Archiv für den Monat: November 2014

Skandal in der Ahrensburger Verwaltung um die Brücke am Moorwanderweg: Entscheidung nach geschätzten Kosten

Ich hatte schon vor Wochen darauf hingewiesen, dass die Brücke am Moorwanderweg von der Verwaltung zu teuer geplant und so auch von den Politikern verabschiedet worden ist. Die Kommentare von Fachleuten wie Wolfgang König und Hermann Jochen Lange haben das eindrucksvoll bestätigt. Und nichts ist passiert.

Szene Ahrensburg am 14. November 2014

Szene Ahrensburg am 14. November 2014

Erst als nun eine Firma, die ein sehr viel günstigeres und offensichtlich sinnvolleres Angebot abgegeben hat und darüber die FDP-Politiker Thomas Bellizzi und Bernd Buchholz  informiert hat, ist das Geschrei plötzlich groß. Und sogar die Stormarn-Redaktion berichtet darüber, obwohl sie schon vor Tagen von ihrem Leser Wolfgang König die Information einer Fehlplanung vorliegen hatte.

Und der Bürgermeister? Michael Sarach, meine lieben Mitbürger, erklärt der Stormarn-Redaktion gegenüber allen Ernstes: Bei den vorgelegten und verabschiedeten (!) Kosten handelt es sich lediglich um eine Schätzung. Und der Bürgermeister bezieht sich bezüglich der Konstruktion auf den Rat aus einem Beraterbüro, mit dem die Stadt schon lange zusammenarbeitet.

Szene Ahrensburg am 12. November 2014

Szene Ahrensburg am 12. November 2014

Unglaublich! Herr Bürgermeister, es ist nicht nur eine grobe Schätzung, die Sie dort abgegeben haben, sondern auch ein grobes Vergehen gegenüber dem steuerzahlenden Bürger. Und hätte sich nicht ein Mitanbieter gemeldet: Ich bin sicher, dass die Brücke so gebaut worden wäre, wie von der Politik verabschiedet. Was meint: auch zu den geschätzten Kosten. Oder wären die womöglich am Ende noch höher geworden…?

Und die Stormarn-Beilage? Wollte die Redaktion trotz besseren Wissens (ein Leserbrief von Wolfgang König auf den Beitrag vom 12. November 2014 wurde tatsächlich erst am 27. November 2014 (!) veröffentlicht!) das Thema unter den Redaktionstisch fallen lassen, um den Bürgermeister zu decken…? Nachdem die FDP hellhörig geworden ist, ging das natürlich nicht mehr.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2014

Stormarn-Redaktion heute mit Foto ohne Symbolcharakter

Wie die Leser von Szene Ahrensburg wissen, habe ich mich häufig darüber lustig gemacht, dass die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt auf ihrer Online-Seite mit Fotos kommt, die aus dem Archiv stammen und als „Symbolbilder“ bezeichnet werden. Warum man solche Symbolbilder aus dem Archiv bringt? Um dem Leser zu suggerieren, dass es aktuelle Fotos sind.

Bildschirmfoto 2014-11-29 um 09.44.04Heute lesen wir auf der Stormarn.Online-Seite einen Bericht aus Reinbek, wo das Sachsenwald-Forum, quasi das Reinbeker Kulturzentrum Marstall, stillgelegt werden soll wegen der Verluste, die von den Bürgern getragen werden müssen. Und in diesem Beitrag sehen wir auch ein Foto, und zwar eine junge Dame am Schreibtisch.

Meine erste Frage: Wer ist sie? Die Bürgermeisterin von Reinbek? Oder die Kulturbeauftragte? Oder eine Politikerin aus der Stadt…?

Ich las die Bildunterzeile und also lautend: „Abendblatt-Mitarbeiterin Ewelina Berger“!

Das ist natürlich eine sehr elegante Art, die Symbolfotos zu umgehen und dem Leser dafür das Bild einer hübschen jungen Frau aus der Stormarn-Redaktion zu präsentieren. Aber da der Beitrag ja ein Kommentar von Ewelina Berger ist, darf sie sich dort natürlich in voller Schönheit zeigen. Der Leser will schließlich wissen, mit wem er es zu tun hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2014

Zwei Tagesordnungspunkte vom Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss und dazu meine unmaßgebliche Meinung

Am 4. Dezember 2014 tagt der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss. Auf der Tagesordnung stehen eine ganze Reihe von Punkten, u. a. auch: TOP 9: Stiftung Schloss Ahrensburg – Zuwendung für 2015. Und TOP 10: Ankauf weiterer Mosaike für den Fußgängertunnel Manhagener Allee. Hier wie dort geht es um Anträge der Verwaltung an die Politik.

Neue Events im und ums Ahrensburger Schloss!

Neue Events im und ums Ahrensburger Schloss!

TOP 9 Zuwendung Schloss: Wenn ich den Antrag des Bürgermeisters richtig verstanden habe, dann macht er den Beschlussvorschlag, dass der Stiftung Schloss Ahrensburg von uns Bürgern für 2015 ein Betrag in Höhe von 144.000 Euro „gewährt“ werden soll. Die Erläuterung dazu: Die Stiftung begründet ihren Antrag mit einem prognostizierten Fehlbedarf in Höhe von 144.641 € laut anliegendem Budgetentwurf 2015. Dieser basiert auf den voraussichtlichen Ist-Daten von 2014 unter Berücksichtigung von Einnahme-Rückgängen durch die anstehenden Baumaßnahmen im Rahmen des 2. Bauabschnittes der Sanierung des Mittelhauses und des östlichen Hauses.“ 

Der Bürgermeister in seinem Antrag: „Ein Rückgang der Einnahmen in Höhe von rd. 39.000 € wird prognostiziert für die Bereiche Eintrittsgelder (./. 60%), Führungen (./. 50%), Kinderprogrammen (./. 10%), Trauungen (./. 50%) und Verpachtungen (./. 10%) im Zeitfenster von März bis Juni 2015.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. November 2014

ahrensburg24: Weltkrieg, Verhüterli und Schnee von gestern

Heute schon ahrensburg24 angeklickt? Müssen Sie unbedingt machen! Was die selbsternannte Qualitätsjournalistin Monika Veeh uns dort kredenzt, ist immer wieder erheiternd. Hier drei Corpora delicti von heute:

Über den möglichen 3. Weltkrieg (Weltkrieg!), der aus der Ukraine-Krise entstehen kann, war die Rede in der Remise am Marstall, wo es früher mal Tappas gab. Und den Gedanken an Weltkrieg fanden die Beteiligten so lustig und erheiternd, dass sie darüber herzlich gelacht haben, wenn Sie sich den Bildausschnitt aus ahrensburg24 bitte mal anschauen wollen:

Was gibt es eigentlich angesichts eines 3. Weltkrieges zu lachen...?

Was gibt es angesichts eines 3. Weltkrieges eigentlich zu lachen…?

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2014

Herr Bürgermeister, stoppen Sie diesen Unfug!

Es ist Adventszeit, also die Zeit der Einkäufe für das Weihnachtsfest. In dieser Zeit machen auch die Ahrensburger Einzelhandelsgeschäfte den Großteil ihres Umsatzes. Und genau das möchte unsere tüchtige Verwaltung unter Leitung des Schweriner Bürgermeisters verhindern. Deshalb steht in einer Einkaufsstraße in der Innenstadt urplötzlich nicht nur ein Toilettenhäuschen, sondern auch ein Kran samt Absperrung – siehe die Abbildung!

IMG_3506Ort des Geschehens ist die Rathausstraße in der Innenstadt. Hier soll eine Versorgungsleitung verlegt werden. Jetzt in der Weihnachtszeit. Und von nächster Woche an ist Frost angesagt, wie man dem Wetterbericht entnehmen kann. Es ist also die günstigste Zeit für Tiefbauarbeiten und Straßenbarrieren  in der Innenstadt.

IMG_3510Bemerkenswert ist auch: Die Geschäftsleute in der Rathausstraße haben aus dem Rathaus keine Information über das Bauvorhaben bekommen. Bagger. Kran, Klo und die Absperrung standen von einem Tag zum anderen  vor den Ladentüren und werden dort wohl noch eine Weile stehen bleiben.

Ist es vielleicht das, was unser Weihnachtsmann Bürgermeister Sarach unter „Stadtmarketing“ versteht…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. November 2014

Bürgermeister: Seid verschlungen, Millionen…?

Ich weiß nicht, ob Sie im MARKT die Kolumne lesen, welche überschrieben ist: „Politiker und Parteien haben das Wort“. Hier ist es in der Regel ja so, dass man nur gucken muss, wer dort gerade schreibt, um bereits zu wissen, was darinnen zu lesen ist. Mitunter jedoch liest man aber doch Überraschendes in dieser Rubrik. Zum Beispiel in der neuen MARKT-Ausgabe.

Unbenannt-4In dieser Woche schreibt Christian Conring (CDU), der nicht nur Stadtverordneter, sondern auch Vorsitzender ist im Finanzausschuss unserer Stadt. Und der CDU-Politiker berichtet über die Finanzlage von Ahrensburg, woraus ich eine Textpassage  zitiere, weil ich den Inhalt für äußerst bemerkenswert halte:

„Dank besonnener Politik und verbesserten wirtschaftlichen Umfelds ist es gelungen, in den letzten vier Jahren keine neuen Schulden aufzunehmen, sondern vorhandene Kredite konsequent abzubauen. Und das, obwohl die Verwaltung in ihren Haushaltsentwürfen für diese Zeit immerhin annähernd 15 Mio. Neukredite gefordert hatte. Auch für 2015 schlägt der Bürgermeister bei defizitärer Ergebnisplanung eine großzügige Kreditaufnahme von 7,2 Mio. Euro vor. Verantwortungsvolle Finanzplanung sieht anders aus!“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Neuer Name für eine Schule in Ahrensburg

Das Gymnasium Am Heimgarten soll einen neuen Namen bekommen. Das ist gut, denn der alte Name ist für ein Gymnasium nicht sonderlich attraktiv. Der neue Name soll Eric-Kandel-Gymnasium Ahrensburg sein. Das finde ich persönlich weniger gut.

header-defaultNein, ich habe absolut nichts gegen die Person des Namensgebers Eric Kandel. Der amerikanische Nobelpreisträger  für Medizin, der in Wien geboren und während der Nazizeit in die USA geflohen war, ist sowohl als Mensch als auch Wissenschaftler eine herausragende Persönlichkeit. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Mit dem HVV fahren, wenn man dafür Geld bekommt

Fahren Sie auch mit dem HVV? Dann können Sie laut Werbung „am Wochenende rund um die Uhr durchs Hamburger Nachtleben fahren“, sprich: durch alle Lokale auf dem Kiez und sonst wo. Und Sie haben „samstags keine Probleme, Anschluss zu finden“, weder auf dem Kiez noch sonst wo.

Bildschirmfoto 2014-11-26 um 11.05.03Der Protagonist im Bilder der Werbung des HVV ist Lotto King Karl. Und wir erfahren: „Lotto King Karl fährt HVV“, allerdings: „manchmal zumindest“…!

Aha. Vielleicht immer dann, wer er zu besoffen ist, um sein Auto zu finden und kein Geld mehr hat für ein Taxi…?

Oder fährt er nur mit dem HVV, wenn er dafür Geld bekommt, will meinen: Lotto King Karl stellt sich zumindest dann in eine U-Bahn, wenn er dafür Werbung macht.

Es gibt Werbung, liebe Leute, die ist so dämlich wie ein Bus, der einem vor der Nase weggefahren ist.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Schnee von gestern: Bei ahrensburg.24 könnt „Ihr“ immer noch über ein Rowohlt-Buch abstimmen

Die Verkaufspromotion „Der Kreis Stormarn liest ein Buch“ ist schon lange beendet. Nur auf dem Reklameportal von Monika Veeh noch nicht: Hier werden die Leser weiterhin gefragt: „Welches Buch soll es sein?“ mit der schon längst überholten Angabe: „Hier könnt Ihr abstimmen!“ Was im doppelten Sinne nicht korrekt ist, weil es richtig lauten muss: Hier können Sie abstimmen!

Kostenlose Werbung für Rowohlt auf ahrensburg24

Kostenlose Werbung für Rowohlt auf ahrensburg24

Und – wie der Zufall so spült – hat er ein Buch aus dem Rowohlt-Verlag ans Ufer gespült. Und das sollen nun alle Stormarner kaufen, damit sich die Aktion für Rowohlt bezahlt macht, obwohl der Verlag so gut wie gar nichts für diese Werbekampagne gezahlt hat.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. November 2014

Zum Thema: Werbung auf Szene Ahrensburg

Ich habe Ihnen heute in einem Blog-Eintrag berichtet, dass Szene Ahrensburg innerhalb der vergangenen 30 Tage = 9.121 Unique Visitors gehabt hat. Und weil Uwe John in seinem Kommentar dazu anmerkt, dass diese Leser für Firmen in und um Ahrensburg durchaus für Werbezwecke interessant sein dürften, unterstreiche ich das noch einmal.

invasionIn der linken Abbildung sehen Sie 55 Leser. Symbolisch, versteht sich. Und um Ihnen mal einen Eindruck zu verschaffen, wie 9.121 Leser ausschauen, habe ich die Köpfe in einer weiteren Graphik aneinandergereiht (leicht aufgerundet) – siehe unten!

Das sind Brutto-Leser-Kontakte. Und wenn Sie ein Ahrensburger Geschäftsmann sind, dann ahnen Sie, dass darunter nicht nur Ihre Kunden sind, sondern auch potentielle Käufer. Und die können Sie erreichen durch „Werbung auf einen Klick“, wenn Sie mal rechts an den Rand schauen wollen. Das kostet 50 Euro im Monat. Dazu das aktuelle Weihnachts-Freundschafts-Sonderangebot: Wenn Sie bis zum Ende des Jahres 2014 für zwölf Monate buchen und im voraus bezahlen, dann berechne ich Ihnen nur 10 Monate. Der Betrag versteht sich jeweils mit der gültigen Mehrwertsteuer.

Natürlich können Sie auch redaktionell gestaltete Werbebeiträge schalten, die als Werbung gekennzeichnet sind – siehe Beispiel! Die Kosten hierfür erfragen Sie bitte direkt.)

Ach ja, für Parkplätze für Ihre Kunden habe ich mich ja schon häufig auf Szene Ahrensburg eingesetzt. Und ich werde es auch weiterhin tun, versprochen!

Die Unique-Visitors von Szene Ahrensburg auf einen Blick

Die Unique-Visitors von Szene Ahrensburg auf einen Blick

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. November 2014