Archiv für den Monat: Mai 2013

CDU: Hauptsache Koch! WAB: Ursache Schmick!

Die CDU gibt bekannt, dass Tobias Koch sein Amt als Fraktionsvorsitzender auch weiterhin bekleiden wird, nachdem er seinen Vorgänger Jörn Schade dermaleinst von diesem Posten weggemoppt abgelöst hatte. Auch gibt es zwei neue Stellvertreter, nämlich Anne Hengstler und Detlev Levenhagen.

Unbenannt-2Das gab die CDU offensichtlich per Pressemitteilung an die Stormarn-Beilage. Weil es Herrn Koch vermutlich sehr wichtig ist, sein Pöstchen in Ahrensburg so schnell wie möglich nach außen hin zu dokumentieren.

Peinlich ist der zweite Teil der Meldung, wo wir erfahren: „Über die Nominierungen für das Amt des Bürgervorstehers und des Stellvertretenden Bürgermeisters will die CDU auf ihrer Sitzung am Dienstag, 4. Juni, entscheiden.“

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Mai 2013

Haben Gärtner tatsächlich einen in der Krone…?

Heute mal wieder ein Garten-Thema, damit niemand auf die Idee kommen soll, dass Szene Ahrensburg sich mehr der Politik widmet als den schöneren Seiten des Lebens. 😉 Alsdann: Ich sah kürzlich eine Anzeige der gärtnerischen Gemeinschaftswerbung, welches „Ihre Experten für Garten & Landschaft“ sind. Und dem Bilde entnahm ich, dass Gärtner jetzt auch Elektrikerarbeiten übernehmen, denn sie hängen einen Kronleuchter im Garten auf – wenn Sie sich die Abbildung bitte mal anschauen wollen!

GaertnerBeim Begucken dieser eigentümlichen Werbung fiel mir mal wieder ein altes Problem ein, das ich mit Gärtnern habe. Und zwar: Wie bekommt man für seinen Garten einen Gärtner, der nur dann und wann ein paar Aufgaben erledigen und keine Dauerpflege des Gartens übernehmen soll? Meistens haben die Gärtner dann keine Zeit, wenn man sie braucht, weil das die Zeit ist, wo jeder Gartenbesitzer sie haben möchte.

Ein freundlicher Leser, der mir erzählte, er habe gerade einen guten Gärtner in seinem Garten beschäftigt, schickte mir denselben auf meinen Wunsch hin. Ich erklärte dem Mann an Ort und Stelle, was ich von ihm haben möchte, nämlich:

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. Mai 2013

Schimmelmannstraße: Bordsteinkante tiefergelegt

BordsteinkanteEs mag einige Leser vielleicht amüsieren, ich aber kann darüber weniger lachen. Denn die Stadtverwaltung hat in der Schimmelmannstraße Sklavenhändlerstraße soeben die Bordsteinkante einfach tiefergelegt. Was bedeutet: Autos können jetzt ohne Probleme auf dem halben Bürgersteig parken – so, wie es auf der nebensehenden Abbildung (obere Aufnahme) zu erkennen ist.

Das könnte mir eigentlich egal sein, aber die städtische Tieferlegung der Bordsteinkante erfolgte nicht in der ganzen Straße, sondern exakt vor meinem Grundstück! 🙁 Und das finde ich gar nicht komisch. Hinzu kommt, dass der Streifen zwischen Gehwegplatten und Bordstein, den ich früher mit dem Rasenmäher bearbeitet habe, nach den städtischen Arbeiten zur leblosen Fläche geworden ist, weil dort nun ständig Autos parken – siehe den weißen Pkw! Und manchmal ist dort nicht mal mehr Platz für die Müllcontainer.

Als die Erdarbeiten vor meiner Haustür begonnen hatten, da hat man mir zuerst das Stromkabel durchtrennt. Und nun ist die sichtbare Grenze zwischen Straße und Bürgersteig so ähnlich wie in der Rathausstraße, wo es bekanntlich gar keine Bordsteinkante gibt. Honi soit qui mal y pense.

Also, Frau Andres, kommen Sie mal mit einem Spaten vorbei und bringen Sie das wieder in Ordnung, bevor ich Ihnen ein Ordnungsgeld verhänge! Oder lassen Sie hier wenigstens Holzpfähle einsetzen wie gegenüber dem Grundstück unseres verehrten Herrn Bürgermeisters!

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2013

Bezahlbare Wohnungen – vorrangig für Mitglieder

Das Aufmacher-Thema der heutigen Stormarn-Beilage ist das Entstehen von 56 neuen Wohnungen für Ahrensburg, und zwar des „Reeshoop-Viertels“. Das ist gut und schön und zeigt, dass in der Stadt auch bezahlbarer Wohnraum entstehen kann  – mit Seitenblick auf das Erlenhof-Gebiet. Allerdings: Die Wohnungen sollen primär an die Mitglieder der Neuen Lübecker vermietet werden.

Bildschirmfoto 2013-05-30 um 09.38.59Und ich habe noch zwei Fragen in diesem Zusammenhang und also lautend: Wo entstehen in der Innenstadt parallel dazu neue Parkplätze? Denn nicht alle Menschen im neuen Wohnviertel werden mit dem Fahrrad oder zu Fuß in der Innenstadt einkaufen wollen.

Und zum anderen: Die Stadt übernimmt 200.000 Euro für die Neugestaltung des Spielplatzes und 65.000 weitere Euro für einen Jugendplatz. Auch das ist wunderschön, nur: Hätte der Investor das nicht voll übernehmen können? Es mag ja sein, dass die Stadt zu solchen Leistungen verpflichtet ist, aber es hätte die Verwaltung vermutlich niemand daran gehindert, diese Kosten mit dem Investor zu verhandeln, weil …

… ja, weil die Stadt auf rund 40.000.000 Euro Schulden sitzt – auch, wenn unser Schweriner Bürgermeister das immer noch nicht so recht wahrhaben will.

Apropos Bürgermeister: Der MARKT berichtet, dass Michael Sarach am vergangenen Sonntag alle Ahrensburger Wahllokale besucht hat. Frage: Hat vielleicht jemand beobachtet, in welchem dieser Ahrensburger Wahllokale er seine Stimme abgegeben hat…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. Mai 2013

Korrektur mit neuem Fehler

Bildschirmfoto 2013-05-29 um 15.07.38

Heute lesen wir auf der Titelseite unserer geliebten Stormarn-Beilage eine „Korrektur“ und also lautend: „WAB hat vier Sitze, Monja Löwer ist Fraktionssprecherin“. Oh, dachte ich, hat das Ehepaar Schmick vielleicht die Monja adoptiert, um sich an den Erfolg der Grünen dranzuhängen…?

Im Kleingedruckten steht es dann anders, als es die Überschrift vermuten lässt. Dafür wird ein neuer Fehler fabriziert. Denn nicht am Montag, 27. Mai, standen die Falschmeldungen über die Sitze der WAB und die Falschmeldung über Jörg Hansen in der Stormarn-Beilage, sondern es war am Dienstag, 28. Mai.

Bekommen wir Leser  nun morgen eine neue Korrektur über die alte Korrektur…?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. Mai 2013

Neues vom alten Bürgermeister-Kandidaten Schädel

Was macht eigentlich Klaus H. Schädel, der ehemalige Bürgermeister-Kandidat für Ahrensburg, der bei der letzten Bürgermeister-Wahl in der Schlossstadt einen grandiosen 4. Platz belegt hat unter insgesamt 4 Kandidaten? Nun, nachdem er anschließend in zwei weiteren Städten ebenfalls Plakatvergeblich versucht hatte, Bürgermeister zu werden, spielten sich die nachfolgenden Tätigkeiten des Kandidaten hauptsächlich vor Gerichten ab. Zum Beispiel in Ahrensburg, Lübeck und Hamburg. Und hier wie dort hat Herr Schädel zahlreiche Prozesse verloren, aber er konnte leider nicht für die Kosten aufkommen, vermutlich, weil ihm nach eigener Angabe bei einem Wohnungseinbruch über 100.000 Euro gestohlen worden sind. Und weshalb er nun gezwungen ist, seinen Gläubigern eine lange Nase zu drehen.

Eigentlich muss man Klaus H. Schädel gar nicht mehr erwähnen. Aber der Mann zwingt mich dazu durch sein ständiges Stalking und bösartiges Dauer-Mobbing, das er seit fast vier Jahren ununterbrochen gegen mich (und andere Bürger unserer Stadt) betreibt. So verbreitet er wirre Druckschriften, wo er Geld zum Kampf gegen mich sammeln will, und zwar „auf das Konto meiner lieben Frau“, wie er es sich wünscht. Und Herr Schädel verschickt E-Mails, u. a. auch an Werbungtreibende auf diesem Blog, denen er damit droht, in ihren Läden nicht mehr einkaufen zu wollen.

Und nun halten Sie sich bitte am Stuhle fest, denn jetzt wird’s kurios! Vor ein paar Wochen nämlich hatte Klaus H. Schädel scheinbar Kreide gefrühstückt und kam danach mit folgendem Anliegen auf mich zu:

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2013

Ausstellung im Ahrensburger Rathaus: 60. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR im Jahre 1953

Aus dem Rathaus bekam ich soeben  von Petra Haebenbrock-Sommer die nachfolgende E-Mail, deren Inhalt ich im Original-Wortlaut an Sie weitergebe:

2013 jährt sich der Volksaufstand gegen die kommunistische Diktatur in der DDR zum 60. Mal. Rund um den 17. Juni 1953 war das »Haus der Ministerien«, heute Sitz des Bundesfinanzministeriums, Ziel Zehntausender Demonstranten. Rund eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden gingen in der DDR auf die Straße, um gegen die miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.

Stamp_Germany_2003_MiNr2342_17._JuniDie Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat eine Ausstellung zum 17. Juni 1953 erarbeitet, die 2013 in einer Auflage von 2.500 Exemplaren bundesweit sowie in mehreren Sprachfassungen weltweit zu sehen sein wird.

Das Bundesministerium der Finanzen, die Bundesstiftung Aufarbeitung und der Deutschlandfunk hat diese Ausstellung am 29. Januar 2013 am historischen Ort in Berlin der Öffentlichkeit bereits präsentiert.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2013

Stadtverordnete: Was ändert sich in Ahrensburg?

Nachdem die Wahl der Vergangenheit angehört, nutzen wir die Gegenwart, um in die Zukunft zu blicken. Was ändert sich nach dem Wahlergebnis in der Ahrensburger Stadtverordneten-Versammlung?

2013-05-28 07.19.47Als Leser der Stormarn-Beilage erfahre ich heute, dass die Zahl der Mitglieder von 34 auf 31 schrumpfen wird, weil Überhangmandate wegfallen. Wir lesen: Grüne = 6 Sitze (unverändert), SPD = 8 Sitze (unverändert), CDU = 11 Sitze (= minus 1), WAB = 5 Sitze (minus 1), FDP = 2 Sitze (unverändert),

Was bedeutet: Die Ahrensburger Wähler haben erreicht, dass CDU = 1 und WAB = 1 Sitz weniger haben.

Rechnet man die Zahlen der Sitze laut Stormarn-Beilage zusammen, dann ergibt das 32 Sitze. Das ist einer zuviel, wenn es stimmt, dass es zukünftig nur noch 31 Sitze gibt. Da hat sich wohl jemand in der Redaktion verrechnet.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. Mai 2013

Das darf doch alles nicht wahr sein…!

Abg Kreis StormarnIch habe mich an den Kopf gefasst, weil die Stadt Ahrensburg der Stadt Bargteheide die Chance gibt, in Ahrensburg kräftig Werbung zu machen für das Bargteheider Stadtfest, das genau eine Woche vor dem Ahrensburger Stadtfest stattfindet. Hinzu kommt, dass für das Stadtfest von Ahrensburg bis heute noch keine Werbung sichtbar geworden ist. (Vielleicht in Bargteheide…?)

Und nun die Fortsetzung: Als das Stadtforum am 22. Mai 2013 im Ahrensburger Restaurant Milljöh ein Pressemeeting gemacht hatte, um die Medien über das Ahrensburger Stadtfest zu informieren, da gab es wohl eine Pressemappe, nicht aber den üblichen Flyer zum Programm. Der sollte noch folgen.

Unbenannt-1Nun liegt ein Flyer im Milljöh aus. Stapelweise und 14seitig. Allerdings: Es ist kein Flyer für das Ahrensburger Stadtfest, sondern der Flyer im Ahensburger Milljöh ist für das Stadtfest in Bargteheide. Und das Milljöh ist Mitglied im Ahrensburger Stadtforum, das unser Stadtfest veranstaltet.

Ich glaub‘, mein Goldfisch hustet! Würden die Wirtsleute vom Milljöh in ihrem Restaurant vielleicht auch Prospekte vom Utspann in Bargteheide auslegen…?

Früher war das Milljöh mal eines meiner erklärten Lieblingsrestaurants in Ahrensburg. Mit den neuen Inhabern, die Kontakte zu ihren Gästen nicht sonderlich mögen (beim Pressemeeting ließen sie sich nicht blicken), habe ich Probleme. Wenn ich als Gast eines Restaurants keine Gastlichkeit spüre, dann fühle ich mich nicht wohl. Und wenn ich mich nicht wohl fühle, dann schmeckt mir auch das Essen nicht.

War früher alles ein bisschen milljöhiger dort im alten Berlin-Milljöh, finden Sie nicht…!?

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2013

Ahrensburg besser als Bargteheide!

Bildschirmfoto 2013-05-27 um 08.49.03Nachdem die Wahlen gelaufen sind und uns mehr oder weniger zufrieden gestellt haben, stehen wir immer noch vor einem Dilemma, nämlich dem Wetter. Der Wonnemonat Mai ist buchstäblich ins kalte Wasser gefallen, und wir fragen uns mit Blick zum Himmel: Wie geht es weiter?

Im Ausblick auf die kommenden Tage sehen wir Sonne für Ahrensburg und leichten Regen für
Bargteheide. Jedenfalls was die Stadtfeste der beiden Städte betrifft: Laut wetter.com wird das Stadtfest in Bargteheide von Wolken überschattet, die Feuchtigkeit spenden. Über dem Ahrensburger Stadtfest hingegen soll die Sonne scheinen. So jedenfalls der Stand von heute.

Und nachdem Bargteheide unsere Stadt mit Plakaten für sein Stadtfest übersät hat, wissen die Ahrensburger nun, was sie dort erwartet: leichter Regen.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. Mai 2013