer ein Fallschutzboden gelegt werden könnte. Von der Verwaltung wurde bereits entschieden, dass kein Fallschutz um den Muschelläufer gelegt wird, da es sich um kein Spielgerät, sondern um einen Kunstgegenstand handelt.“

Über Kunst kann man bekanntlich streiten. Hingegen nicht darüber, ob die Kunststofffigur als Spielgerät auf das Rondeel gestellt worden ist. Das geht nicht nur aus den Ausschreibungsbedingungen für die Künstler hervor, die sich damals am Wettbewerb beteiligt hatten, sondern auch aus einer Pressemitteilung des Rotary Clubs Ahrensburg vom 21. November 2007, wo es ausdrücklich heißt:

Unbenannt-9„Der Rotary Club Ahrensburg hat gemeinsam mit privaten Sponsoren der Stadt Ahrensburg eine finanzielle Spende für ein von Kindern bespielbares Kunstwerk zur Verfügung gestellt. Die von der Stadt berufene Kommission hat den Muschelläufer ausgewählt“.

An der eingangs erwähnten Sitzung nahmen von Seiten der Verwaltung teil: Michael Sarach, Stephan Schott, Jan Richter, Heinz Baade, Juliette Schickel und Gudrun Klein als Protokollführerin.

Postskriptum: Sollte der Bürgermeister sich dahingehend herauszureden versuchen, dass er möglicherweise bei dem betreffenden Punkt gar nicht mehr in dem Meeting gewesen ist, dann hätte er zumindest nach Erhalt des Protokolls a) die Sache richtigstellen und b) umgehend für einen Fallschutz sorgen müssen, der bis heute nicht vorhanden ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2015

Ahrensburger Haushalt mehrheitlich verabschiedet

Im Fernsehen läuft zur Zeit die Sendung: „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ Und im Marstall von Ahrensburg lief gestern Abend die Sendung: „Ich bin ein Stadtverordneter – ich stimme hier ab!“ Und während die Protagonisten im Dschungel-Camp von RTL um die Krone des Dschungels kämpfen und allzeit von einer Kamera beobachtet werden, ging es gestern in der Stadtverordneten-Versammlung lediglich um die Verabschiedung des städtischen Haushalts für die Jahre 2015-2018. Und eine Kamera steht im Marstall nur am Ausgang, wo Martin Hoefling von AhrensburgTV die Show aufzeichnet: „Fünf im Fokus“, was meint: Stadtverordnete aus allen fünf Fraktionen sagen nach dem gemeinsamen Meeting, was sie als Fazit sagen möchten.

Peter Egan (WAB) "feierte" seinen Geburtstag in der Stadtverordneten-Versammlung

Peter Egan (WAB) „feierte“ seinen gestrigen Geburtstag in der Stadtverordneten-Versammlung

Das Wesentliche vorab: Der Haushaltsplan wurde mit großer Mehrheit und gegen die Stimmen der FDP verabschiedet. Und der Antrag der CDU, auf eine Neuverschuldung in 2015 zu verzichten, fand dabei eine breite Zustimmung der Stadtverordneten.

Bemerkenswert: Die SPD hätte gern die Grund- und Gewerbesteuern in Ahrensburg erhöht, was die anderen Fraktionen unisono abgelehnt haben. Und Michael Sarach bekam sein Fett eingeschenkt, nicht zuletzt von Tobias Koch (CDU),  der dem Bürgermeister Unlauterkeit in dessen Äußerungen vorwarf.

Mir gefällt, was Martin Hoefling von AhrensburgTV macht. Weil es mir, dem Blogger, die Mühe erspart, in der Veranstaltung alles mitzuschreiben, was unsere politischen Vertreter von sich geben. Das ist nämlich unheimlich viel. Zwar habe ich vor vielen Jahren mal Stenographie gelernt, aber das hilft mir heute gar nichts mehr. Zum einen habe ich die meisten Kürzel schon lange vergessen, zum anderen sprechen die Damen und Herren am Mikrophon soooviel Unnötiges – besonders dann, wenn sie innerlich erregt sind. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Januar 2015

Ich wiederhole mein Angebot an die Stadt Ahrensburg

Vor sieben Jahren, also zu der Zeit, als die Großfürstin Pepper (SPD) noch über Ahrensburg regierte, da hatten die Stadtverordneten beschlossen, dass die Bürgermeisterin das Geschenk ihres Clubs vom Rondeel entfernen und an den Bahndamm der Stadt stellen soll. Was ist bis heute geschehen…?

Unübersehbar ist, dass der Blaumann immer noch auf dem Rondeel steht und den Platz verunstaltet. Richtig ist auch, dass der zur Zeit noch amtierende Bürgermeister Sarach (SPD) mir bis heute auf diverse öffentliche Fragen nicht geantwortet hat, was er in seiner Amtszeit alles unternommen hat, um den Beschluss der Politiker in die Tat umzusetzen. Ich vermute: gar nix.

Unbenannt-3Nun ist mir bekannt, dass Plastiker Wolke sich in seiner Eitelkeit verletzt fühlt wegen der Kritik an seiner Schießbudenfigur, woraufhin er sich auf die Hinterbeine gestellt hat und sich verweigert. Dagegen hatte ich schon vor Jahren eine Idee entwickelt, über die der MARKT damals berichtet hat – siehe Abbildung! Kurz gesagt: Ich wollte das Rondeel für einen symbolischen Euro kaufen und mich vertraglich verpflichten, den Platz weiterhin der Stadt zu überlassen mit einer Einschränkung … wenn Sie wissen, was ich meine. Und das wäre eine völlig legale Angelegenheit und ein kreativer Weg, um das Rondeel von der Witzfigur zu befreien.

Die Bürgermeisterin schrieb mir damals, dass der Platz mit öffentlichen Geldern gestaltet worden ist, die zurückgezahlt werden müssten, wenn er verkauft werden würde. Ich denke aber, dass die „Sperrfrist“ dafür inzwischen abgelaufen ist und wiederhole mein freundliches Angebot von damals.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2015

Buhlschaft: Über die nicht vorhandene Demokratie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Ahrensburg

Wir Christen kennen die Wunder des Herrn. Und wenn wir in Ahrensburg leben, dann haben wir auch die Wunder des Propstes Buhl kennengelernt. Der kann zwar nicht Wasser aus Wein machen, aber er kann aus dem Hut eine „neue Kirchenführung“ zaubern, über die heute in der Stormarn-Beilage berichtet wird.

(Bild: HDZ)

(Bild: HDZ)

Das Wunder: Der Kirchengemeinderat wurde feierlich aufgelöst, obwohl 12 der Mitglieder gar nicht entpflichtet werden konnten, weil sie nicht anwesend waren. Propst Buhl erklärte der Gemeinde, dass die Arbeit im augelösten Kirchengemeinderat nicht nur eine „besondere Herausforderung“ gewesen ist, sondern auch „bis in die Tiefe der eigenen Existenz“ gegangen ist.

Was will uns der Propst damit sagen? Dass die 12 Mitglieder, die gestern nicht anwesend waren, ihre eigene Existenz in der Tiefe aufgegeben haben? Ich denke hingegen: So lange diese Mitglieder nicht entpflichtet wurden, so lange sind sie auch existent. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Januar 2015