Archiv für den Monat: Oktober 2014

Verleihung des großen Bleistifts an Karl-Heinz Schoenfeld

Heute hatte ich hohen Besuch aus Potsdam: Karl-Heinz Schoenfeld, einer der renommiertesten Karikaturisten deutscher Feder, war in seine alte Heimatstadt Ahrensburg gereist und bei dieser Gelegenheit mit seiner Gattin Christa auch zu Gast in der Sklavenhändlerstraße. Zur Feier des Tages habe ich dem Meister den größten Bleistift überreicht, den ich finden konnte – siehe Foto!

Karl-Heinz Schönfeld (rechts) bekam einen Bleistift, mit dem er noch lange, lange zeichnen kann. (Foto: Christa Schönfeld)

Karl-Heinz Schoenfeld (rechts) bekam einen Bleistift, mit dem er lange zeichnen kann. (Foto: Christa Schoenfeld)

Damit soll Karl-Heinz Schoenfeld nicht nur große Karikaturen zeichnen, sondern auch große Rechnungen schreiben an die vielen Tageszeitungen, die seine politischen Kommentare jede Woche drucken. 😉

Ein paar Stunden lang haben wir nicht nur über alte Zeiten geplaudert, sondern auch über das Ahrensburg von heute. „Viel verändert hat sich nicht zu früher“, grinste der Besucher, der in Ahrensburg immer noch viele Freunde hat und gern zu Besuch kommt.

Im kommenden Monat wird Karl-Heinz Schoenfeld 86 Jahre. Und wer ihn kennt, der wird es mir bestätigen: Ein Zahlendreher – also 68 – und kein Mensch würde darüber stolpern! Und so können wir uns weitere 32 Jahre lang auf die tagesaktuellen Werke meines Freundes, des großen Karikaturisten Karl-Heinz Schoenfeld freuen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2014

Haspa: EC-Karte jetzt auch für Kindergartenkinder

Zur Zeit bekommen viele Bank- und Sparkassen-Kunden neue EC-Karten zugeschickt. So auch meine Tochter – siehe die Abbildung! Und die „Sehr geehrte Frau Dzubilla“ soll ihre EC-Karte von der Hamburger Sparkasse auf der Rückseite unterschreiben.

Unbenannt-1Das Dumme ist: Miriam kann die Karte gar nicht unterschreiben. Sie kann nämlich überhaupt noch nicht schreiben, denn sie geht noch in den Kindergarten. Außerdem hat sie gar kein Girokonto bei der Haspa, weder in Hamburg noch in Ahrensburg oder sonstwo.

Was macht man mit so einer Karte? Einkaufen im Internet? Oder verkaufen auf dem Hamburger Kiez…?smileygarden027027

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2014

Ein Salut im Salon der Region Stadt Ahrensburg ab 18 Uhr

Bildschirmfoto 2014-10-29 um 22.08.46Wie dämlich ist das denn? Gemeint ist der Eintrag auf der Homepage der Stadt Ahrensburg am 23. 11. 2014. Wir lesen dort einen Jubeltext über „Salut Salon“. Und jetzt klicken Sie mal auf den Eintrag und verraten mir bitte, wo das Damen-Quartett denn eigentlich auftritt! Ich finde nur: „Region: Stadt Ahrensburg“ und: „Ortschaft: Ahrensburg“. Dazu der Hinweis: „Morgen kommt Salut Salon!“

Klar, das Thema ist nicht weltbewegend. Aber ich gehe davon aus, dass solche Ankündigungen von erwachsenen Menschen im Rahmen von bezahlter Arbeit geleistet werden. Und wenn ich sehe, wie präzise dagegen die Werbeveranstaltungen der Flora-Apotheke aufgeführt werden, dann frage ich mich: Werden die Mitarbeiter im Rathaus, die dafür verantwortlich sind, eigentlich von niemandem kontrolliert – außer von mir? Es hat sich doch schon mehrfach gezeigt, dass die Veranstaltungsseite etwas kurios betrieben wird. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2014

Szene Ahrensburg in eigener Sache: 8338 Unique Readers!

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten…“, erklärte schon der alte Mephisto in Goethes „Faust“. Aber was sind treffliche Worte ohne Zahlen, will meinen: Zuhörer bzw. Leser? Diese Zahlen kann ich für Szene Ahrensburg ablesen anhand von Piwik-Statistiken. Und hier ist die Tendenz steigend: In den vergangenen 30 Tagen betrug die Zahl der Leser = Bildschirmfoto 2014-10-30 um 23.54.29

Bildschirmfoto 2014-10-30 um 23.34.13Das macht mich schon ein bisschen stolz, zumal es zeigt: Es geht ständig aufwärts mit Szene Ahrensburg. Bemerkenswert ist auch: Die Leser meines Blogs sind „rund um die Uhr“ online – siehe die nebenstehende Piwik-Grafik!

Was nicht gestiegen ist, das ist – leider! – die Zahl der Firmen, die auf Szene Ahrensburg werben. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass ich auch nicht in die Läden gehe und um Werbung werbe. Und wenn ich sehe, wieviel Mitarbeiter der MARKT hat, die sich einzig und allein um das Anzeigengeschäft kümmern, dann muss ich mich natürlich nicht wundern, dass dieses Annoncenblatt mehr Werbung veröffentlicht als ich. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht sollte ich auch mal einen „Tag der offenen Tür“ machen mit Häppchen aus Bargfeld-Stegen…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Oktober 2014

„65. Geburtstag der Zeitung“ – aber welcher denn…?

Am 1. November 2014 lädt die Stormarn-Redaktion vom Hamburger Abendblatt ihre Leser ein, in die Redaktionsräume in der Großen Straße zu kommen. Zu Musik und Häppchen aus Bargeld-Stegen – „vollkommen kostenlos“, wie man dem Leser ausdrücklich erklärt, damit niemand Geld mitbringen soll.

Ursprünglich hieß es, man wolle den 65. Geburtstag der „Ahrensburger Zeitung“ feiern. Nachdem ich darauf hingewiesen habe, dass es die besagte Zeitung schon lange nicht mehr gibt, hat sich die Stormarn-Redaktion umgestellt und feiert einfach den „65. Geburtstag der Zeitung“ – wie wir es heute dem Blatt entnehmen – siehe Abbildung!

Unbenannt-1Nun fragt sich der Leser immer noch: Welche Zeitung hat denn am kommenden Samstag ihren 65. Geburtstag? Das Hamburger Abendblatt kann es nicht sein, denn es hat das Licht der Pressewelt am 14. Oktober 1948 erblickt, ist also in diesem Monat schon 66 Jahre alt geworden. Und eine andere Zeitung, die 65 Jahre alt wird, kann ich nirgendwo erkennen. Und der Hinweis der Redaktion: „Gute Antworten gibt’s dort, wo seit 65 Jahren Zeitung gemacht wird“ – dieser Hinweis führt für Ahrensburg ins Leere.

Na ja, macht ja auch nix. Und wenn die Redaktion auch nur wie angesagt einen „Tag der offenen Tür“ feiert, dann sollten Sie durch den Türrahmen gehen und essen und trinken auf Kosten des Hauses. Und wenn Sie nicht wissen sollten, worüber Sie mit den Redakteuren plaudern könnten, dann gebe ich Ihnen einen Stoff, der aus HORIZONT stammt, wo einer der oberen Chefs vom Hamburger Abendblatt (Funke Mediengruppe) interviewt wurde, nämlich Manfred „Charly“ Braun. Und dieser sagte u. a.: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2014

Königlich sieht irgendwie anders aus…!

Am 22. März 2013 habe ich mich lustig gemacht über einen neuen Schnellimbiss in der Großen Straße, der dort nach eigenem Bekunden „königliche Würste“ verkauft. Lustig gemacht habe ich mich über das Firmenschild, das alles andere verheißt als gerade Wurst vom Grill. Und bis vorgestern war bei diesem Imbiss alles so, wie es schon zu Anfang war.

Bildschirmfoto 2014-10-29 um 18.24.39Dann las ich im Internet, dass Katrin Ebbers, die Inhaberin, ihre „Königliche Wurst“ aufgeben und verpachten oder verkaufen möchte. Und nun hat sich das Firmenschild über dem Laden verändert, wenn Sie sich das bitte mal anschauen wollen – siehe die Abbildung!

Das Design – sofern man hier überhaupt von Design sprechen kann – schaut aus, als hätte ein Laie es mit eigener Hand entworfen und zusammengebastelt. Auffällig: Die beiden letzten Buchstaben von „WURST“ sind kaum zu lesen.Königliche Wurst Kurz gesagt: eine Verschlimmbesserung. Und der Imbiss selber sieht immer noch aus, wie er schon ausgesehen hat, als es noch ein Döner-Laden gewesen ist: Billig-Imbiss. Königlich stellt man sich irgendwie anders vor.  Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2014

Hamburger Abendblatt: Ahrensburger Geschäftsleute sind Schrotthändler!

Liebe Ahrensburger Kaufleute! Es geht auf Weihnachten zu, und da schauen sich die Konsumenten in den Schaufenstern und Läden unserer Stadt um nach Geschenken für ihre Lieben. Und wenn sie dann durch die Ahrensburger Straßen gehen und sich umschauen, dann sehen sie, was in den Läden verkauft wird: „Geschenke-Schrott“.

SchrottVoranstehende Erkenntnis kommt vom Hamburger Abendblatt, dem Mantel der hiesigen Stormarn-Beilage. Das Blatt wirbt in Ahrensburg mit City-Light-Postern, auf denen Ihre Kunden in Großbuchstaben lesen: STATT GESCHENKE-SCHROTT: MEIN HAMBURG SHOP.DE„. Und das ist die Internet-Einkaufsadresse vom Hamburger Abendblatt. Und wer dort einkauft, der kann sich sogar noch einen „10 EURO SHOPPING-GUTSCHEIN SICHERN“ – siehe die Abbildung!

Ja, liebe Ahrensburger Schrotthändler, das Hamburger Abendblatt sagt Ihrer Kundschaft, wo es lang geht in der Schlossstadt, nämlich ins Internet an die eigene Bestelladresse. Und wenn Sie am 1. November 2014 zufällig in die Redaktion der Stormarn-Beilage kommen sollten, um der ehemaligen „Ahrensburger Zeitung“ † zu kondolieren, dann erkundigen Sie sich doch mal zwischen Musik & Häppchen, warum man ausgerechnet Ahrensburger Kunden abwerben will mit der Unterstellung: In Ahrensburg kaufen Sie doch nur Schrott!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Oktober 2014

Grüner Text mit roten Korrekturen

Jörg Hansen vom Bündnis 90 / Die Grünen hat einen Kommentar geschrieben. Heute im MARKT in der Rubrik „Politiker und Parteien haben das Wort“. Und der MARKT vermerkt dazu ausdrücklich: „Für den Text sind die jeweiligen Parteien verantwortlich. Er spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wider.“ Und das macht mich nachdenklich.

Nein, gemeint sind nicht Wege für ein Luxusrad, weshalb es besser wäre, "Luxus-Radwege" zu schreiben!

Nein, gemeint sind nicht Wege für ein Luxusrad, weshalb es besser wäre, „Luxus-Radwege“ zu schreiben!

Wieso, frage ich, erklärt die Redaktion ausdrücklich, dass man die Meinung von Jörg Hansen nicht teilt? Hat man den Text denn überhaupt gelesen, bevor man ihn abgedruckt und verbreitet hat…?

Falls ja: Warum hat die Redaktion diesen Text nicht korrigiert? Dann könnten die Worte vielleicht auch die Meinung der Redaktion widerspiegeln, denn das, was Jörg Hansen schreibt, ist gar nicht so dumm. Nur fehlerhaft. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2014

Karl-Heinz Schoenfeld nimmt Ahrensburg auf die Feder

Es gibt Karikaturen, und es gibt Illustrationen. Eine Karikatur ist eine bildliche Satire, die ohne oder mit wenig ergänzendem Text eine Geschichte in komischer Form erzählt mit bewusster Übertreibung. Eine Illustration dagegen, ist eine Zeichnung, die einem Text als Erläuterung beigegeben wird, um den Inhalt besser zu veranschaulichen. Und wie kann man einen Karikaturisten beleidigen? Indem der Redakteur die Karikatur zur Illustration degradiert.

IMG_3471Ein Beispiel dafür: Heute bringt die Stormarn-Beilage sieben Zeichnungen von Karl-Heinz Schoenfeld, einem der populärsten Karikaturisten deutscher Feder, der lange Jahre in Ahrensburg gelebt und gearbeitet hat. Und was macht die Redaktion der Stormarn-Beilage? Die Redaktion schreibt zu den Karikaturen mehrzeilige Erläuterungen, um dem dummen Leser zu erklären, was der Karikaturist mit seinen Bildern meint.

Und dann hat der Redakteur auch noch einen Lapsus in seine Erläuterungstexte eingebaut. In einer der Karikaturen nämlich ist ein Wikinger abgebildet, der einen Helm trägt mit Hörnern. Dazu der Hinweis: „Der Mann mit den Wikinger Hörnern zeigt, wie viel Dänemark in Ahrensburg steckt.“ Und wenn man weiß, dass es bei den Wikingern gar keine Hörner am Helm gegeben hat, dann darf der Karikaturist zwar darüber hinwegsehen, der unwissende Redakteur aber sagt in seiner redaktionellen Erläuterung: Wie die Hörner am Wikinger-Helm stecken, so steckt Dänemark in Stormarn – also gar nicht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2014

Natürlich schüßlert Maren Kahl – oder was…?

Wenn ich mal etwas vermuten darf, dann vermute ich, dass Maren Kahl, die im Rathaus von Ahrensburg sitzt und dort für die Rubrik „Veranstaltungen“ auf der städtischen Homepage zuständig ist, dass diese freundliche Dame jeden Morgen auf ihr Frühstücksei eine Prise Schüßler-Salz streut, die sie von der Flora-Apotheke bekommt, quasi als Geschmacksmuster.

Schler-Spieer-115090-detailpWieso ich zu meiner voranstehenden Vermutung komme? Nun, ich habe in Vergangenheit bereits darauf hingewiesen, dass Maren Kahl für Schüßler-Salze fleißig Werbung macht. So weist sie auf der städtischen Homepage unter „Veranstaltungen“ auf die regelmäßgen Events der Flora-Apotheke hin, wo „Wissenswertes über die Schüßler-Salze“ berichtet wird. Und das kostet sogar Eintritt – siehe die Abbildung unten!

Maren Kahl gibt zur Kenntnis: „In dem Arbeitskreis rund um die Biochemie wird monatlich ein Themenbereich behandelt und die Wirkungsweise der Schüßler-Salze auf diese Weise immer wieder erläutert.“

Und das ist kritisch zu betrachten. Denn eine Werbung mit Wirkungsaussagen ist nur dann unbedenklich, wenn diese auch wissenschaftlich belegt werden können. Daher ist gerade bei Werbung mit homöopathischen Mitteln besondere Vorsicht geboten. Ich zitiere aus Wikipedia

Bildschirmfoto 2014-10-26 um 19.14.48Schüßler-Salze sind alternativmedizinische Präparate von Mineralsalzen in homöopathischer Dosierung (Potenzierung). Die Therapie mit Schüßler-Salzen geht auf den homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821–1898) zurück und basiert auf der Annahme, Krankheiten entstünden allgemein durch Störungen des Mineralhaushalts der Körperzellen und könnten durch homöopathische Gaben von Mineralien geheilt werden. Diese Annahmen sind wissenschaftlich nicht anerkannt, eine Wirksamkeit der Schüßler-Salze ist nicht nachgewiesen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Oktober 2014