Archiv für den Monat: Februar 2014

Neues Plakat fürs Badlantic. Und…?

Fünf Jahre lang habe ich darauf hingewiesen, dass ein Plakat für das Badlantic so sinnvoll ist wie kleine Korken gegen große Poren. Und nun sah ich plötzlich ein neues Badlantic-Plakat in der Stadt. Das ist schon deutlich besser als das alte, dessen gedruckte Auflage  inzwischen vermutlich aufgebraucht ist. Aber ist das neue Sujet wirklich der Weisheit letzter Schluss…?

IMG_9150Das Unsinnigste an einer Werbung ist, wenn die Botschaft so austauschbar ist wie Soße gegen Sauce. Und genau das ist bei der Soße dem Poster vom Badlantic der Fall. Dort könnte nämlich statt „Badlantic“ auch „Parkbad Volksdorf“ stehen, wo es ebenfalls eine Sauna gibt. „Entspannen und Wohlfühlen“ – welches Bad kann das nicht für sich in Anspruch nehmen? Schlimmer noch: Entspannen und wohlfühlen kann ich mich auch in meiner eigenen Badewanne zuhause, und zwar preiswerter! Und dazu wurden in das Plakat amateurhafte Fotos montiert, die auch in jeden anderen Schwimmbad gemacht sein könnten.

In der Werbung geht es aber darum, das Besondere, das Einzigartige herauszustellen, was der Werber als den USP (Unique Selling Proposition) bezeichnet. Da würde ich das Badlantic in der Schlagzeile als „Das Ahrensburger Fitnesscenter mit Wellenbad“ verkaufen. Und ich würde Wellness und Gesundheit propagieren. Außerdem: Wenn dort „Aqua Zumba“ stattfindet – warum wird es dann nicht auf dem Plakat gesagt?! Und wo ist das „Käpt’n Blaubär Spieleland“? Und Aquacycling? Und Aqua-Fun…? Fehlanzeigen!

Das Bad in Bargteheide nimmt inzwischen Formen an. Ich denke, liebe Ahrensburger, dass das Badlantic bald genauso untergehen wird wie das legendäre Atlantis, wenn diese Bad nicht bald professionell gemanagt wird. Denn eines dürfen wir dabei nicht vergessen: Wir, die Bürger von Ahrensburg, zahlen die Millionen Euro an Verlusten durch schlechtes Management, auch, wenn wir gar nicht im Badlantic baden!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2014

Szene Ahrensburg hat heute Geburtstag

57Zwischendurch bemerkt: Heute feiert Szene Ahrensburg ihren Geburtstag, und zwar den 5. Denn am 28. Februar 2009 hat mein Blog begonnen. Und dass Szene Ahrensburg bis heute „live on air“ ist, haben Sie nicht nur mir, sondern auch ich Ihnen zu verdanken. Denn würde die Zahl der Leser nicht Jahr für Jahr zugenommen haben, dann hätte der Blogger vermutlich die Lust am Bloggen verloren.

lesen-buch27Was ich hingegen begrüßen würde, das sind (noch) mehr Kommentare und viel mehr Firmen, die auf Szene Ahrensburg werben. Leider habe ich nicht die Zeit, durch alle Läden der Stadt zu gehen, um dort Werbung für Szene Ahrensburg zu akquirieren. Und um alle Läden, die nicht auf Szene Ahrensburg werben, mache ich sowieso einen großen Bogen. 😉

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Februar 2014

Ahrensburg: Wo Werbung im Dunkeln bleibt

Ahrensburg 700Zu der Zeit, als ich die Werbung großer Verlagshäuser geleitet habe und dabei jährlich verantwortlich gewesen bin über viele Millionen Euro Werbeetat, da war ich gefüchtet bei meinen Mitarbeitern. Und zwar deshalb, weil ich die Arbeitsdevise ausgegeben hatte: „Wenn Du eine Arbeit gut oder schlecht erledigen kannst – erledige Sie gut!“

Daran dachte ich, als ich heute ein Werbeblatt von der Stadt Ahrensburg aus meinem Briefkasten geholt hatte: „700 Jahre Ahrensburg – Ausstellung zur Geschichte von Ahrensburg im Kulturzentrum Marstall“. Und ich guckte auf das Bild und fragte mich: Hat da vom Ahrensburger Stadtarchiv niemand drauf geguckt…?

Das Foto ist duster. Man erkennt ein kleines Mädchen, einen Mann, und ahnt, dass dort auch noch ein Auto steht und möglicherweise mehr. Aber das kann man nicht erkennen.

Nun könnte jemand kommen und sagen: Dzubilla, es ist doch erkennbar, dass das Foto nicht aus dem Jahre 2014 stammt, sondern schon sehr viel älter ist. Und wenn auf einem Foto nicht mehr drauf ist, als man erkennt, dann kann man doch nicht mehr zeigen. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Februar 2014

Fabelhaft, was Tabel schafft: Dänemark in Ahrensburg

Es ist ja Karneval, die närrische Zeit. Und die Narren haben auch Ahrensburg erreicht, die Hochburg des Stormarner Faschings. Heute hat sich Martina Tabel, die Kulturchefin der Stormarn-Beilage, die Narrenkappe auf den Kopf gesetzt und ist in die Bütt gestiegen. Ihren närrischen Vortrag finden wir im Einstieg des Aufmachers, wo die Frage gestellt wird: Wie viel Dänemark steckt in Stormarn?“ Hierzu sehen wir im Bilde die Inhaberin eines Wurstladens vor dem Ahrensburger Schloss stehen. Warum? Ganz einfach: Weil der Laden doch „Die Königliche Wurst“ heißt, also benannt wurde nach dem König von Dänemark – tätäää! – tätäää! – tätäää!

Hier geht's im die Wurst: Heißer Hund in Ahrensburg!

Hier geht’s um die dänische Wurst: Heißer Hund in Ahrensburg!

Und dann legt Martina Tabel los: „Die Pölser-Bude auf dem Ahrensburger Rathausplatz ist längst verschwunden. Aber was sagt das schon. Erstens wird das von vielen bedauert. Zweitens findet sich auf jedem Stormarner Stadtfest ein dänischer Hotdog-Stand.“

Dazu meine Erläuterung: Zum einen habe ich gar nicht bemerkt, dass eine „Pölser-Bude“ auf dem Rathausplatz gestanden hat, zum anderen: Auch in München, Quakenbrück und Castrop-Rauxel gibt es Hotdogs nach dänischer Art auf Stadtfesten, ohne dass diese Städte damit ihre Spuren nach Dänemark dokumentieren.

Weiter im Text der Büttenrede von Martina Tabel: Und überhaupt. Es gibt reichlich mehr Indizien: Dänisches Salz-Lakritz liegt griffbereit neben jeder Kasse.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. Februar 2014

Ein Hinweis für heute Abend: Einbrüche in Ahrensburg

Das Thema „Einbruch und Diebstahl“ ist ein Thema, über das viele Ahrensburger etwas sagen können. Denn die Schlossstadt ist bevorzugtes Ziel von Einbrechern. Hierzu bekam ich heute die folgende Mail von Juergen Siemers, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2014

Wie werden Wohnungen teurer? Frau Dülsen verrät es!

Erst in sechs Tagen ist Rosenmontag. Aber schon heute erscheint ein Beitrag zum Höhepunkt des närrischen Treibens, und zwar in der Stormarn-Beilage. Dort lesen wir  einen großen Bericht über eine Frau, die Häuser schön macht. Und dafür bekommt die Dame von mir einen großen Faschingsorden um den Hals gehängt mit einem dreifach donnernden: Verarsch! Verarsch! Verarsch!

Bildschirmfoto 2014-02-25 um 08.46.45Um es kurz zu machen: Frau Dülsen ist Architektin. Und sie betätigt sich als provisorische Inneneinrichterin und hilft Maklern und Immobilien-Verkäufern dabei, höhere Verkaufspreise zu erzielen. Genauer: noch höhere als es sie bis jetzt schon gibt. Der Trick von Frau Dülsen: Sie richtet leerstehende Wohnungen und Häuser ein. Mit Leihmöbeln. Damit soll potentiellen Kunden gezeigt werden, wie toll die neue Wohnung ist, sodass die Käufer dann mehr dafür bezahlen – behauptet Frau Dülsen jedenfalls.

Nein, dieses sogenannte „Homestaging“, das aus den USA stammt, ist in Deutschland nicht neu. Hier heißt es allerdings „Musterwohnung“ und wird nur bei Neubauten angewendet. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 25. Februar 2014

Sternstunde im Kulturzentrum: Der Bürgermeister hat sich seinen eigenen Reim auf die WAB-Anfrage gemacht

Lyrische Werke werden im Kulturzentrum Marstall nur auf der Bühne vorgetragen – im Allgemeinen. Im Besonderen aber standen die Lyriker heute vor der Bühne am Mikrophon. Was ein bisschen an die Bütt im rheinischen Karneval erinnert hat; aber sie ist ja gerade da, die Zeit der Narren – warum nicht auch mal in Ahrensburg, wo es eher selten was zu lachen gibt bei einer Versammlung der Stadtverordneten?!

Es begann mit Peter Egan (WAB), der sein Weihnachtsgedicht vortragen wollte bezüglich der Sterne über Ahrensburg. Bürgervorsteher Roland Wilde wies darauf hin, dass alle Stadtverordneten die Verse ja bereits aus der Presse kennen, bot sich dennoch an, dieselben zu rezitieren. Den Vortrag jedoch wollte der Stadtverordnete sich nicht nehmen lassen, sondern er hob an zur eigenen Dichterlesung. Doch weit kam er dabei nicht, denn schon nach der fünften Verszeile – hinter dem Wort „Revolte“ – wurde er aus den Reihen der CDU unterbrochen, wo man von der Dichtung offenbar nicht begeistert war. Daraufhin kam der verhinderte Poet in Prosa zur vorgezogenen Pointe, nämlich der Frage nach den Kosten für die Weihnachtssterne in 2014 und danach. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2014

Peter Egan (WAB) und sein Gedicht für den Bürgermeister: wenig taktvoll

Wenn der Wasserhahn tropft, dann rufen wir einen Klempner. Wenn wir krank sind, dann suchen wir einen Arzt auf. Und wenn wir ein rechtliches Problem haben, dann gehen wir zu einem Rechtsanwalt. Stimmt’s?

"Oh, wie beglückt ist doch ein Mann, Wenn er Gedichte machen kann!" (Wilhelm Busch)

„Oh, wie beglückt ist doch ein Mann,
wenn er Gedichte machen kann!“
(Wilhelm Busch)

Wie aber ist es, wenn wir ein Gedicht haben möchten? Gehen wir dann zu einem Dichter? Nein, dann dichten wir selber. Denn Dichter ist kein Lehrberuf, für den man eine Ausbildung benötigt. Und dichten kann schließlich jeder, der eine besser, der andere schlechter. Und es gibt Menschen, deren Gedichte werden sogar veröffentlicht – meistens zur Weihnachtszeit – in einem Anzeigenblatt, und die Poeten sind stolz darauf, wenn ihr Name darunter gedruckt steht.

Nun hat auch ein Ahrensburger Stadtverordneter ein Gedicht geschrieben, und zwar Peter Egan von der WAB. Der Mann ist erst seit der letzten Wahl als Stadtverordneter dabei und ein echter Lichtblick für die WAB und die Stadt Ahrensburg! Gerade zum wichtigen Thema „Finanzen“ hat Peter Egan nicht nur Fachwissen, sondern er äußert sich auch dazu. Hätte die WAB doch mehr von diesen Egans in der Stadtverordneten-Versammlung, dann wäre es sehr viel besser um diese Vereinigung bestellt!

Nun ist Peter Egan unter die Dichter gegangen, will heute Abend im Marstall ein Gedicht für den Bürgermeister vortragen. Thema: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2014

Stormarn-Beilage: Hinweis auf eine Veranstaltung, die bereits beendet ist

Heute berichtet die Stormarn-Beilage in einem großen Bericht mit vielen Fotos, dass in Ahrensburg eine Immobilien-Messe eröffnet wurde. Vom Bürgermeister höchstpersönlich. Und wir erfahren, was dort im Marstall alles los ist auf der Messe, was die Besucher wissen wollen und und und. Ein riesiger Bericht, wie gesagt. Allein…

Bildschirmfoto 2014-02-24 um 08.25.44…die Messe war bereits gestern, und zwar von 10 bis 17 Uhr. Das erfährt der Leser in dem Beitrag aber nicht, sondern er wird im Glauben gelassen, dass die Messe noch läuft: „Beim Ahrensburger Immobilien-Frühling können Besucher ihr Haus planen und sich über Finanzierungsmöglichkeiten informieren“. Können? Ja, gestern.

Mit anderen Worten: Der Beitrag über die Messe hat für die Leser, die nichts davon wussten, einen Informationswert wie der Hinweis, dass gestern schönes Wetter gewesen ist. Eine echte Praktikanten-Arbeit, wie wir das ja schon kennen aus der Redaktionsarbeit am Sonntag.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 24. Februar 2014

Klüngel-Domdey und seine „Diskussionskultur“

Jeder Mensch soll seine eigene Meinung haben und äußern dürfen. Wenn aber der Mensch die Macht hat, seine Meinung selber in ein großes öffentliches Medium zu platzieren, dann soll er damit bitte etwas bedachter umgehen als es zum Beispiel ein Autor tun darf, der sein eigenes, öffentliches Blog schreibt. Womit ich auf Ralph Klingel-Domdey zu sprechen komme.

Bildschirmfoto 2014-02-22 um 11.22.36Natürlich mache ich in meiner Überschrift einen Scherz mit dem Namen von Klingel-Domdey, dem Regionalchef des Hamburger Abendblattes, der damit auch redaktionell verantwortlich zeichnet für die Stormarn-Beilage, wo er selber schreibt. Und der Herr Redakteur scherzt dort auch mit einem Namen, und zwar mit Karl-Heinz Scheuermann, dem Architekten des Ahrensburger Rathauses, den Klingel-Domdey in Zusammenhang bringt mit „Morbus Scheuermann“ – ich lach’ mich weg, Herr Klingelingeling! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 22. Februar 2014