Archiv für den Monat: Dezember 2014

Prosit! Rutschen Sie gut ins neue Jahr, lieber Leser!

Liebe Leser – am Ende des Jahres steht in den Medien stets ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Das ist bei Szene Ahrensburg anders: Hier können Sie die letzten 364 Tage noch einmal nachlesen, wenn Sie das möchten. Und für 2015 wünsche ich Ihnen alles Gute, und zwar Gesundheit, Glück und Fröhlichkeit! Bleiben Sie auch im kommenden Jahr der Szene Ahrensburg gewogen! Herzliche Grüße Ihr Harald Dzubilla

Und als kleiner Scherz aus der Neujahrsnacht ein Cartoon von Erich Ohser (e. o. plauen), der vor 70 Jahren von uns gegangen, aber immer noch in Erinnerung ist mit seinen Zeichnungen von „Vater und Sohn“:

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Dezember 2014

Energie zum Abzocken: Horst Kienel, Stadtwerke Ahrensburg

Horst Kienel, Stadtkämmerer von Ahrensburg und Geschäftsführer der hiesigen Stadtwerke, ist in meinen Augen ein ziemlich schlimmer Finger. Jedenfalls bei seinem Tun und Treiben mit den Stadtwerken, wo die Kunden mehr zahlen, als sie bei einem Wechsel nach Anderswohin zahlen müssten. Aber Herr Kienel braucht das Geld, um es zu seiner Geschäftsfreundin Daniela N. Barth (Wiener Kontor) nach Hamburg zu schaufeln, damit die davon ihr „Ahrensburg-Magzin“ finanzieren kann.

Von Horst für Daniela auf Kosten der Stadt: vier pralle Anzeigenseiten in einer Ausgabe vom "Ahrensburg Magazin". Welcher normale Mensch soll/wird das lesen?! Und welches kostenbewusste Unternehmen würde so etwas machen...?

Von Horst für Daniela auf Kosten der Stadt: vier pralle Anzeigenseiten in einer Ausgabe vom „Ahrensburg Magazin“. Welcher normale Mensch soll/wird das lesen?! Und welches kostenbewusste Unternehmen würde so einen Unfug machen…?

Zum Thema „Stadtwerke, Kienel & Preise“ erreichte mich eine sehr interessante Betrachtung von unserem Mitbürger Horst Hilt, der zu den aufmerksamen Beobachtern und sachkundigen Kritikern von Horst Kienel und den Stadtwerken gehört. Diesen Beitrag möchte ich den Lesern von Szene Ahrensburg nicht vorenthalten und – besonders den Kunden der Stadtwerke Ahrensburg – zum Nachdenken übergeben. Also bitte: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Dezember 2014

Stormarn-Beilage: „Norbert Leinius kündigt Rückzug an.“

Immer wieder gern bekommt Norbert Leinius, der Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS), eine wohlwollende Berichterstattung in der Stormarn-Beilage. Heute erscheint das Loblied auf den Mann sogar als Aufmacher der Seite 1, überschrieben: „Firmen fahren auf Wachstumskurs“.

HAAZ-HP1-Tue-30.12.14-REGIONALAZ-01-01Wer den Beitrag liest, erfährt, dass 2014 „das erfolgreichste Jahr seit langer Zeit gewesen“ ist. Für die WAS, nicht für Ahrensburg. Und von Braak ist da die Rede. Und von Reinfeld. Und von „Richtung Barnitz“. Und von Trittau. Von Ahrensburg, der größten Stadt im Kreise Stormarn? Kein Sterbenswörtchen.

Wer Szene Ahrensburg in den vergangenen Jahren regelmäßig verfolg hat, der weiß auch, dass Norbert Leinius mehr gegen als für Ahrensburg gewirkt hat, indem er Firmen aus Ahrensburg weggelotst hat. Und dem Bürgermeister von Ahrensburg hat er mitunter beim Frühstück in der Konditorei Gerads die große Welt der Wirtschaft erklärt.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Dezember 2014

„Ein Tiefgaragenplatz kostet 17.500 Euro zusätzlich.“

Bildschirmfoto 2014-12-29 um 10.05.25Die Stormarn-Beilage berichtet, dass das Bauvorhaben auf dem Grundstück der ehemaligen Klinik in Ahrensburg vorangeht, und in ca. 18 Monaten soll  mit dem Bau begonnen werden  das Bauwerk errichtet sein. (Über die Hintergründe hat Dipl.-Ing. und Architekt Hermann-Jochen Lange mehrfach in Kommentaren auf Szene Ahrensburg informiert.)

Beachtlich: Der Quadratmeterpreis beträgt 3.500 Euro. Und: „Ein Tiefgaragenplatz kostet 17.500 Euro zusätzlich.“ Und wenn ich bedenke, dass man in Ahrensburg einen Tiefgaragenplatz für 50 Euro im Monat mieten kann, dann teilen Sie doch mal 17.500 durch 50 und denken darüber nach!

Postskriptum: Die Stormarn-Beilage schreibt: „Ahrensburger können bald hinter alten Klinikmauern wohnen“. Richtig ist, dass auch Hamburger, Bremer oder Münchener dort bald wohnen können. Bald…  Ahrensburgern dagegen wäre es lieber gewesen, wenn die alte Klinik dort erhalten geblieben wäre. Aber das lag ja weder in der Macht der städtischen Verwaltung noch in den Händen der Stadtverordneten – oder…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Dezember 2014

Hat der Bürgermeister-Wahlkampf schon begonnen…?

Unbenannt-3Im kommenden Jahr wählen wir Ahrensburger unseren Bürgermeister. Bislang steht offiziell nur ein Kandidat fest, und zwar ein Mann aus Schwerin, der hier in Ahrensburg zur Zeit im Rathaus ein Praktikum macht.

Und nun sah ich auf der Rückseite vom aktuellen MARKT eine Anzeige, die darauf schließen lässt, dass es sich hier um ein Wahlkampfinserat handelt, mit dem sich noch ein weiterer Kandidat zur Wahl stellt – wenn Sie sich bitte die nebenstehende Anzeige einmal anschauen wollen, liebe Mitbürger!

Oder … ist es womöglich der derzeitge Amtsinhaber, der endlich das Foto von seinem letzten Wahlplakat durch ein aktuelles ersetzt hat? Es könnte aber auch sein, dass der Typ dort im Bilde sich maskiert hat, weil er noch nicht erkannt werden will. Und in seine Anzeige hat er geschrieben: „GESCHNENKT“. Weshalb es sich möglicherweise um einen Bürgermeister-Kandidaten von früher handeln könnte, der bei der letzten Wahl durchgefallen ist und es jetzt noch einmal versuchen will.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Dezember 2014

Weihnachten ist die Zeit des Schenkens. Und danach…?

Nach Weihnachten ist die Zeit des Umtausches. Und so wird mein Weib das Parfüm von Douglas tauschen, weil es zu süß ist (angeblich 😉 ). Und die Goldkette von Christ muss getauscht werden, weil sie zu kurz ist. Na gut, das dürfte beides keine Probleme bereiten, auch wenn ich bei der Kette wohl nachzahlen muss…

SternGiftUnd dann ist dort noch ein Rücksack, den sich meine ältere Tochter gewünscht und bekommen hat. Ein ganz bestimmter sollte das sein, in bestimmter Farbe und bestimmter Größe von einem bestimmten Hersteller. Das Stück habe ich in Ahrensburg nicht bekommen und bin somit dem Link ins Internet gefolgt, den meine Tochter mir gegeben hat.

Schon am Heiligabend gab mein Kind mir zu erkennen, dass dieser Rucksack doch nicht der richtige ist. Angeblich zu groß. Also muss er getauscht werden. Oder zurückgegeben werden gegen Erstattung des Preises. Und das ist eine Arbeit, die ich abgelehnt habe, sodass meine Tochter sich nun selber um den Fall kümmern muss. Und es zeigt mal wieder, wieviel praktischer und sinnvoller es ist, in den Geschäften von Ahrensburg einzukaufen, weil man dort zum einen vorher sieht, was man erwirbt, und zum anderen die Gegenstände, die man als Überraschung gekauft hat, ohne Mühe umtauschen kann, wenn sie missfallen haben. Allerdings… Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Dezember 2014

Wie dämlich ist das denn…?

Jeder kann sein Geld aus dem Fenster werfen, soviel wie er möchte. Auch Firmen können das, wie zum Beispiel die Hamburger Wasserwerke. Die haben kürzlich an all ihre Kunden die jährlichen Ablesekarten verschickt, auf dass ein jeder in seinen Keller gehe, lese und notiere, was er verbraucht hat, um die Karte dann wieder zurückzuschicken an die Wasserwerke. So weit, so gut.

Unbenannt-1Kaum waren die Karten verschickt, da bemerkte jemand, dass bei der Herstellung ein Fehler unterlaufen war, nämlich die Namen der Gemeinden waren falsch angegeben. So erhielten Ahrensburger Kunden ein Schreiben mit der Einleitung: „wir, wie auch die Gemeinde Dassendorf. möchten für das Grundstück…“ usw. Mir war das gar nicht aufgefallen, denn meine Adresse war korrekt. Allerdings war ein vorgegebenes Ablesedatum eingesetzt, das sich ebenfalls als unrichtig erwiesen hat. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Dezember 2014

Zu beachten: Peter Egan (WAB) schreibt Klartext im MARKT!

Die Rubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“ im Anzeigenblatt MARKT ist nicht immer lesenswert. Denn in aller Regel stellen sich dort die Vertreter der örtlichen Politik so dar, dass die eigene Partei das Nonplusultra ist und alle anderen Fraktionen immer die Schuld an allem Übel in unserer Stadt haben.

Unbenannt-7In dieser Woche hat der Stadtverordnete Peter Egan von der WAB geschrieben, der auch Mitglied ist im Finanzausschuss und zu den beiden Lichtblicken im Fraktions-Quartett gehört. Der Mann schreibt Klartext über die Finanzsituation von Ahrensburg und hat damit den wichtigsten Beitrag geschrieben, den ich in 2014 im MARKT gelesen habe. Und weil vielleicht die meisten von Ihnen diesen Beitrag von Peter Egan nicht gelesen haben, empfehle ich, das nachzuholen. Damit niemand von Ihnen hinterher sagen kann, er hätte das weder gewusst noch ahnen können.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Dezember 2014

Weihnachten ist die Zeit der Kirche

Weihnachten ist die Kirche voll bis auf den letzten Platz. So war es immer schon, und so war es gestern auch am Heiligen Abend, wo meine Familie und ich beim zum Krippenspiel in der Schlosskirche gewesen sind. Sie war besetzt bis zum letzen Platz. Und als das Kirchenvolk aus dem Gotteshaus ging, da stand vor der Tür bereits eine Menschenschlange für die nächste Andacht mit Gospelchor.

IMG_0079Ich habe in diesem Jahr viel Kritik an der Kirche geübt. Genauer: Kritik an Bischöfin Kirsten Fehrs, an Propst Hans-Jürgen Buhl, an Pastorin Anja Botta und ihrem KGR, der ein KGB ist, nämlich ein Kirchengeheimbund.

Dennoch: Ich bin immer noch Mitglied in der Evangelisch-Lutherischen Kirche. Weil ich Lichtblicke erkenne. Zuerst der Abgang von Pastor Detlev Paschen. Und nun der bevorstehende Abgang von Anja Botta. Und der Neuzugang von Pastor Hans-Martin Bruns. Und die „Wiederauferstehung“  von Pastor Helgo Matthias Haak, für den die Gemeinde kämpfen sollte bis seine Gegner für immer am Boden liegen!

Und dann das Highlight: Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff! Mit welchem Fleiß, welcher Liebe und Akribie dieser Mann arbeitet – ein göttliches Geschenk für die Gemeinde! Hoffen und beten wir alle miteinander, dass dieser Mensch unserer Gemeinde in Ahrensburg noch lange Zeit erhalten bleiben möge!

Sie sehen: Es gibt positive Zeichen – auch in der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals! Und die letzten Schattenseiten werden mit Gottes Hilfe bestimmt auch noch verschwinden. Wichtig dabei ist, dass die Gemeinde ihre Solidarität zeigt und nicht nur Kampfeswille beweist, sondern auch ihre Rechte ausübt, bis Propst Buhl erkennt, dass er sich auf einem fürchterlichen Irrweg befindet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Dezember 2014

Propst Buhl: Worte eines scheinheiligen Pharisäers

Propst Hans -Jürgen Buhl hat im MARKT ein „Wort zu Weihnachten“ geschrieben. Die Überschrift lautet: „…und hatten keinen Raum in der Herberge“. Und der Text beginnt mit den Worten: „Was passiert eigentlich heute Menschen, die aus welchen Schicksalen heraus auch immer keinen Ort haben, an dem sie zuhause sind? Und was bedeutet ‚zuhause‘?“

Unbenannt-3Meine Antwort: Die Gemeindemitglieder um die Sankt Johannes Kirche in Ahrensburg wissen nicht nur was „zuhause“ bedeutet, sondern sie haben auch erfahren, wie es ist, wenn ihnen plötzlich ihr „Zuhause“ genommen wird, nämlich ihr Gemeindehaus auf dem Kirchengelände. Das wurde kurzerhand zugesperrt. Und die Gemeinde damit kaltherzig ausgesperrt. Kleine Kinder, die dort in den Kindergarten gegangen sind, genauso wie ältere Menschen, die in diesem Gemeindehaus ihr „Zuhause“ gefunden hatten sowohl bei Kaffeenachmittagen, bei Veranstaltungen zu Weihnachten, bei Übungsabenden der Kantorei und zu anderen Zusammenkünften, die zu einem Miteinander im Gemeindeleben geführt hatten. Diese Menschen wurden aus ihrer Herberge vertrieben, ihr „Zuhause“ wurde ihnen genommen. Von Leuten wie Buhl, Botta und dem Kirchengemeinderat, die sogar ein Absperrgitter um das Kirchengelände errichten ließen, damit gläubige Christen keinen Raum vor Gottes Herberge finden sollten, die ein paar wahnwitzige Menschen sogar dem Erdboden gleichmachen wollten. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Dezember 2014